BASF (LU) – Andreas Martin Hofmeir


Mi, 17. /Do, 18. Oktober 2018, 20:00 Uhr

Wo: BASF-Feierabendhaus, Ludwigshafen
Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Bitte bestellen Sie die Karten per Mail an basf.konzerte@basf.com oder telefonisch unter 0621-6094524. Das Kartenbüro (und somit die Telefon-Hotline) ist Montag bis Freitag von 9 – 17 Uhr geöffnet. Bitte geben Sie an, dass Sie einen Kulturpass besitzen. Sie können die Tickets bis 1 Tag vor dem Konzert reservieren. Die Tickets können dann bis 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse abgeholt werden.
Die Anmeldung ist verbindlich. Wenn Ihnen etwas dazwischen kommt (Krankheit o.ä.), sagen Sie bitte unbedingt rechtzeitig beim Kartenbüro der BASF ab, damit Ihr Platz wieder frei gegeben werden kann – die Konzerte sind häufig ausverkauft.

Andreas Martin Hofmeir

Andreas Martin Hofmeir, Tuba
Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Michael Francis, Dirigent

Programm:
Leoš Janáček: „Taras Bulba”
Jörg Duda: Concerto Nr. 1 op. 67/1
Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 „Aus der neuen Welt“

19.00 Uhr Künstlergespräch im Kammermusiksaal mit Andreas Martin Hofmeir

Tubisten haben es auch nicht leicht. Im Orchester zählen die tiefen Bläser zu den Außenseitern. In der Oper „Die Liebe zu den drei Orangen“ von Sergej Prokofjew etwa illustriert die Tuba den Darmwind einer Köchin. Andererseits: das „Pro-Ton-Einkommen“ stimmt. In Antonín Dvořáks „Sinfonie aus der neuen Welt“ spielt ein Geiger um die 20.000 Töne. Und der Tubist? Exakt sieben! „Aber wir bekommen trotzdem das gleiche Geld“, sagt einer, der es wissen muss.
Andreas Martin Hofmeir entspricht rein äußerlich dem Typus Bläser, über den sich gut gekleidete Geiger und Cellisten häufig lustig machen: Jeans, Kapuzenpullover, Pferdeschwanz – und im Sommer wie im Winter barfuß. Sieht ja keiner, denn: „Die Tuba ist ein Instrument für Leute, die gerne hinten sitzen“, erzählt der sympathische Bayer.
Für das keineswegs schwerfällige, hochvirtuose Konzert, das Hofmeir sich von Jörg Duda gewissermaßen auf den Leib komponieren ließ, tritt der Tubist in den Vordergrund. Und wer Andreas Martin Hofmeir schon einmal live erlebt hat, der weiß, dass er sich für die Zugabe stets etwas Besonderes einfallen lässt.