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Darf es etwas mehr Realität sein? Juliane Gutschmidt und richter+schwartzkopff


Samstag, 21. Juli – Sonntag, 22. Juli 2018

Wo: [KUNST]Projekte, Lange Rötterstrasse 68, 68167 Mannheim

Ausstellung

[Kunst]PROJEKTE ist dieses Jahr wieder eine der Stationen der KultTour – dem 9ten Interkulturellen Kunst- und Kulturfest in Mannheim – www.kulttour-mannheim.de, www.kulturquer.de.

An diesem Sommerwochenende, das gefüllt ist mit Kunstereignissen in der Neckarstadt-Ost, zeigt [Kunst] PROJEKTE in der Lange Rötterstrasse 68, ein Forum, dessen programmatischer Schwerpunkt auf junger Kunst liegt, unter dem Titel darf es etwas mehr realität sein? Arbeiten von richter+schwartzkopff und Juliane Gutschmidt, die die analoge Welt vs. Digitalwelt fokussieren.

Von 21. Juli um 15:00 [KünstlerInnen anwesend]
bis 22. Juli um 19:00

Das Atelier von elvira richter und michael schwartzkopff, Slogan „Unsre Arbeit ist unsre Biografie“, liegt in den K-Quadraten, landläufig Klein-Istanbul. Nach dem Studium, mit den Schwerpunkten Kunst und Kommunikation, aktueller Ausgangspunkt für künstlerische Aktivitäten.
Anational geprägt, spiegelt das zentral gelegene Viertel die globale Realität wider. Das Leitthema des Künstlerduos: Natur&Technik (artexplorer.eu). Investieren die Digitalkonzerne gewaltige Summen in KI, Künstliche Intelligenz, betreibt richter+schwartzkopff seit 2003 ein Start-up in Sachen Kunst, informiert zyklisch unter kulTisch.net über Kunst bzw. Akteure, Projekte, Statements. Motto des Duos: bussy for future.

Juliane Gutschmidt setzte sich in ihrem Zweitstudium zunächst interdisziplinär mit Mustern auseinander. Als ihr immer wieder kreative Arbeiten mit Pixelfehlern begegneten , war sie davon so sehr in den Bann gezogen, dass sie die eigentliche Thesis verwarf. Sie schrieb zunächst Überlegungen, wie in dem Genre „Glitch Art“ Zusammenhänge zwischen Ästhetik und Zweckentfremdung hergestellt werden. Seither experimentiert sie mit dem Potential von Wiedergabefehlern und schwimmt dabei im Forschungsfeld der binären Daten. Dabei nutzt und entwickelt sie verschiedene Methoden weiter, um aus dem Akt des künstlerischen (Zer-)Störens etwas neues zu generieren. Sie bedient dabei Disziplinen wie Photografie und Videokunst, um gewollte Fehler im Innenleben von Daten künstlerisch aufzuzeigen. Dabei entstehen teilweise extreme Zeitbilder. Jedoch erfordert das „Databending“, „Datamoshing“ oder „Circuitbending“ in vielen Fällen großen Aufwand und Geduld. Nur selten ist bereits das erste Ergebnis für die Künstlerin zufriedenstellend. Die Daten werden so lange weitergestört, bis der sogenannte„Glitch-Momentum“ ihren Ansprüchen genügt. Danach macht sie sich Gedanken, wie man dieses Ergebnis in ein anderes Medium überführt, um es der Umwelt angemessen wiederzuspiegeln. Ihr geht es darum, dass dass der Mensch als Konsument einen Einblick erhält in das, was hinter komprimierten Medien steckt. Die Anatomie von binären Daten. Zusammenfassend lobt sie mit ihrer Wortneuschöpfung „Neue Destruktion” eine digitale Kunstbewegung aus, die bislang nur in fragmentierter Form existiert und sammelt dabei Methoden und Kunstprojekte, die sich vielfältig mit dem Thema „Glitch Art“ auseinandersetzen.

Juliane Gutschmidt lebt und arbeitet in Mannheim.

 

Karlstorbahnhof (HD) – Dominik Baer


Donnerstag, 2o. Dezember 2o18, 21.oo Uhr

Wo: Kulturhaus Karlstorbahnhof, Am Karlstor 1, 69117 Heidelberg

Wie viele: 4 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar.

Sie reservieren bis zum 17. Dezember beim Kulturparkett (info@kuturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621-44599550) und werden dann auf die Gästeliste gesetzt.

Indie-Pop

12 Songs, 12 Musikvideos und 12 Gemälde in 12 Monaten

Für Indie-Pop Abenteurer Dominik Baer war 2018 ein Jahr voller Highlights. Das wagemutige Ziel: Ein “Visual Album” herausbringen und so von Januar bis Dezember jeden Monat einen Song, ein passendes Musikvideos und ein abstraktes Gemälde (von Künstlerin Olive Green Anna) in die Welt hinaus tragen. Begonnen mit einer erfolgreichen Crowdfunding Kampagne, stürzte sich Dominik von einem Abenteuer ins nächste: Recording-Sessions in seiner Küche, Videodrehs auf eisigen Alpengletschern und im sonnigen Thailand und die Zusammenarbeit mit Drehbuchautoren, Filmregisseuren, Musikern, Kostümbildnern, Tänzern und weiteren kreativen Köpfen aus der ganzen Welt.

Musik, Film und Bildende Kunst: alle drei Bereiche des Albums “Colliding In The Dark” werden am Ende des Jahres bei seiner Album-Release Show im Karlstorbahnhof präsentiert. Dazu gehört nicht nur ein Konzert, sondern auch eine Ausstellung der zwölf abstrakten Gemälde der Künstlerin Olive Green Anna – und sicherlich auch die ein oder andere Anekdote aus dem aufregenden Schaffensprozess von “Colliding In The Dark”.

12 Songs, 12 Videos and 12 Paintings in 12 Months

2018 saw Indie-Pop adventurer Dominik Baer diving headfirst into an exciting Visual Album project, with the production of 12 new songs, music videos and large-scale abstract paintings (by artist Olive Green Anna), released monthly from January to December.

Fuelled by a successful crowdfunding campaign, Dominik plunged into a series of adventures, from recording his album in his kitchen to running across alpine glaciers while working with film-makers, musicians, costume designers, dancers, animators and creatives throughout the world.

Music, Film, Fine Art: Dominik Baer’s release show will showcase all three aspects of his new album “Colliding In The Dark”. Much more than a mere concert, join Dominik and his band for an evening of live music, stories, as well as an art exhibition featuring all 12 album artwork paintings by his wife Olive Green Anna.