Archiv für den Tag: 9. März 2018

Capitol (MA) – Jools Holland (ausgebucht)


Freitag 09.03.2018 20.00 Uhr

Wo: Capitol Mannheim, Waldhofstr. 2, 68169 Mannheim
Wie viele: 6 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie bestellen telefonisch beim Capitol unter 0621/33 67 333 von Montag bis Freitag von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr und können Ihre Karte dann dort abholen.

Jools Holland: „An Evening with Jools Holland“

Seine BBC-Show Later… with Jools Holland hat Kult-Status – nun kommt er auf Club-Tour.

Aufgrund des großen Erfolges seiner Clubtour im Frühjahr 2017 kommt der Kult-Star aus Großbritannien im März 2018 erneut auf Tournee, um sein aktuelles Album „Piano“ vorzustellen.

Mit dabei natürlich auch wieder Ruby Turner und Louise Marshall.

Wenn sich einer auskennt, dann er: Mit seiner BBC-Show Later… with Jools Holland hat der TV Star, Pianist und Bandleader JOOLS HOLLAND die kultigste Musikshow Europas am Start. Von Amy Winehouse, George Harrsion und Tom Jones bis Bono, Pearl Jam oder BB King hat er sie alle in seiner Show gehabt. Er gilt als definitiv bester seines Fachs und erhielt im Juni 2003 von Queen Elizabeth II den „Order of the British Empire“ für seine besonderen Verdienste um die britische Musikindustrie.

Im September 2011 veröffentlichte JOOLS HOLLAND eine Compilation speziell für den deutschsprachigen Markt, die in bester Later…with Jools Holland -Tradition eine ganze Reihe von Top-Acts präsentierte, darunter Eric Clapton, Sting, Melanie C, Bono, Nick Cave, Marc Almond und viele weitere internationale Größen. Doch Jools Holland wartete überdies mit einer sensationellen Überraschung auf, denn auf dem Album waren zum ersten Mal auch Künstler aus Deutschland und Österreich mit dabei: Roger Cicero, Ina Müller, The Baseballs, Valerie und Axel & Torsten Zwingenberger gehörten dazu, und Herbert Grönemeyer war gleich mit zwei Songs vertreten, darunter eine wunderbare Version von Randy Newmans „Marie“. „Herbert Grönemeyer ist einer der großen Künstler dieser Welt“ so Holland. Bei ihm hat sich das ungeschriebene Gesetz bewahrheitet: ‚Je größer der Künstler, desto einfacher ist es, mit ihm zu arbeiten.’ Seine Stimme ist erstaunlich. Ich liebe sie. Herbert berührt die Seelen seines Publikums.“

Nun liegt aber mit „Piano“ ein weiterer Meilenstein in Jools Hollands Karriere vor, auf dem ausschließlich instrumentale Stücke enthalten sind. Schwerpunkt liegt natürlich im Blues und Boogie Woogie. Es beinhaltet außerdem Jools fantastische Interpretation von Rimski – Korsakows „Hummelflug“ (Bumble Boogie), einer der Highlights in seiner Liveshow.

Unterstützt wird Jools auch dieses Mal wieder von Tochter Mabel, Ruby Turner, der Queen of Boogie und von Louise Marshall die auch seit Jahren fixer Bestandteil von Jools’ Band ist aber auch in der Band von David Gilmour, Marc Almond oder Paul Young den weiblichen Ton angibt. Wer die dritte Sängerin bei dieser Tour sein wird, lässt Jools Holland noch offen. Am Schlagzeug sitzt wie gewohnt Klaxons Drummer George Latham. Zusätzliche Überraschungsgäste sind nicht ausgeschlossen.

Alte Feuerwache (MA) – lesen.hören 12: Liebesleid und Leidenslust. Tristan Marquardt und Jan Wagner loben den Minnesang


Fr, 9. März 2018, 20 Uhr

Wo: Alte Feuerwache, Brückenstraße 2, 68167 Mannheim
Wie viele: 6 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie können direkt bei der Alten Feuerwache reservieren (telefonisch unter 0621/293 92 81) und Ihr Ticket dann unter Vorlage des Kulturpasses an der Abendkasse abholen.

„lesen.hören 12“

Liebesleid und Leidenslust. Tristan Marquardt und Jan Wagner loben den Minnesang

Aus manchen Ecken wird neuerdings gefordert, man möge sich auf die Tradition besinnen, das Erbe, die Leitkultur. Machen wir! Auftritt: der Minnesang, frühe deutsche Dicht- und Vortragskunst vom Feinsten. Und dann auch noch so klassisch: kleiner, trauriger Mann singt schöne, ferne Frau an. Wer sich damit jetzt gemütlich in althergebrachte Verhältnisse zurücklehnen möchte, muss sich warm anziehen.

Die Crème de la Crème der deutschsprachigen Dichter_Innen wurde von dem Dichter, DJ und Mediävisten Tristan Marquardt und dem Dichter und Übersetzer Jan Wagner, der 2017 mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet wurde, zusammengerufen, um die schönsten Minnelieder neu zu übersetzen. „Unmögliche Liebe“ heißt DAS Lyrik-Ereignis der Saison, mit dem auch die Frage, wer wen wie lieben darf, ganz neu gestellt wird: „Dû bist mîn, ich bin dîn“ – so einfach ist es nämlich nicht mehr. Oder doch? Darüber klären die beiden Herausgeber auf, hemmungslos befragt von Insa Wilke, bringen außerdem die schönsten Lieder und abgedrehtesten Neufassungen zu Gehör und haben noch einen Coup im Gepäck: deutsche Dichtkunst war nämlich immer schon – mindestens – europäisch. Ein Fest für’s humorvolle Herz und die herrlichen Höhen der deutschen Sprache.

Schatzkistl (MA) – Madeleine Sauveur: Ich höre was, was du nicht sagst


Fr, 9. März 2018, 20 Uhr

Wo: Schatzkistl, Augustaanlage 4-8, 68165 Mannheim
Wie viele: 2×2 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse im Schatzkistl abholen.
Achtung: Die Karten sind am Veranstaltungstag nur bis eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn hinterlegt. 

Sollten Sie einmal kurzfristig nicht zur reservierten Veranstaltung gehen können, seien Sie doch so freundlich und informieren das Schatzkistl unter 0621 / 4005252 (besetzt 2 Stunde vor Veranstaltungsbeginn).

Madeleine Sauveur

Ich höre was, was du nicht sagst

Ein höchst unterhaltsames Programm über die Verständigung zwischen Männern und Frauen.
Die Chansonette und Kabarettistin nimmt sich des Verständigungsproblems an. Am Piano:
Clemens Maria Kitschen.

Wir leben im Informations- und Kommunikationszeitalter, aber mein Mann denkt, er hat ne Hauptrolle im Stummfilm. Ich muss dann die Untertitel erfinden und dann haben wir den Salat! Missverständnisse über Missverständnisse! Er soll ja so bleiben wie er ist, aber reden und mich verstehen wie meine beste Freundin! Das ist ja wohl nicht zu viel verlangt, oder? Alles chattet, loggt, simst und einen Virus auf dem PC entdecken wir eher als eine Laus auf der Leber unserer Mitmenschen. Wir sind life dabei, wenn auf der anderen Seite der Erde der Wald abbrennt, aber schwelende Probleme unter dem eigenen Teppich nehmen wir gar nicht erst wahr. Und warum? Sind wir auf den Mund gefallen, verstehen wir nur Bahnhof? Sitzen wir im Zug nach Babel?

Die wandelbare Chansonette und Kabarettistin Madeleine Sauveur möchte, dass Sie zumindest an diesem Abend wissen, wovon sie redet und singt. „Sinnberauschendes Können“ schrieb das Darmstädter Echo und die Rhein- Neckar Zeitung attestierte ihr “Viel Charme, klugen Witz und ein bezauberndes Lächeln“.

Ihr Partner – der virtuose Pianist Clemens Maria Kitschen, hat wie immer die Lieder des Programms vertont: anspruchsvoll, unangepasst und trotzdem eingängig. „Ein superbes Duo“, urteilte die asellandschaftliche Zeitung.

Am Klavier: Clemens Maria Kitschen
Regie Peter W. Hermanns