Archiv der Kategorie: Kalender

Kulturfenster Heidelberg – KinderTheaterFestival: Der Waschlappendieb


Samstag, 30. September 2017, 11:00 Uhr

Wo: Zelt auf der Neckarwiese in HD-Neuenheim
Wie viele:4 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) bis drei Tage vorher und können Ihre Karte dann direkt an der Kasse abholen.

Über die Veranstaltung:
Victorius kann es nicht fassen: Seit Tagen verschwinden auf seltsame Weise Waschlappen von seiner Wäscheleine. Sogar sein Lieblingswaschlappen hat es schon erwischt. Victorius heckt einen schlauen Plan aus, um den Dieb auf frischer Tat zu ertappen. Auf der Suche nach dem geheimnisvollen Dieb begegnet er Lizzy, einer quirligen Maus. Kann Lizzy Victorius helfen? Ein turbulentes Abenteuer beginnt.
„Die Stromer“, Darmstadt

Link zur Veranstaltung:https://www.kulturfenster.de/kindertheaterfestival/der-waschlappendieb

Kulturfenster Heidelberg – KinderTheaterFestival: Superwurm


Samstag , 30. September 2017, 14:00 Uhr

Wo:Zelt auf der Neckarwiese in HD-Neuenheim
Wie viele:4 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) bis drei Tage vorher und können Ihre Karte dann direkt an der Kasse abholen.

Über die Veranstaltung:
(Nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Julia Donaldson und Axel Scheffler)
Superwurm, der Superheld, ist der tollste Wurm der Welt! Im Reich der Insekten, zwischen Gräsern, hinter Hecken und auf Blütenblättern spielt die fabelhafte Geschichte. Hier lebt auch ein ganz besonderer Wurm, denn dieser Wurm ist einfach super! Als Spielkamerad für kleine Krabbler ist er bei Regenwetter und Sonnenschein immer supergut. Ist ein Freund in Not, dann taucht er auf und ist zur Stelle. Doch auch das Leben von Superwürmern ist, wie man ahnt, nicht ohne Gefahren und hängt am seidenen Faden. Ob viele kleine Freunde gegen großen Echsenzauber und rabenschwarze Tricks etwas ausrichten können?
Dornerei Theater, Neustadt

Link zur Veranstaltung:https://www.kulturfenster.de/kindertheaterfestival/superwurm

Kulturfenster Heidelberg – KinderTheaterFestival: Die Zirkusratte / Clownstheater


Samstag. 30 September 2017, 17:00 Uhr

Wo:Zelt auf der Neckarwiese in HD-Neuenheim
Wie viele:4 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) bis drei Tage vorher und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse abholen.

Über die Veranstaltung:
Normalerweise führen Zirkusratten ein trauriges Dasein. Doch beim Zirkus „Spectacolo“ will die Ratte Fred selbst ein Künstler sein und stibitzt dem Direktor Zylinder und Zauberstab. Dabei gerät der so gut geplante Ablauf des Programms ordentlich durcheinander. Beim Zaubern landet das verschwundene Glas Wasser im Kragen des Direktors und statt mit Jonglierbällen wird mit Hut und Krawatte jongliert. Clown Rino und sein Direktor versuchen die Ratte zu fangen und geraten dabei von einem vergnüglichen Missgeschick ins andere.
Theater Mika und Rino, Freiburg

Link zur Veranstaltung:https://www.kulturfenster.de/kindertheaterfestival/die-zirkusratte

Deidesheimer Musikherbst – Venezianische Mehrchörigkeit Musik aus San Marco


Sa, 30. September 2017, 19:00 Uhr

Wo: Kath. Stadtpfarrkirche St. Ulrich, Pfarrgasse 3, Deidesheim
Wie viele: 4 Karten

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch (0621 44 59 95 50) und können Ihre Karte dann an der Abendkasse abholen.

Venezianische Mehrchörigkeit Musik aus San Marco

PalatinaKlassik Vokalensemble
PalatinaKlassik Brassensemble
Leo Kraemer, Cembalo / Leitung

www.deidesheimer-musikherbst.de

42. Schwetzinger Mozartfest: Meccore String Quartet


Samstag, 30. September 2017, 19:30 Uhr

Wie viele: 5 Karten
Wo:  Rokokotheater Schloss Schwetzingen

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) bis zu drei Tagen vor der Veranstaltung und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse im Schloss Schwetzingen abholen.

42. Schwetzinger Mozartfest: Meccore String Quartet

Jaroslaw Nadrzycki (Violine)
Wojciech Koprowski (Violine)
Michal Bryla (Viola)
Karol Marianowski (Violoncello)
Nikolaus Friedrich

18:30 Einführung durch Nikolaus Friedrich

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Streichquartett No 2 D-Dur KV 155
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Streichquartett No 21 D-Dur KV 575
Uroš Rojko (* 1954)
4plus1 für Bassettklarinette und Streichquartett       Uraufführung

4plus1!

4 steht für das Meccore String Quartet, eine der spannendsten Quartettformationen, die seit Jahren auf den großen Bühnen der Welt begeisterte Reaktionen hervorruft. Das für seine atemberaubenden Auftritte, makellose Technik und visionären Interpretationen hochgelobte polnische Quartett wurde 2007 gegründet. Im Jahre 2012 gewann das Ensemble u.a. den 2. Preis und drei Sonderpreise beim Wigmore Hall Streichquartett-Wettbewerb in London. Das Jahr 2011 brachte den Musikern den Finalistenpreis und Sonderpreis beim 9. Internationalen „Premio Paolo Borciani“ Wettbewerb für Streichquartett in Reggio Emilia.
Das Ensemble trat in seiner künstlerischen Laufbahn bei den bedeutendsten europäischen Festivals auf, war ebenso Gast in vielen angesehenen Konzertsälen wie z.B. der nationalen Philharmonie in Warschau, im Beethovenhaus in Bonn, im Auditorio Nacional de Música in Madrid, in der Wigmore Hall in London, im Musikverein in Wien oder in der Frick Collection in New York.
Plus 1 steht für Nikolaus Friedrich, der seit Jahren die Uraufführung der Auftragskompositionen der Mozartgesellschaft Schwetzingen künstlerisch und solistisch mit großem Erfolg begleitet.
4plus1 ist aber vor allem der Titel der Auftragskomposition von Uroš Rojko, der zu seinem Werk sagt: „Das Stück ist ein Zyklus von III Sätzen, einem Vorspiel einem Nachspiel und 2 Zwischenspielen. Letztere vier sind fast identisch … und sind so eine Art Verbindungsepisoden.“
Der angesehene slowenische Komponist Uroš Rojko studierte Komposition und Klarinette in Ljubljana, in Freiburg und in Hamburg bei György Ligeti. Auftragskompositionen des vielfach ausgezeichneten Künstlers entstanden für die Donaueschinger Musiktage, Musikprotokoll Graz, Berliner Biennale u.v.a.. Seit 1995 hat Rojki eine Kompositionsprofesur an der Musikakademie in Ljubljana (Slowenien) inne.

Kulturfenster Heidelberg – Simon & Jan : Halleluja!


Samstag, 30. September 2017, 20:00 Uhr

Wo:  Zirkuszelt auf der Neckarwiese in Heidelberg-Neuenheim
Wie viele: 2 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) bis drei Tage vorher und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse abholen.

Über die Veranstaltung:
Halleluja! – was räumen die beiden Oldenburger gerade ab? „Die neuen Shooting-Stars der Kabarett-Szene“ (WNZ) werden mit Preisen geradezu überschüttet (siehe oben) und hinterlassen in ganz Deutschland ein begeistertes Publikum! Sie werden gefeiert als „runderneuerte Liedermacher“ (Kölner Stadtanzeiger) und ihre Videos im Netz werden hunderttausendfach geklickt. Sie spielen Gitarre „wie junge Götter“ (Kölner Stadtanzeiger) und werden gelobt für ihren „engelsgleichen Harmoniegesang“ (NWZ). „Falls es den Kabarett-Gott gibt, dann müsste so eine Gruppe ganz groß rauskommen. Sie müsste mit Preisen überhäuft werden für ihre Klugheit, für ihre selten zu findende Textqualität, für ihre Selbstironie, für ihre Musikalität sowieso, und für die Kaltschnäuzigkeit, sich nicht im Geringsten anzubiedern – selbst wenn es um einen Wettbewerb geht, wo die Anbiederung gewissermaßen Zweck der Veranstaltung ist. Preise: St. Ingberter Pfanne, Prix Pantheon, Deutscher Kleinkunstpreis, Deutschen Musikautorenpreis uvm.

Link zur Veranstaltung:https://www.kulturfenster.de/kleinkunstbuehne/simon-jan-1

Matthäuskirche – VIVA VOCE – Ein Stück des Weges


Sa, 30. September 2017, 20.00 Uhr

Wo: Matthäuskirche, Rheingoldstraße 32, 68199 Mannheim

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch (0621 44 59 95 50) und können Ihre Karte dann an der Abendkasse im Theater abholen.

Beginn: 20.00 Uhr, Saalöffnung: 19.00 Uhr

VIVA VOCE – Ein Stück des Weges

Sonderkonzert zum Reformationsjubiläum

VIVA VOCE hat das Reformationsjubiläum 2017 zum Anlass genommen, ein neues, für Kirchen konzipiertes Programm zu erarbeiten. Der Schwerpunkt liegt auf der Begegnung von Mensch, Raum und Musik. Die Spielorte sind Kirchen wie auch historische Denkmäler, die seit jeher mit spirituellen Erfahrungen verknüpft sind und durch eine besondere Akustik bestechen.

Das Programm greift diese besondere Stimmung der Sakralräume auf und lädt den Zuhörer zu einer Reise durch musikalische Genres und Epochen ein. Leicht und nachdenklich, heiter und gehaltvoll, geistlich und weltlich sind hier keine Gegensätze. Songs der legendären Beatles finden ebenso ihren Platz wie Gospels und Spirituals aus dem afro-amerikanischen Kulturraum; Cover-Versionen von Chart-Hits rangieren gleichberechtigt neben erfolgreichen Eigenkompositionen von VIVA VOCE. Auch wenn die „Band ohne Instrumente“ neue musikalische Wege beschreitet, bekommt der Zuhörer das, was er von VIVA VOCE erwarten darf: höchste Musikalität, grandiose Unterhaltung, professionelle Gesangskunst und eine gehörige Portion Gänsehautfeeling!

David Lugert, Jörg Schwartzmanns, Mateusz Phouthavong, Bastian Hupfer und Heiko Benjes stammen aus der geistlichen Chorknaben-Tradition des Windsbacher Knabenchores. Bei der Erarbeitung des Programmes „Ein Stück des Weges“ kehren sie erstmals ganz bewusst zu ihren Wurzeln zurück. In über 15 Jahren als VIVA VOCE haben sich die Sänger frei geschwommen und sich als eigenständige Musiker etabliert. Der selbst geschaffene Musikstil „Vox-Pop“ ist inzwischen in der A Cappella Szene legendär.

 

Heidelberger Kunstverein – Ausstellung: ›Widerständige Bilder‹ bis 05.11.2017


Di & Mi 12 – 19 Uhr, Do 15 – 22 Uhr, Fr 12 – 19 Uhr, Sa & So 11– 19 Uhr

Wo: Heidelberger Kunstverein, Hauptstraße 97, 69117 Heidelberg
Öffnungszeiten:
Di & Mi 12 – 19 Uhr, Do 15 – 22 Uhr, Fr 12 – 19 Uhr, Sa & So 11– 19 Uhr

Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar.

Sie können Ihre Karte im Heidelberger Kulturparkettbüro, mittwochs zwischen 17:00 und 18:30 Uhr in den Räumen des Heidelberger Selbsthilfebüros, Alte Eppelheimer Str. 38 (Hinterhof links, 1.OG, Raum 1.10) abholen sowie in der Mannheimer Sprechstunde Mo-Fr zwischen 17:00-19:00 Uhr.

Widerständige Bilder

Im Rahmen der Biennale für aktuelle Fotografie findet die Ausstellung– im Heidelberger Kunstverein statt.

›Widerständige Bilder‹ untersucht die kontroverse Präsenz des fotografischen Bildes in der politischen Sphäre. Wie es der Titel dieser Sektion bereits nahelegt, dienen Bilder sowohl als Mittel des Widerstands als auch als Instrument ebenjener Kontrolle, gegen die Widerstand geleistet wird. Fotografien können Sympathie auslösen ebenso wie Empörung sie können zum Handeln und zur Revolte anstiften, doch können sie auch Vorurteile bestärken und den Betrachter regungslos, distanziert und passiv zurücklassen. Die Kunstwerke und Artefakte der Ausstellung adressieren diese Spannung, indem sie vorherrschende Formen der Repräsentation befragen und Methoden politischer Opposition formulieren, mit und gegen Bilder.

Weitere Informationen zum Heidelberger Kunstverein und zur Ausstellung unter http://hdkv.de/

Biennale für aktuelle Fotografie 2017 (9.9.-5.11.)


9. September - 5. November

Eintritt frei („pay what you want“)

Wo:

    • Wilhelm Hack Museum

Bienale 2017 (9. September – 9. November)

8 Kapitel in 7 Häusern

Mit ihren unterschiedlichen Perspektiven fragen die sechs Kuratorinnen und Kuratoren von Farewell Photography in sieben Themenfeldern nach der Materialität und den Gebrauchsweisen, ebenso wie nach dem gesellschaftspolitischen Potenzial der Fotografie.

1 × 1 der Kamera
Was verspricht und was verfehlt das Material?

  • Peter Miller, Selfportrait (with Headlamp), 2009, Silbergelatineabzug, 20 × 25 cm, © Peter Miller

    Mit der Digitalisierung hat sich nicht nur die chemische Basis der Fotografie geändert. Auch die traditionellen Produktionsbedingungen der Bilder haben sich gewandelt. Der Ausstellungsparcours ist einem fotografischen Handbuch nachempfunden. Er führt den Besucher durch verschiedene Etappen des fotografischen Produktionsprozesses und kehrt darin den Blick durch den Sucher um: Nicht die Außenwelt, sondern das Innere der Kamera, die Logik der Fotografie selbst wird in den gezeigten künstlerischen Arbeiten zum Thema. Ergänzend zu aktuellen Werken u.a. von F & D Cartier, Peter Miller und Adrian Sauer werden illustrierte und mit fotografischen Originalen versehene Anleitungsbücher und Manuale des 19. Jahrhunderts zu sehen sein. (kuratiert von Kathrin Schönegg)

    Das stille Bild verlassen
    Wie hoch, breit, tief und wie flexibel ist ein Bild?

    Pétrel I Roumagnac (duo), Reset/Résidus #3, 2015, Direktdruck auf Plexiglas (Installationsansicht, Galerie Escougnou-Cetraro, Paris), © Pétrel I Roumagnac (duo), courtesy die Künstler und Galerie Escougnou-Cetraro

    Die Fotografie ist heute mehr denn je ein hybrides Medium, das uns in vielerlei Gestalt begegnet. Als Gegenpart zur Ausstellung 1 x 1 der Kamera am selben Ort, untersucht dieses Kapitel der Biennale die Öffnung und Erweiterung des Mediums – weg vom klassischen Papierabzug. Die Künstlerinnen und Künstler, die hier vorgestellt werden, experimentieren mit Bildsprachen, Perspektiven, Installationsweisen und damit einhergehend auch den Erzählstrategien von Fotografie. Im Fokus stehen insbesondere die zeitliche Dimension von Fotografie wie auch ihr performatives Potenzial. (kuratiert von Christin Müller)

     

    Kein Bild ist eine Insel
    Wie prägt das Teilen unseren Umgang mit Bildern?

    Natalie Bookchin, My Meds, 2009/2016, aus: Testament, Mehrkanal-Videoinstallation, Farbe, Ton, © Natalie Bookchin

    Mit dem Shift von einer analogen zu einer digitalen Bildkultur ist die Verfügbarkeit fotografischer Bilder explodiert. Im Sekundentakt werden sie auf sozialen Plattformen geteilt. Als geschlossene, singuläre Einheit hat das Bild ausgedient. Sharing ist die fotografische Gebrauchsweise der Stunde. Die Ausstellung fragt nach den heutigen Verbreitungswegen von Bildern. Was wird da überhaupt in Umlauf gebracht und mit welcher Motivation? Gleichzeitig werden Strategien in den Blick genommen, die auf die anarchische Beweglichkeit der Bilder antworten und versuchen, diese einzuhegen und handhabbar zu machen. Wie das Teilen, so bekommt auch das Regulieren und Sammeln rituellen Charakter. (kuratiert von Fabian Knierim)

    Wer bist du? Das bist du!
    Was verraten Portraits (nicht) über die Portraitierten?

    Andrzej Steinbach, Ohne Titel, 2015, aus: Figur I, Figur II, Inkjet-Print, 90 × 60 cm, © Andrzej Steinbach, courtesy Andrzej Steinbach und Galerie Conradi

    Das Portrait ist ein klassisches Einsatzfeld der Fotografie, bei dem Selbst- und Fremdbild zwischen Fotografen und Bildprotagonist ausgehandelt werden. Wie viel lässt sich über die Abbildung über die Identität und Charakter einer Person sagen? Als technisches Medium scheint die Fotografie geeignet zu sein, ein analytisches und objektives Bild zu erzeugen und wurde in der Psychiatrie ebenso genutzt wie in der Kriminalistik, Anthropologie und Ethnographie, um Menschen zu registrieren und in Typen einzuteilen. Ausgangspunkt dieser Ausstellung sind historische Patientenfotografien aus Akten der Sammlung Prinzhorn und Lehrbüchern der psychologischen Forschung. Demgegenüber stehen Bilder, die die Manipulierbarkeit und Instabilität der fotografischen Beschreibung aufdecken. (kuratiert von Christin Müller)

     

    Widerständige Bilder
    Wie behauptet sich Widerstand – mit Bildern und gegen sie?

    Merle Kröger und Philip Scheffner, Havarie, 2016, Projektion, 93 min, Farbe, Ton, © pong film GmbH

    Widerständige Bilder untersucht die kontroverse Präsenz des fotografischen Bildes in der politischen Sphäre. Wie es der Titel dieser Sektion bereits nahelegt, dienen Bilder sowohl als Mittel des Widerstands als auch als Instrument ebenjener Kontrolle, gegen die Widerstand geleistet wird. Fotografien können Sympathie auslösen ebenso wie Empörung sie können zum Handeln und zur Revolte anstiften, doch können sie auch Vorurteile bestärken und den Betrachter regungslos, distanziert und passiv zurücklassen. Die Kunstwerke und Artefakte der Ausstellung adressieren diese Spannung, indem sie vorherrschende Formen der Repräsentation befragen und Methoden politischer Opposition formulieren, mit und gegen Bilder. (kuratiert von Boaz Levin)

    Global Players
    Wie lassen sich Fotografie, Ökonomie und Migration zusammen denken?

    Serafettin Keskin, Karneval in Ulm, 1963, © Familie Keskin

    Die Ausstellung im Kunstverein Ludwigshafen thematisiert den Zusammenhang von Fotografie, Globalität und Ökonomie. Sie lenkt den Blick auf Arbeit und Migration und befragt die mit diesen Begriffen verbundenen Vorstellungen. Dafür werden Fotografien aus privaten und öffentlichen Archiven mit künstlerischen Positionen zusammengebracht. Gezeigt werden u.a. private Bilder aus Fotoalben ehemaliger „Gastarbeiterinnen“ und „Gastarbeiter“, die insbesondere in die Region um die Städte Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen gekommen waren und ihr neues Lebensumfeld mit der Kamera dokumentiert haben. (kuratiert von Kerstin Meincke)

    Andere Zeugenschaften
    Was sagt die Einstellung über die Einstellung?

    Arwed Messmer Stammheim #12, Zelle 720 (Ensslin), 1977/2016 [AM_RAF_STH_STA_LB_EL_51/3_679_FILM_EN_01_NEG_10] aus: RAF – NO EVIDENCE / KEIN BEWEIS

    Wenn gesellschaftliche Umbrüche, politische Ereignisse und traumatische Momente auf einige wenige öffentliche Bilder reduziert werden, lohnt es sich, diese genauer anzuschauen und andere hinzuzuziehen. So stellt diese Ausstellung die Frage nach dem Zusammenhang von fotografischer und inhaltlicher Perspektive, nach der Ausrichtung der Kamera und der Haltung hinter der Kamera. Was verrät das Nebeneinander von Bildern über ein Ereignis, welche anderen Wirklichkeiten werden sichtbar, welche Funktionen der Aufnahmen und welche Kontexte bestimmen unsere Leseweise dieser Bilder? Was ist die „Einstellung hinter der Einstellung“? (kuratiert von Florian Ebner)

    In Kooperation mit dem Museum Folkwang, Essen
    Das Projekt „Lampedusa – Bildgeschichten vom Rande Europas“ wird gefördert im Fonds TURN der Kulturstiftung des Bundes

    Gespenstergeschichten
    Ein Bilderstreit im Mannheimer Wasserturm

    Der fotografische Bestand der Kunsthalle Mannheim ist Ausgangspunkt für eine neue Arbeit von Arno Gisinger im Mannheimer Wasserturm. Das über 7000 Bilder umfassende Glasplatten-Archiv – in erster Linie Kunstreproduktionen, Ausstellungsdokumentationen und Architekturfotografie von der Museumsgründung 1907 bis in die frühen 1960er Jahre – ist das bisher für Besucher unzugängliche visuelle Gedächtnis der Institution. Es bildet die von politischen Umbrüchen gezeichnete Ausstellungspolitik ebenso wie die außergewöhnliche Geschichte des Museums ab, die Arno Gisinger in den öffentlichen Raum und so in einen zeitgenössischen Wahrnehmungskontext übertragen wird.

Mehr zu Anfahrt und Öffnungszeiten hier

OFF//FOTO 2017 – Fotofestival an Rhein und Neckar (3.9.-5.11.)


3. September - 5. November

Eintritt frei!

OFF//FOTO 2017

In diesem Jahr findet zum dritten Mal das Fotofestival OFF//FOTO an Rhein und Neckar statt. Freuen Sie sich mit uns auf rund 70 Ausstellungen, die in diesem Jahr gezeigt werden! Noch nie waren so viele Fotografien in einem Zeitraum in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen, aber auch in anderen Städten der Metropolregion Rhein-Neckar wie Dannstadt-Schauernheim, Ladenburg, Speyer, Viernheim und Frankenthal zu sehen. Zusammen mit der gleichzeitig stattfindenden Biennale für aktuelle Fotografie wird das Medium Fotografie im Herbst groß gefeiert.

OFF//SPACES

Neben bekannten Galerien sind auch eine Reihe ungewöhnlicher Ausstellungsorte dabei. So z.B. das Haardter Schloss in Neustadt an der Weinstraße, wo preisgekrönte Siegerarbeiten des Wettbewerbs „gute aussichten“ zu sehen sein werden. Im barocken Schloss Kleinniedesheim präsentiert die Fotokünstlerin Andrea Esswein ihre Werke und im ehemaligen Wohnhaus des Hasselblad Award-Preisträgers Robert Häusser stellt Peter Schlör aus. In einem leerstehenden Ladenlokal in der Ludwigshafener Bismarckstraße gestaltet eine Gruppe Fotografen eine Schau zum Thema Eden und im Europäischen Zentrum für junge Fotografie Viernheim stellen die jüngsten Fotokünstler aus. Renommierte Hotels, wie das Radisson Blue und das Design-Hotel Staytion werden sich ebenso wie Engelhorn Mode im Quadrat beteiligen und ihre Türen für Fotointeressierte öffnen. Die komplette Liste aller Ausstellungsorte werden wir demnächst veröffentlichen.

OFF//OPENING

Die Eröffnung von OFF//FOTO 2017 findet am 2. September 2017 um 19 Uhr im Kulturzentrum dasHaus in Ludwigshafen statt.

OFF//NIGHT

Höhepunkt wird wieder die Lange Nacht der Fotografie, die dieses Jahr am Samstag, den 23. September stattfindet. Erstmals sind auch alle Ausstellungsorte der Biennale für aktuelle Fotografie geöffnet. Viele bieten an diesem Abend ein besonderes Programm. Informieren Sie sich zuvor online über die einzelnen Angebote.

Weitere Informationen zu den einzelnen Ausstellungen gibt es hier.