Archiv für den Tag: 21. Januar 2015

Orchesterbühne Augustinum: Khatschaturjan, Grieg, Brahms


21. Januar 2015 · 19:30 Uhr

Wann: Mittwoch, 21.01.2015 – 19:30 Uhr
Wo: Stiftstheater des Augustinum Heidelberg
Eintritt frei! Freiwiliger Kostenbeitrag (Spende)

Konzert mit dem Orchester AufTakt Heidelberg

Solistin: Harim Song, Klavier
Dirigent: Tobias Freidhof

Konzertprogramm:
Aram Khatschaturjan: Adagio aus dem Ballett „Spartacus“
Edvard Grieg: Klavierkonzert a-moll op. 16
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 in e-moll op. 98

Das Sinfonieorchester AufTakt e.V. wurde im Februar 2001 gegründet und besteht aus ca. 60 Laienmusikerinnen und -musikern. Unter der Leitung seines Dirigenten Tobias Freidhof widmete sich AufTakt vorwiegend symphonischen Werken der Klassik und Romantik. Weitere Informationen zum Orchester finden Sie unter www.auftakt-heidelberg.de

 

NTM – Die Ehe der Maria Braun / Draußen vor der Tür


21. Januar 2015 · 19:30 Uhr

Wann: Mittwoch, 21. Januar – 19:30 Uhr
Wo: Nationaltheater Mannheim, Schauspielhaus
Wie viele: 8 Karten

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) bis 14. Januar und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse im Nationaltheater abholen.

Die Ehe der Maria Braun / Draußen vor der Tür
von Rainer Werner Fassbinder / Wolfgang Borchert

»Das Leben ist so:
1. Akt: Grauer Himmel. Es wird einem wehgetan.
2. Akt: Grauer Himmel. Man tut wieder weh.« (Beckmann)

Maria und Hermann Braun heiraten 1943. Schon einen Tag nach der Hochzeit muss Hermann zurück an die Front. Allein und scheinbar hart geworden kämpft sich Maria durch die Nachkriegsjahre und arbeitet mit allen Mitteln an ihrem persönlichen Wirtschaftswunder. Mit dem Leben will sie beginnen, wenn sie wieder mit Hermann zusammen ist. Das denkt sie jedenfalls.

Beckmann kommt als Kriegsheimkehrer von der Ostfront nach Deutschland zurück. Doch seine Frau hat einen anderen Mann. Die Liebe zu einem anderen Mädchen ist genauso unmöglich wie die Rückkehr in einen Beruf oder zu seinen Eltern, die sich selbst »entnazifiziert« haben. Beckmann verzweifelt. Ihm gegenüber steht eine Gesellschaft, die beteuert: »Man hält das aus, Beckmann«.

Aus dem Leben der Maria Braun (Fassbinder), die, selbst tief in der Seele beschädigt, in einer »schlechten Zeit für Gefühle« Karriere macht und aus Borcherts Beckmann, der, selbst traumatisiert, seine »Verantwortung« für den Tod anderer »abgeben« möchte, mag etwas Drittes entstehen, ein Abend, der sich mit Schuld und Verletzung, aber auch mit Verdrängung und Verdrängtem beschäftigt – Verdrängtes, das möglicherweise bis in die Gegenwart der Kriegskinder und ihrer Nachkommen reicht.
 

Dauer: 2 Stunden und 40 Minuten, inkl. einer Pause (25 Minuten) nach 1 Stunde und 10 Minuten