Capitol – Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz: Mondlieder


17. März 2015 · 20.00 Uhr

Wo: Capitol Mannheim
Wie viele: 10 Karten

Sie bestellen telefonisch beim Capitol unter 0621/33 67 333 und können Ihre Karte dann an der Abendkasse im Capitol abholen.

Mond Lieder: „Oh Moon of Alabama“
Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz

Neben Kurt Weills Kleiner Dreigroschenmusik mit bekannten Liedern wie der Moritat von Mackie Messer, der Ballade vom angenehmen Leben oder dem Kanonen-Song bringen die Musiker der Staatsphilharmonie Werke von Schulhoff und Debussy sowie das Weillsche „Mahagonny Songspiel“ (in halbszenischer Aufführung unter der Regie von Doris Sophia Heinrichsen) auf die Bühne.

Der wohl berühmteste Teil der „Suite bergamasque“ von Claude Debussy ist der dritte Satz. Der Name ist sehr wahrscheinlich von dem Gedicht Clair de Lune (frz.: Mondlicht bzw. Mondschein) von Paul Verlaine inspiriert. Schulhoff gehörte zu den ersten europäischen Komponisten, die den Jazz in ihre Kompositionen integrierten. Er verstand sich vorzüglich auf die Adaption von harmonischen und rhythmischen Elementen des Jazz und von Modetänzen (Charleston, Shimmy und Foxtrott) in eine expressive, aber auch musikantische Tonsprache von außerordentlich leuchtender Farbigkeit. Davon zeugt seine Tanzgroteske „La Somnambule“ Die Mondsüchtige (1925), die mit den zu ihrer Entstehungszeit provokativen Satzbezeichnungen Ragtime, Tango, Shimmy und Jazz aufwartet und heute zu den bekanntesten Werken des Komponisten gehört.

Mahagonny, ein Songspiel, schrieben Kurt Weill und Bertolt Brecht für ein Musikfest in Baden-Baden. Seine Uraufführung fand am 17. Juli 1927 statt. Das Songspiel besteht aus fünf Gesangsnummern, einem gesungenen Epilog und einigen instrumentalen Passagen. Eine „Handlung“ im dramaturgischen Sinn des Wortes fehlt in diesem Werk, das Vorläufer der gleichnamigen Oper ist.

Programm
Kurt Weill: Kleine Dreigroschenmusik, op. 9
Erwin Schulhoff: La Somnambule (Die Mondsüchtige), Tanzgroteske in einem Aufzug
Claude Debussy: “Clair de lune” aus „Suite bergamasque“ (Orchesterfassung)
Erwin Schulhoff: Orinoco (Carioca-Fox)
Kurt Weill: Mahagonny Songspiel

Besetzung
Dirigent: Ernst Theis
Regie: Doris Sophia Heinrichsen

Solo „Orinoco“: Andromahi Raptis

Mahagonny Songspiel:
Charlie: Rainer Trost
Billy: Peter Cismarescu
Bobby: Jens Müller
Jimmy: Carl Rumstadt
Jessie: Josephine Renelt
Bessie: Andromahi Raptis