Archiv für den Tag: 11. Januar 2015

Zephyr – Visueller Dialog über die Gestaltung von Schallplattenhüllen


11. Januar 2015 • 20:00 Uhr

Wann: Sonntag, 11. Januar 2015 – 20:00 Uhr (Einlass 19:00 Uhr)
Wo: Zephyr – Raum für Fotografie
Wie viele: 4 Karten

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de
oder telefonisch 0621 44599550) bis 10. Januar und können Ihre Karte
dann direkt an der Abendkasse im Zephyr abholen.

Visueller Dialog zwischen Thomas Meinecke und Markus Weisbeck über die
Gestaltung von Schallplattenhüllen

Thomas Meinecke, geboren 1955 in Hamburg, ist Schriftsteller (Tomboy,
1998; Hellblau, 2001; Musik, 2004; Jungfrau, 2008; Lookalikes, 2011),
Musiker und Texter in der 1980 von ihm mit gegründeten Band Freiwillige
Selbstkontrolle (FSK) und Radio-DJ in der Sendung Zündfunk im Bayrischen
Rundfunk. Seit 2008 führt Meinecke unter dem Titel Plattenspieler im
Berliner Theater Hebbel am Ufer (HAU) durch eine lose
Veranstaltungsreihe, in deren Mittelpunkt eine beliebige Mischung
mitgebrachter Musikaufnahmen steht. Markus Weisbeck, Professor an der
Bauhaus Universität Weimar, arbeitet in seinem 1997 gegründeten Studio
Surface Gesellschaft für Gestaltung verstärkt im Themenfeld
zeitgenössischer und darstellender Kunst, Architektur, Musik sowie im
Ausstellungskontext. Zu den Auftraggebern zählen national und
international renommierte Institutionen, wie die Serpentine Gallery
London, Jüdisches Museum Berlin, Manifesta, Documenta, Städelschule
Frankfurt, Museum für Moderne Kunst Frankfurt u.v.a.
Der Dialog zwischen den beiden Experten verspricht eine kurzweilige
Unterhaltung zu werden, wobei die von Norman Seeff gestalteten und
fotografierten Plattencover sicher nicht zu kurz kommen werden.

NTM – Kammerspiel (UA)


11. Januar 2015 · 18:30 Uhr

Wo: Nationaltheater Mannheim, Schauspielhaus
Wie viele: 8 Karten

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) bis 05. Januar und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse im Nationaltheater abholen.

Kammerspiel
Uraufführung des Kevin O’Day Balletts

Mit Gespräch oder Wettkampf wird die Kammermusik zuweilen verglichen. Sie bedarf der geteilten Konzentration und des aufmerksamen Miteinanders. In ihrer neuesten Produktion widmen sich Ballettintendant Kevin O’Day und Komponist John King dieser privaten und doch hoch spezialisierten musikalischen Form. Während sie in den vergangenen Jahren vor allem Einflüsse aus Jazz- und Popmusik ausloteten, versammeln sie nun unterschiedliche
kammermusikalische Besetzungen für einen neuen Ballettabend.

Der Komponist und Musiker John King (MA / NY for the love of it …, I’m with the band) hat in Minnesota und Los Angeles studiert. Neben zahlreichen, auch kammermusikalischen Projekten mit dem Kronos Quartet und dem Streichquartett Ethel, sticht die Arbeit mit zwei Choreografen hervor: Merce Cunningham, für dessen Compagnie King viele Jahre arbeitete, und Kevin O’Day, den er in den neunziger Jahren in New York traf und mit dem er seither die unterschiedlichsten Formen des Zusammenspiels von Tanz und Musik erforscht.

Zur Musik hat Kevin O’Day ein ganz besonderes Verhältnis: Als er während seiner Highschool- Zeit Trompete spielte, interessierte er sich sehr für den Beruf des Musikers. Obwohl er sich später für den Tanz entschied, ist ihm die Liebe zur Musik geblieben. Mehr noch: Seine Musikalität dient ihm als Rüstzeug für sein choreografisches Schaffen, wenn er sich in Partituren vertieft und kompositorische Strukturen freilegt, die er dann in der Bewegung spiegelt, bearbeitet und variiert.

In Zusammenarbeit mit dem Bühnen- und Kostümbildner Thomas Mika entstehen Räume, in denen sich verschiedene musikalische Epochen und Stile ineinanderfügen. Dabei agieren Tanz und Musik als ebenbürtige Partner mit unterschiedlichem künstlerischen Ausdruck.