Archiv für den Tag: 17. Dezember 2016

AUSGEBUCHT: NTM – Hänsel und Gretel


Sa, 17. Dezember 2016, 19.00 Uhr

Wo: Nationaltheater Mannheim, Opernhaus
Wie viele: 8 Karten

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) bis 12. Dezember und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse im Nationaltheater abholen.

Hänsel und Gretel
von Engelbert Humperdinck

Das bekannte Märchen der Brüder Grimm als große Oper: Humperdincks erfolgreichstes Werk erfreut seit über hundert Jahren Groß und Klein. Im Vergleich zur Vorlage ist hier die Handlung verkürzt und die »böse« Stiefmutter humanisiert. Ihre große Beliebtheit verdankt die idyllische Märchenoper nicht zuletzt der Mischung aus spätromantischer Orchestersprache und schlichten Volksliedern wie Suse, liebe Suse oder Ein Männlein steht im Walde.

Dauer: 2 Stunden und 10 Minuten, inkl. einer Pause (20 Minuten) nach 1 Stunde

AUSGEBUCHT: Theater Heidelberg – Hänsel und Gretel


Sa, 17. Dezember 2016, 18.00 Uhr

Wo: Theater Heidelberg, Marguerre-Saal
Wie viele: 4 Karten

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) und können Ihre Karte direkt im Kulturparkett Laden in Mannheim (S3, 12) oder in Heidelberg (mittwochs zwischen 18:00 und 19:00 Uhr in den Räumen Alte Eppelheimer Str. 40, 69115 Heidelberg, Hinterhof li., 1. OG, Raum 1.10) abholen.

Hänsel und Gretel

Fortgetrieben vom Zorn der Mutter, laufen Hänsel und Gretel aus ihrem engen, ärmlichen Zuhause hinaus und hinein in den Wald. Ein wundersamer, unheimlicher Wald ist es, voll blühender Melodien, leuchtender Orchesterfarben, düsterer Klänge, ein Wald der Lockungen und Gefahren. Hier begegnen die Kinder ihren Sehnsüchten, Hoffnungen, Ängsten, ihren Beziehungen zu den Eltern und zu sich selbst – in Gestalt wohlwollender Fabelwesen, eines süßigkeitengedeckten Häuschens oder einer Frau, die so böse wie ihr Haus verführerisch ist. Und schließlich können sie mit Mut und Erfindungskraft ihre Angst bezwingen, der Gefangenschaft entkommen und freier zurückkehren, als sie waren.

Ursprünglich für den Hausgebrauch gedacht, wuchs sich Humperdincks »Kinderstuben-Weihfestspiel«, wie er es scherzhaft wagnertümelnd nannte, bald zur abendfüllenden Oper aus. Kein Zufall, zielt es doch auf Ängste, die auch Erwachsenen wohlbekannt sind – vor Lieblosigkeit, sozialer Ausgrenzung oder den Abgründen der Seele. So wurde es eine Oper für jedes Alter, die nicht nur Richard Strauss Entzückensrufe entlockte: »Welch herzerfrischender Humor, welch köstlich naive Melodik, welch prachtvolle Polyphonie, und alles originell!«