BASF (LU) – Kammermusik: Arcadi Volodos


Di, 22. Januar 2019, 20:00 Uhr

Wo: BASF-Feierabendhaus, Ludwigshafen
Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Bitte bestellen Sie die Karten per Mail an basf.konzerte@basf.com oder telefonisch unter 0621-6094524. Das Kartenbüro (und somit die Telefon-Hotline) ist Montag bis Freitag von 9 – 17 Uhr geöffnet. Bitte geben Sie an, dass Sie einen Kulturpass besitzen. Sie können die Tickets bis 1 Tag vor dem Konzert reservieren. Die Tickets können dann bis 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse abgeholt werden.
Die Anmeldung ist verbindlich. Wenn Ihnen etwas dazwischen kommt (Krankheit o.ä.), sagen Sie bitte unbedingt rechtzeitig beim Kartenbüro der BASF ab, damit Ihr Platz wieder frei gegeben werden kann – die Konzerte sind häufig ausverkauft.

 

Arcadi Volodos

Arcadi Volodos, Klavier

Programm:
Franz Schubert: Klaviersonate f-Moll D 625 · Sechs Moments musicaux D 780
Sergej Rachmaninow: Préludes cis-Moll op. 3/2 und fis-Moll op. 23/1 · Mélodie op. 21/7 · Étude-tableau es-Moll op. 39/5 · Andante aus der Cellosonate g-Moll op. 19
Alexander Skrjabin: Mazurka op. 25/3 · „Fragilité“ op. 51/1 · „Flammes sombres“ op. 73/2 · „Poème“ op. 71/2 · Klaviersonate Nr. 5 Fis-Dur op. 53

Zurück in die Zukunft. Im Alter von 25 Jahren feierte Arcadi Volodos mit hochvirtuosen Transkriptionen seinen Durchbruch. Die Fachpresse rief ihn zum legitimen Nachfolger von Vladimir Horowitz aus. Doch nach einer Vielzahl an Tourneen wurde es ruhiger um den russischen Pianisten. Er ist aus dem belebten Paris nach Spanien aufs Land gezogen und hat die Anzahl seiner Konzerte drastisch reduziert. In Ländern, in denen er sich nicht wohlfühlt, tritt er nicht mehr auf, etwa in den Vereinigten Staaten.
„Die Standardisierung in den USA ist unerträglich. In dieser Sterilität hat man keine Erinnerungen“, sagte Volodos dem Fachmagazin „Concerti“. „Ich bin auf einer Amerikatour fast verrückt geworden: 15 Konzerte, 30 Flüge – und trotzdem hatte ich immer das Gefühl, dass ich nicht wegkam aus der Stadt. Standardisierung ist der Anfang vom Ende der Kunst. Was ich an Europa mag, sind die Tradition und die Unterschiede.“
Mit der Rückkehr auf die großen Konzertbühnen schlägt Volodos ein neues Kapitel seiner erstaunlichen Karriere auf. Aber: gewaltiger Tastendonner war gestern. Heute bevorzugt er leise, lyrische Töne. Seine Technik ist nach wie vor phänomenal, er setzt sie jedoch nicht ein, um sich selbst in den Vordergrund zu drängen, denn: „Das Genie wird immer der Komponist bleiben und nicht der Interpret.“