BASF (LU) – The Big Four: Carolin Widmann


Fr, 26. Oktober 2018, 20:00 Uhr

Wo: BASF-Feierabendhaus, Ludwigshafen
Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Bitte bestellen Sie die Karten per Mail an basf.konzerte@basf.com oder telefonisch unter 0621-6094524. Das Kartenbüro (und somit die Telefon-Hotline) ist Montag bis Freitag von 9 – 17 Uhr geöffnet. Bitte geben Sie an, dass Sie einen Kulturpass besitzen. Sie können die Tickets bis 1 Tag vor dem Konzert reservieren. Die Tickets können dann bis 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse abgeholt werden.
Die Anmeldung ist verbindlich. Wenn Ihnen etwas dazwischen kommt (Krankheit o.ä.), sagen Sie bitte unbedingt rechtzeitig beim Kartenbüro der BASF ab, damit Ihr Platz wieder frei gegeben werden kann – die Konzerte sind häufig ausverkauft.

The Big Four: Carolin Widmann

Carolin Widmann, Violine
Münchener Kammerorchester
Daniel Giglberger, Konzertmeister & Leitung

Programm:
Michael Tippett: Fantasia concertante on a Theme of Corelli
Johann Sebastian Bach: Violinkonzert E-Dur BWV 1042
David Fennessy: „Hirta Rounds”
Johann Sebastian Bach: Violinkonzert a-Moll BWV 1041

19.00 Uhr Einführung im Kammermusiksaal von Wolfgang-Armin Rittmeier

Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Carolin Widmann macht es sich generell nicht leicht. Wenn sie in Berliner Clubs ein junges Publikum für klassische Musik begeistern will, spielt sie lieber sperrige Schumann-Sonaten anstelle eingängiger Virtuosenstücke. Die extrem komplexen Kafka-Fragmente von György Kurtág beherrscht sie als einzige Geigerin weltweit auswendig. Der Journalist Volker Hagedorn hat sie einmal als die „eigensinnigste Geigerin ihrer Generation“ beschrieben.
Bei ihrem Konzert im Feierabendhaus hat Widmann die beiden Violinkonzerte von Johann Sebastian Bach im Gepäck. Dessen Musik liegt ihr besonders am Herzen. Zweimal die Woche spielt sie Barockgeige, um flexibel zu bleiben. Dabei gilt sie in Fachkreisen vor allem als ausgewiesene Spezialistin für zeitgenössische Musik, was möglicherweise auch an ihrem Bruder Jörg liegt, einem der renommiertesten Komponisten der Gegenwart.
Seit 2006 ist die gebürtige Münchenerin Professorin für Violine an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. In jener Stadt also, in der Bach als Thomaskantor seine Lebensstellung gefunden hatte – und in der er möglicherweise auch die beiden Violinkonzerte komponierte.