Alte Feuerwache (MA) – lesen.hören 14: Einheit mal anders. Jackie Thomae, Katja Oskamp und Andreas Leusink erzählen Geschichten aus den 90ern – Reservierungen nur über das Kulturparkett

SO, 1. März 2020, 18:00 Uhr

Wo: Alte Feuerwache, Brückenstraße 2, 68167 Mannheim
Wie viele: 2 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Reservierungsschluss: Mittwoch 12. Februar 2020  19 Uhr

Die Verlosung ist am 13.2.20

Kartenwünsche bitte ans Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch unter 0621 44599550 oder besuchen Sie uns in den Sprechstunden)

Abholung der Karten:
Ihre Karte bekommen Sie direkt an der Abendkasse.

Ihre Eintrittskarte holen Sie bitte bis spätestens 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung. Die Abendkasse öffnet 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Es kann zu Wartezeiten kommen. Das Theater behält sich vor bei verspäteter Abholung die Tickets anderweitig zu vergeben.

Bei einigen Veranstaltungen gibt es eine große Nachfrage. Es freut uns Ihnen ein so umfangreiches Veranstaltungsprogramm bieten zu können.

Wir wollen die Tickets gleichmäßiger und gerechter verteilen. Die Reservierungen sind für Sie, als Gast, verbindlich. Alle Reservierungen des Kulturparkett Rhein-Neckar e.V. haben aber einen Verlosungsvorbehalt.

Das heißt: Wir behalten uns vor die Tickets/Reservierungen zu verlosen wenn sich mehr Interessierte melden als Plätze vorhanden sind.

Nur wenn Sie kein(e) Ticket/Reservierung bekommen werden Sie benachrichtigt!

Es gelten unsere Spielregeln / Wichtige Hinweise zur Verbindlichkeit von Reservierungen.

 

Einlass 17:00
Beginn 18:00

lesen.hören 14

„Abschied von morgen Ankunft gestern / das ist der deutsche Traum / Endlich verbrüdern sich die Schwestern / Zwei Hexen unterm Apfelbaum“. Sind es die beiden deutschen Länder, um die es in dieser Gedicht-Strophe von Thomas Brasch geht? Veröffentlicht hat er sie 1980 in seinem Band „Der schöne 27. September“. Die Mauer ist neun Jahre später gefallen. Aber kommen einem diese Verse 31 Jahre später nicht immer noch auf unheimliche Weise aktuell vor? Wie kann man den Jahren der Nachwendezeit einen Abend widmen, ohne die immergleichen Gespräche zu führen? Vielleicht, indem man Geschichten erzählt!

Die von Gundermann haben Sie in Form des Films von Andreas Dresen am Nachmittag schon hören können. Am Abend berichten jetzt unsere drei Gäste nochmal anders vom Geschichtenerzählen und haben sicher auch noch einige neue im Gepäck: Jackie Thomae, die mit ihrem Roman „Brüder“ eine Art Antwort auf Braschs Gedicht geschrieben hat. Katja Oskamp, die mit „Marzahn mon Amour“ das vielleicht überraschendste Buch des vergangenen Jahres geschrieben hat und eine Fußpflegerin die Geschichten ihrer Kundinnen und Kunden sammeln lässt. Und Andreas Leusink, der Gerhard Gundermann selbst zu Wort kommen lässt und seine Briefe, Dokumente, Interviews und Erinnerungen als Buch herausgegeben hat. „Von jedem Tag will ich was haben, was ich nicht vergesse“ ist der Titel dieses Buches und ein gutes Motto, wenn Gerwig Epkes vom SWR das Gespräch mit den Dreien führt.