Angebote aus Ballett



Theater Pfalzbau (LU) – Cementary


Mi, 17. Oktober 2018, 19:30 Uhr

Wo: Theater Pfalzbau, Ludwigshafen
Wie viele: 5 Karten

Sie reservieren bis 3 Tage vor der Vorstellung beim Kulturparkett (info@kuturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621-44599550) und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse im Theater Pfalzbau abholen.

Cementary

Cementary (ein Wortspiel aus „cemetery“ – Friedhof –und „cement“ – Zement) ist die neueste Arbeit der griechischen Choreographin und zum ersten Mal in Deutschland zu Gast. Die sechs Tänzerinnen und Tänzer zeigen heimatlose Figuren, die durch urbane Zonen treiben, irgendwo im Niemandsland zwischen schutzlosen Räumen und kleinen (Traum-) Oasen. Zur ergreifend sinnlichen Musik von Vassilis Mantzoukis entsteht eine Art Straßen-Ballett. Ihr Thema, so die Choreographin Patricia Apergi, ist die Trauer über ihre eigene Generation ohne Zukunft. Um die Magie der Melancholie zum Leuchten zu bringen, hat sie für diese Produktion ein neues Tanzvokabular entwickelt – ein wunderbar melancholischer und berührender Abend über eine „lost generation“.
Patricia Apergi, geboren 1979, lebt und arbeitet als freischaffende Choreographin in ihrer Geburtsstadt Athen. Sie studierte Tanz, Theater und Choreographie in Athen, Nizza und London. 2006 gründete sie die Aerites Tanzcompagnie, mit der sie seitdem auf vielen Festivals (u.a. Avignon, London, Barcelona) international gefeiert wurde.

Theater Pfalzbau (LU) – Tanz: Carmen


So, 02. Dezember 2018, 18:00 Uhr

Wo: Theater Pfalzbau, Ludwigshafen
Wie viele: 5 Karten

Sie reservieren bis 3 Tage vor der Vorstellung beim Kulturparkett (info@kuturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621-44599550) und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse im Theater Pfalzbau abholen.

 

Carmen

BALLETT BASEL, SCHWEIZ
Choreographie Johan Inger
Bühne Curt Allen Wilmer
Kostüme David Delfin
Licht Tom Visser

Im Vordergrund von Johan Ingers abendfüllendem Handlungsballett steht das altbekannte Drama von Liebe und Eifersucht. Doch das Carmen-Ballett des Schweden basiert nicht allein auf der Geschichte seiner weiblichen Protagonistin, sondern es konzentriert sich auch, ähnlich wie in Prosper Merimées literarischer Vorlage des Stoffes, auf Don José. Unfähig, den freiheitlichen Geist seiner Geliebten zu akzeptieren, führt ihn diese Liebe auf den Weg in eine emotionale Hölle: Eifersucht, Leidenschaft und Rache bestimmen sein Denken und sein Handeln. „Als ich diese Geschichte zum ersten Mal gelesen habe, fiel mir auf, dass sie vor allem von Gewalt handelt“, sagt Inger. Und so nimmt sein Ballett deutlich Stellung zu körperlicher Gewalt und ihren Konsequenzen. Zusätzlich lässt der Choreograph das Geschehen von einem kleinen Jungen beobachten und lädt damit das Publikum ein, die Hauptperson mit den Augen eines Kindes neu zu entdecken.

Inger choreographiert seine Carmen hauptsächlich zur Musik von Rodion Shchedrin. Der 1932 in Moskau geborene Komponist arrangierte Bizets Opernmusik neu zu einer abendfüllenden Ballettmusik für seine Frau Maya Plissezkaja, der langjährigen Primaballerina des Bolschoi-Theaters. Zusätzlich setzt Inger aber auch Musik von Marc Álvarez ein. Die technischen Resonanzklänge der eigens für dieses Stück geschriebenen und aufgenommenen Musiknummern des spanischen Komponisten Álvarez nutzt der Choreograph als Stimmungsträger für die introspektiven Sequenzen Don Josés. 2016 erhielt Johan Inger für seine Carmen den renommierten Benoisde-la-Danse-Preis.

 

Nationaltheater (MA) – Let’s Beat (Tanztheater)


Di, 25. Dezember 2018, 18 Uhr (Kurzeinführung 17:30 Uhr)

Wo: Nationaltheater am Goetheplatz – Schauspielhaus -> Spielstätten und Anfahrt

Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren bis Mittwoch, 19.12. beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse im Nationaltheater abholen.

Let’s Beat

Choreografien von Marco Goecke, Giuseppe Spota und Stephan Thoss

Musik von Igor Strawinsky, Claudio Monteverdi, J. S. Bach, Kronos Quartet, Kimono Pohjonen, Samuli Kosminen, Keith Jarrett u.a.

Der animierende Titel »Let’s Beat« verbindet drei ganz unterschiedliche Choreografien, die der Kraft des Rhythmus und dem leidenschaftlichen ,Beat‘ unseres Herzens nachspüren. Während Stephan Thoss‘ La Chambre Noire vom Urknall und den Bewegungen in der unendlichen Weite des Weltalls inspiriert ist, setzt Giuseppe Spota in seiner Uraufführung auf russische Rhythmen und entführt mit Strawinskys Petruschka in das geheime Reich der Puppen. Liebevoll-humoristisch bis ironisch wird das Miniatur-Liebesdrama zwischen Petruschka, der schönen Ballerina und einem exotischen Mohren erzählt und mit der Frage gespielt, ob nicht auch einer Puppe das Herz gebrochen werden kann.

Mit Nichts ist nun auch in Mannheim ein Stück des Ausnahme-Choreografen Marco Goecke zu sehen. Goeckes ganz eigene Tanzsprache macht seine Arbeiten zu einem Erlebnis und so ist es in Nichts die Bewegungsstilistik, ein Spiel von Wiederholung und Wechsel schnellster Kleinstbewegungen umrankt von großen, ruhigen und zarten Gesten, die den Beat erzeugt.

Seien Sie gespannt auf einen pulsierenden Tanzabend!