BASF (LU) – Kammermusik: „Die Kunst der Fuge“


Mi, 24. Oktober 2018, 20:00 Uhr

Wo: BASF-Feierabendhaus, Ludwigshafen
Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Bitte bestellen Sie die Karten per Mail an basf.konzerte@basf.com oder telefonisch unter 0621-6094524. Das Kartenbüro (und somit die Telefon-Hotline) ist Montag bis Freitag von 9 – 17 Uhr geöffnet. Bitte geben Sie an, dass Sie einen Kulturpass besitzen. Sie können die Tickets bis 1 Tag vor dem Konzert reservieren. Die Tickets können dann bis 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse abgeholt werden.
Die Anmeldung ist verbindlich. Wenn Ihnen etwas dazwischen kommt (Krankheit o.ä.), sagen Sie bitte unbedingt rechtzeitig beim Kartenbüro der BASF ab, damit Ihr Platz wieder frei gegeben werden kann – die Konzerte sind häufig ausverkauft.

 „Die Kunst der Fuge“ 

Hille Perl Ensemble
Verdi Quartett
Stuttgarter Holzbläser-Solisten
Jazzensemble Tri

Programm:
Johann Sebastian Bach: „Die Kunst der Fuge“ BWV 1080
Bearbeitung für 4 Quartette von Heribert Breuer

Dauer: ca. 75 min. Keine Pause.

19.00 Uhr Künstlergespräch im Kammermusiksaal mit Heribert Breuer

„Nicht alle Musiker glauben an Gott, aber alle glauben an Bach.“ In dem Bonmot von Mauricio Kagel manifestiert sich die einzigartige Bedeutung Johann Sebastian Bachs für die Musikwelt. Zu einem nicht unwesentlichen Teil liegt diese Verehrung im sagenumwobenen Spätwerk des Komponisten begründet. Dazu zählt auch „Die Kunst der Fuge“, die ähnlich wie die „Goldberg-Variationen“ oder der zweite Teil des „Wohltemperierten Klaviers“ als Lehrwerk konzipiert und nicht für den öffentlichen Raum gedacht war. Das ganze Werk basiert auf einem Thema, das in 14 Fugen und 4 Kanons verarbeitet wird. Über der unvollendet gebliebenen, finalen Quadrupelfuge ist Bach nach Aussage seines Sohnes Carl Philipp Emanuel angeblich verstorben. Eine gut erfundene Anekdote.
Bach selbst hat nirgends verbindlich festgelegt, wie „Die Kunst der Fuge“ aufgeführt werden soll. Insofern überrascht es kaum, dass das Werk häufig Gegenstand von Bearbeitungen wurde. Eine der reizvollsten stammt von Heribert Breuer. Seine unkonventionelle Instrumentierung mit vier unterschiedlich besetzten Quartetten – vom Alte Musik-Ensemble bis zur Jazzcombo – lässt die einzelnen Teile dieser „Bibel der Kontrapunktik“ (Bayerische Rundfunk) ungewohnt transparent erscheinen. Den unterschiedlichen Stilrichtungen der Quartette entsprechend, erklingt Bachs Musik mal spartanisch barock, mal klassisch elegant, mal romantisch verträumt, mal swingend heiter – aber immer abwechslungsreich und nie langweilig.