Archiv der Kategorie: Ausstellung

Sammlung Prinzhorn (HD)


Wo: Sammlung Prinzhorn,Universitätsklinik Heidelberg, Voßstr. 2, 69115 Heidelberg

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) und können Ihre Karte dann im Kulturparkett Laden in Mannheim (S3, 12) abholen

Über das Museum:
Die Sammlung Prinzhorn ist ein Museum für Kunst von Menschen mit psychischen Ausnahme-Erfahrungen. Ihr bekannter historischer Bestand umfasst ca. 6000 Zeichnungen, Aquarelle, Gemälde, Skulpturen, Textilien und Texte, die Insassen psychiatrischer Anstalten zwischen 1840 und 1945 geschaffen haben. Dieser weltweit einzigartige Fundus wurde zum größten Teil von dem Kunsthistoriker und Psychiater Hans Prinzhorn (1886-1933) während seiner Zeit als Assistenzarzt an der Psychiatrischen Klinik der Universität Heidelberg zusammengetragen.
Seit 1980 wächst die Sammlung erneut durch Kunst von Psychiatrie-Erfahrenen.

Dieser neuere Bestand umfasst mittlerweile ca. 16.000 Werke. Darunter sind Arbeiten von Friedrich Boss, Gudrun Biersky, Vanda Vieira-Schmidt, Sonja Gerstner, Alfred Stief und Dietrich Orth. Um zukünftig regelmäßig Neuzugänge und neben den Wechselausstellungen auch eine Dauerausstellung präsentieren zu können, ist ein Erweiterungsbau geplant.

Das Museum zeigt jährlich drei bis vier thematische Ausstellungen. Ziel des Museums ist es, zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankung beizutragen. Über Kontextualisierung und Deutung künstlerischer Werke, die von psychischen Ausnahme-Erfahrungen und ihren gesellschaftlichen Folgen geprägt sind, leistet es einen Beitrag zur Inklusion betroffener Menschen.

Als Teil des Universitätsklinikums Heidelberg versteht sich das Haus aber nicht nur als Museum und Ausstellungsort, sondern auch als wissenschaftliche Einrichtung, die das Schicksal der hier vertretenen Künstler und Künstlerinnen, ihre Werke und übergeordnete Fragestellungen erforscht. Deshalb können Wissenschaftler, Künstler und andere fachlich Interessierte nach Absprache Einsicht in Archiv- und Depotbestände des Museums erhalten. Für Auskünfte und Informationen stehen die wissenschaftlichen Mitarbeiter des Museums gerne zur Verfügung.

Link zur Sammlung Prinzhorn:http://prinzhorn.ukl-hd.de/index.php?id=84

Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma (HD)


Der Eintritt ist frei

Wo: Bremeneckgasse 2, 69117 Heidelberg

Über die Austellung:
Seit März 1997 ist im Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg die erste ständige Ausstellung zu sehen, die den nationalsozialistischen Völkermord an dieser Minderheit dokumentiert. Auf drei Ebenen und einer Fläche von fast 700 qm wird die Geschichte der Verfolgung der Sinti und Roma in der Zeit des Nationalsozialismus nachgezeichnet: von der stufenweisen Ausgrenzung und Entrechtung im Deutschen Reich bis hin zur systematischen Vernichtung im nationalsozialistisch besetzten Europa. Das Ziel der Ausstellung ist eine Annäherung an den Holocaust an den Sinti und Roma: ein Menschheitsverbrechen, das sich allen historischen Vergleichen entzieht und das in seinem Ausmaß bis heute unvorstellbar bleibt.

Auf der Grundlage der nationalsozialistischen Rassenideologie wurden Sinti und Roma ebenso wie Juden vom Säugling bis zum Greis erfasst, entrechtet, gettoisiert und schließlich in die Vernichtungslager deportiert.

Bundespräsident Roman Herzog sagte am 16. März 1997 bei der Eröffnung des Dokumentations- und Kulturzentrums:

„Der Völkermord an den Sinti und Roma ist aus dem gleichen Motiv des Rassenwahns, mit dem gleichen Vorsatz und dem gleichen Willen zur planmäßigen und endgültigen Vernichtung durchgeführt worden wie der an den Juden. Sie wurden im gesamten Einflussbereich der Nationalsozialisten systematisch und familienweise vom Kleinkind bis zum Greis ermordet.“

In der Ausstellung soll deutlich werden, dass ein großer Teil der damaligen deutschen Gesellschaft und der staatlichen Institutionen des „Dritten Reichs“ in dieses Völkermordverbrechen verstrickt war. Die industrielle Massenvernichtung in Auschwitz, von einem modernen bürokratischen Staatsapparat ins Werk gesetzt, war nicht nur End- und Höhepunkt der Verfolgungsgeschichte der Sinti und Roma in der Zeit des Nationalsozialismus, sondern der Zivilisationsbruch schlechthin.

Die Darstellung der Verfolgungsgeschichte geht von Menschen aus, die zu Opfern erst gemacht wurden; ihre Biografien stehen im Zentrum der Ausstellung. Den Dokumenten der Nationalsozialisten, in denen Sinti und Roma systematisch entmenschlicht und entpersönlicht werden, stehen deshalb die Zeugnisse der Opfer und die Berichte der Überlebenden gegenüber. Einen zentralen Stellenwert nehmen dabei alte Familienbilder ein, die einen Einblick in die persönlichen Lebenszusammenhänge vermitteln und die zeigen, in welch vielfältiger Weise Sinti und Roma in das gesellschaftliche und lokale Leben integriert waren, bevor die Nationalsozialisten ihre systematische Ausgrenzung betrieben.

Diese beiden Ebenen – Normalität und Alltag der Minderheit einerseits, Terror und Verfolgungsapparat anderseits – werden in der Ausstellung räumlich und gestalterisch deutlich voneinander abgehoben und gleichzeitig zueinander in Beziehung gesetzt. So entsteht ein durchgängiges Spannungsverhältnis, das nicht nur herausfordert, sich mit den präsentierten Tätermaterialien kritisch auseinander zu setzen, sondern gleichzeitig ein empathisches Verstehen unterstützt.

Während des Rundgangs machen die alten Familienbilder immer wieder bewusst, dass sich hinter den abstrakten Dokumenten der bürokratisch organisierten Vernichtung unzählige zerstörte Lebenswege und menschliche Schicksale verbergen.

Ergänzt wird die Verfolgungsgeschichte der Sinti und Roma durch Abschnitte, die allgemeinere Themen zur Geschichte des Nationalsozialismus behandeln, wie die Errichtung der nationalsozialistischen Diktatur oder die Expansionspolitik bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs. So wird deutlich, dass der Prozess der Entrechtung, Deportation und schließlich Vernichtung der Sinti und Roma eingebettet war in die innen- und außenpolitische Gesamtentwicklung während der NS-Zeit. Mit eigenen Ausstellungstafeln wird auch an den Holocaust an den europäischen Juden und an die Ermordung der Behinderten und Kranken erinnert.

Der Ausstellungsrundgang endet in Form eines Stegs durch den historischen Dachstuhl des Gebäudes. Diese dritte, und letzte Ausstellungsebene ist dem Gedenken an die Opfer des Völkermords gewidmet. Eine ewige Flamme gedenkt der über 500.000 Sinti und Roma, die nach Schätzungen europaweit dem Holocaust zum Opfer fielen. Der letzte Abschnitt des Stegs führt an einer Wand mit den Namen von über 21.000 Sinti und Roma entlang. Sie wurden nach Auschwitz-Birkenau deportiert und dort fast ausnahmslos ermordet. Der Steg endet vor einem Großfoto mit dem Lagertor von Auschwitz-Birkenau: Symbol für ein Verbrechen, das sich allen historischen Vergleichen entzieht.

Link zum Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma:http://www.sintiundroma.de/start.html

Internationales Frauenfest (Lu)


Sa, 24. März 2018, 15-18 Uhr

Wo: Kulturzentrum dasHaus, Bahnhofstraße 30

 

Eintritt frei!

Internationales Frauenfest
Es ist eine liebgewordene Tradition: Frauen genießen gemeinsam
Tanz und Musik aus vieler Frauen Länder. Jede Menge Informationen
bietet die Info- und Aktionsbörse von Fraueninitiativen und
Organisationen. Für Kinder bis zehn Jahre gibt es im Café Dôme
eine Kinderbetreuung.
Eintritt: ab 1 Euro
Veranstalter: Internationaler Frauentreff der Stadt Ludwigshafen
und Kultur Rhein Neckar e.V. in Kooperation mit Frauenverbänden
und -gruppen, Netzwerken, Gleichstellungsstelle der Stadt
Ludwigshafen, Frauen der kirchlichen und städtischen Einrichtungen,
Gewerkschaften, Kultur- und Migrationsvereine und
vielen mehr.
Informationen zu den Veranstaltungen sind bei den jeweiligen
Organisationen und der Gleichstellungsstelle der Stadt Ludwigshafen
am Rhein unter Telefon: 0621 504-2087 erhältlich.

Port 25 (MA) – Photoausstellung: Über kurz oder lang


16.02. – 08.04.2018, Mi-So, 11 - 18 Uhr

Wo: Port 25, Hafenstraße 25-27, Mannheim
Eintritt frei!

Eröffnung: 16. Februar 2018, 19 Uhr

Es sprechen:
Stefanie Kleinsorge, Direktorin PORT25 – Raum für Gegenwartskunst
Bernd Bung, Fachlicher Leiter Niedrigschwelliger Hilfen des Drogenvereins Mannheim e.V.

LiveAct: Aga L.& Andrew Moore

Über kurz oder lang

 Ein Projekt von Mirko Müller und Jonas Gieske

Über mehrere Monate hinweg fotografierte Mirko Müller die Besucher*innen im Kontaktladen „Kompass“ des Drogenvereins Mannheim. Die Ausstellung zeigt eindrucksvolle Porträts von Menschen, deren Leben im schnellen Wechsel von Hoffnung, Mut, Angst, Trauer und Verlust stattfindet.

 Im Rahmen einer Studienarbeit zum Thema „Hoffnung“ begegnet der Fotograf Mirko Müller dem Sozialarbeiter Jonas Gieske, der im Kontaktladen des Drogenvereins Mannheim arbeitet. Aus der Diskussion ihrer jeweiligen professionellen Perspektive und Expertise entwickeln Gieske und Müller das Projekt „Über kurz oder lang“.

Hinter jedem fotografischen Porträt verbirgt sich eine vielschichtige Erzählung. Ein komprimierter Mitschnitt der Gespräche, die Mirko Müller geführt hat, gibt dem Betrachter die Möglichkeit über die autobiographischen Narrative Konkretes über das Erleben und die Lebenszusammenhänge von Menschen zu erfahren, denen üblicherweise wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, da sie sozial ausgegrenzt, d.h. von der Mehrheitsgesellschaft zumeist ganz bewusst nicht gehört und nicht gesehen werden.

Ziel der Ausstellung in Port25 – Raum für Gegenwartskunst ist es den Porträts und damit den Porträtierten Raum zu bieten. Damit fokussiert sie ebenso auf die künstlerische Qualität des Projektes. Mirko Müller hat beeindruckende Bildnisse von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Ethnien geschaffen. Im Dreiviertelprofil oder en face konfrontieren sie den Besucher in überlebensgroßen Schwarzweißfotografien unmittelbar mit ihrer Existenz.

Führungen

  • Mittwoch, 28. Februar 2018, 17 Uhr
  • Freitag, 23. März 2018, 17 Uhr

Künstlergespräch

  •  Samstag, 10. März 2018, 19 Uhr

 Künstlergespräch mit Emanuel Raab, Mirko Müller und Jonas Gieske

http://www.port25-mannheim.de/

KultTour (MA) 2018


21.-22. Juli 2018

Wo: Neckarstadt-Ost und Herzogenried
Teilnahme kostenlos

Termine 2018: 21. Juli, 22. Juli (Eröffnung 20. Juli)

KultTour-2018

Ein Kulturspaziergang durch die Neckarstadt-Ost und Herzogenried

Neckarstadt-Ost lädt im Sommer mit Kulturangeboten zum Verweilen ein!

Am Wochenende 21. bis 22.07.2018 findet der traditionelle zweijährliche Kulturspaziergang durch die ganze Neckarstadt-Ost, die „KultTour“, zum neunten Mal statt. Theater und Kunst, Tanz und Musik, Performance und Literatur, Kunsthandwerk und Workshops, Ernstes und Heiteres können Sie an beiden Tagen in Neckarstadt-Ost erleben.

Am Samstag, 21.07. wird im Herzogenriedpark das Stadteilfest gefeiert und wieder Teil der KultTour sein. Darüber hinaus freuen wir uns, dass der Hofflohmarkt “Neckarschätze” in diesem Jahr am Samstag auch ein Teil der KultTour sein wird.

Getragen wird die Veranstaltung vom Verein KulturQuerQuerKultur Rhein-Neckar e.V. und dem Quartiermanagement Herzogenried.

Geplante Uhrzeit: Samstag & Sonntag, von 15 bis 21 Uhr

Eröffnung der KultTour ist am Freitag, 20.07. um 19 Uhr in teamparcours, Pozzistraße 7, 68167 Mannheim

www.kulttour-mannheim.de

Sonntagsöffnung der KZ-Gedenkstätte MA-Sandhofen mit Führung


jeweils 3. Sonntag im Monat, 14-17 Uhr (14:30 Uhr Führung)

Wo: KZ-Gedenkstätte Sandhofen, Im Kellergeschoß der Gustav-Wiederkehr-Schule, Kriegerstraße 28, 68307 Mannheim

Eintritt frei!

Sonntagsöffnung der KZ-Gedenkstätte

Sonntagsöffnung von 14:00 bis 17:00 Uhr. Öffentliche Führung um 14:30 Uhr

Termine 2018:

  • 18. Februar
  • 18. März
  • 15. April
  • 20. Mai
  • 17. Juni
  • 15. Juli
  • 16. September
  • 21. Oktober
  • 18. November
  • 16. Dezember

Informationen zur Ausstellung

Fragen:

Stadtarchiv Mannheim – Institut für Stadtgeschichte
Marco Brenneisen
Telefon: 0621-2937485
Fax: 0621-2937476
Email: marco.brenneisen@mannheim.de

http://www.kz-gedenkstaette-sandhofen.de/

 

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