Alte Feuerwache – Andrea Schröder


11. November 2014 · 20:00 Uhr

Wo: Alte Feuerwache
Wie viele: 10 Karten

Sie reservieren direkt bei der Alten Feuerwache per Mail an info@altefeuerwache.com oder telefonisch unter 0621/293 92 81 und können Ihr Ticket dann an der Abendkasse abholen.

Andrea Schröder – Der neue Stern des Pop Noir

Andrea Schroeder hat diese Stimme, der man ein Leben lang zuhören will. Tief, düster, melancholisch, beschwörend, verrucht. Mit „Where The Wild Oceans End“ legte die Berlinerin im Januar 2014 ihr zweites Album vor, welches Feuilleton wie Musik-Kritik zu wahren Begeisterungsstürmen hinriss.

„Where The Wild Oceans End“ ist all das: das Werk einer großen Sängerin und Songschreiberin (…). Sinnlich, elegant, elegisch.“ – Musikexpress (5/5)

„Glimmern, Tiefe, Schönheit: Die magische Tristesse ihrer Texte konterkariert die faszinierende Berlinerin mit warmem Gesang (…) eine Aura, ein leichtes Leuchten in dunkler Nacht um eine Stimme, die sicher und schön noch über den wildesten Wassern zu schweben vermag.“ – Rolling Stone (4/5)

Wie schon beim Debütalbum „Blackbird“ mit großen Pinselstrichen angedeutet, ist auf „Where The Wild Oceans End“ die Atmosphäre noch düsterer, unnahbarer und mystischer. Und diese düstere Aufmachung ist keine gespielte Rolle. Keine Attitüde. Es sind drängende Gesten aus ihrem Innern. Die Geschichten, die Andrea Schroeder erzählt, sind lakonisch und handeln vom Großstadtmenschen. Von seiner Preisgegebenheit. Von seiner Hin- und Hergerissenheit. Von seinem Lebenshunger und seinem gleichzeitigen Daseinekel.

Andrea Schroeder kultiviert dabei mit ihrer verraucht-verruchten Stimme die gewaltige Form der dionysischen Poesie. Tote Augen öffnen den Blick und irren als Geister durch Berlin. Sie verwebt Bruchstücke der realen Großstadt-Welt, Symbole und Sinnbilder zu einer modernen, rasanten Sinfonie der Großstadt. So kommt Andrea Schroeder natürlich nicht umhin, David Bowies Stück „Helden“ für sich zu interpretieren. Dazu ist sie genau, wie der große Meister, in die legendären Berliner Hansa- Studios gegangen. Mit von der Partie sind dabei Geigerin Catherine Graindorge, Jesper Lehmkuhl an der Gitarre, Dave Allen am Bass, Chris Hughes am Schlagzeug und Chris Eckman (The Walkabouts). Der nicht nur das Album produzierte, sondern auch an den Tasten zu hören ist.