Archiv der Kategorie: Konzert

Deidesheimer Musikherbst – Venezianische Mehrchörigkeit Musik aus San Marco


Sa, 30. September 2017, 19:00 Uhr

Wo: Kath. Stadtpfarrkirche St. Ulrich, Pfarrgasse 3, Deidesheim
Wie viele: 4 Karten

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch (0621 44 59 95 50) und können Ihre Karte dann an der Abendkasse abholen.

Venezianische Mehrchörigkeit Musik aus San Marco

PalatinaKlassik Vokalensemble
PalatinaKlassik Brassensemble
Leo Kraemer, Cembalo / Leitung

www.deidesheimer-musikherbst.de

42. Schwetzinger Mozartfest: Meccore String Quartet


Samstag, 30. September 2017, 19:30 Uhr

Wie viele: 5 Karten
Wo:  Rokokotheater Schloss Schwetzingen

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) bis zu drei Tagen vor der Veranstaltung und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse im Schloss Schwetzingen abholen.

42. Schwetzinger Mozartfest: Meccore String Quartet

Jaroslaw Nadrzycki (Violine)
Wojciech Koprowski (Violine)
Michal Bryla (Viola)
Karol Marianowski (Violoncello)
Nikolaus Friedrich

18:30 Einführung durch Nikolaus Friedrich

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Streichquartett No 2 D-Dur KV 155
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Streichquartett No 21 D-Dur KV 575
Uroš Rojko (* 1954)
4plus1 für Bassettklarinette und Streichquartett       Uraufführung

4plus1!

4 steht für das Meccore String Quartet, eine der spannendsten Quartettformationen, die seit Jahren auf den großen Bühnen der Welt begeisterte Reaktionen hervorruft. Das für seine atemberaubenden Auftritte, makellose Technik und visionären Interpretationen hochgelobte polnische Quartett wurde 2007 gegründet. Im Jahre 2012 gewann das Ensemble u.a. den 2. Preis und drei Sonderpreise beim Wigmore Hall Streichquartett-Wettbewerb in London. Das Jahr 2011 brachte den Musikern den Finalistenpreis und Sonderpreis beim 9. Internationalen „Premio Paolo Borciani“ Wettbewerb für Streichquartett in Reggio Emilia.
Das Ensemble trat in seiner künstlerischen Laufbahn bei den bedeutendsten europäischen Festivals auf, war ebenso Gast in vielen angesehenen Konzertsälen wie z.B. der nationalen Philharmonie in Warschau, im Beethovenhaus in Bonn, im Auditorio Nacional de Música in Madrid, in der Wigmore Hall in London, im Musikverein in Wien oder in der Frick Collection in New York.
Plus 1 steht für Nikolaus Friedrich, der seit Jahren die Uraufführung der Auftragskompositionen der Mozartgesellschaft Schwetzingen künstlerisch und solistisch mit großem Erfolg begleitet.
4plus1 ist aber vor allem der Titel der Auftragskomposition von Uroš Rojko, der zu seinem Werk sagt: „Das Stück ist ein Zyklus von III Sätzen, einem Vorspiel einem Nachspiel und 2 Zwischenspielen. Letztere vier sind fast identisch … und sind so eine Art Verbindungsepisoden.“
Der angesehene slowenische Komponist Uroš Rojko studierte Komposition und Klarinette in Ljubljana, in Freiburg und in Hamburg bei György Ligeti. Auftragskompositionen des vielfach ausgezeichneten Künstlers entstanden für die Donaueschinger Musiktage, Musikprotokoll Graz, Berliner Biennale u.v.a.. Seit 1995 hat Rojki eine Kompositionsprofesur an der Musikakademie in Ljubljana (Slowenien) inne.

Kulturfenster Heidelberg – Simon & Jan : Halleluja!


Samstag, 30. September 2017, 20:00 Uhr

Wo:  Zirkuszelt auf der Neckarwiese in Heidelberg-Neuenheim
Wie viele: 2 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) bis drei Tage vorher und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse abholen.

Über die Veranstaltung:
Halleluja! – was räumen die beiden Oldenburger gerade ab? „Die neuen Shooting-Stars der Kabarett-Szene“ (WNZ) werden mit Preisen geradezu überschüttet (siehe oben) und hinterlassen in ganz Deutschland ein begeistertes Publikum! Sie werden gefeiert als „runderneuerte Liedermacher“ (Kölner Stadtanzeiger) und ihre Videos im Netz werden hunderttausendfach geklickt. Sie spielen Gitarre „wie junge Götter“ (Kölner Stadtanzeiger) und werden gelobt für ihren „engelsgleichen Harmoniegesang“ (NWZ). „Falls es den Kabarett-Gott gibt, dann müsste so eine Gruppe ganz groß rauskommen. Sie müsste mit Preisen überhäuft werden für ihre Klugheit, für ihre selten zu findende Textqualität, für ihre Selbstironie, für ihre Musikalität sowieso, und für die Kaltschnäuzigkeit, sich nicht im Geringsten anzubiedern – selbst wenn es um einen Wettbewerb geht, wo die Anbiederung gewissermaßen Zweck der Veranstaltung ist. Preise: St. Ingberter Pfanne, Prix Pantheon, Deutscher Kleinkunstpreis, Deutschen Musikautorenpreis uvm.

Link zur Veranstaltung:https://www.kulturfenster.de/kleinkunstbuehne/simon-jan-1

Matthäuskirche – VIVA VOCE – Ein Stück des Weges


Sa, 30. September 2017, 20.00 Uhr

Wo: Matthäuskirche, Rheingoldstraße 32, 68199 Mannheim

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch (0621 44 59 95 50) und können Ihre Karte dann an der Abendkasse im Theater abholen.

Beginn: 20.00 Uhr, Saalöffnung: 19.00 Uhr

VIVA VOCE – Ein Stück des Weges

Sonderkonzert zum Reformationsjubiläum

VIVA VOCE hat das Reformationsjubiläum 2017 zum Anlass genommen, ein neues, für Kirchen konzipiertes Programm zu erarbeiten. Der Schwerpunkt liegt auf der Begegnung von Mensch, Raum und Musik. Die Spielorte sind Kirchen wie auch historische Denkmäler, die seit jeher mit spirituellen Erfahrungen verknüpft sind und durch eine besondere Akustik bestechen.

Das Programm greift diese besondere Stimmung der Sakralräume auf und lädt den Zuhörer zu einer Reise durch musikalische Genres und Epochen ein. Leicht und nachdenklich, heiter und gehaltvoll, geistlich und weltlich sind hier keine Gegensätze. Songs der legendären Beatles finden ebenso ihren Platz wie Gospels und Spirituals aus dem afro-amerikanischen Kulturraum; Cover-Versionen von Chart-Hits rangieren gleichberechtigt neben erfolgreichen Eigenkompositionen von VIVA VOCE. Auch wenn die „Band ohne Instrumente“ neue musikalische Wege beschreitet, bekommt der Zuhörer das, was er von VIVA VOCE erwarten darf: höchste Musikalität, grandiose Unterhaltung, professionelle Gesangskunst und eine gehörige Portion Gänsehautfeeling!

David Lugert, Jörg Schwartzmanns, Mateusz Phouthavong, Bastian Hupfer und Heiko Benjes stammen aus der geistlichen Chorknaben-Tradition des Windsbacher Knabenchores. Bei der Erarbeitung des Programmes „Ein Stück des Weges“ kehren sie erstmals ganz bewusst zu ihren Wurzeln zurück. In über 15 Jahren als VIVA VOCE haben sich die Sänger frei geschwommen und sich als eigenständige Musiker etabliert. Der selbst geschaffene Musikstil „Vox-Pop“ ist inzwischen in der A Cappella Szene legendär.

 

42. Schwetzinger Mozartfest: Wolfgang Amadeus Mozart


Sonntag, 1. Oktober 2017, 19:00 Uhr

Wie viele: 5 Karten
Wo:  Rokokotheater Schloss Schwetzingen

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) bis zu drei Tagen vor der Veranstaltung und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse im Schloss Schwetzingen abholen.

Wolfgang Amadeus Mozart
Cosi fan tutte.
Ossia la scuola degli amanti.

Dramma giocoso in 2 Akten  KV 588
> Neuinszenierung <

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Libretto: Lorenzo da Ponte
Uraufführung: 26. Januar 1790 im Burgtheater Wien

 

Treu?

Für die jungen Offiziere Ferrando und Guglielmo ist das gar keine Frage. Ihre beiden zauberhaften Verlobten Fiordiligi und Dorabella würden sie doch im Leben nicht betrügen! Dagegen wettet der diabolische Philosoph Don Alfonso, von ewiger weiblicher Untreue fest überzeugt. Ein folgenschwerer Partnertausch beginnt: Zunächst sieht es noch so aus, als habe Alfonso das Nachsehen, denn beide Damen schwören ihren Geliebten felsenfeste Treue. Doch der Fels bröckelt.
Wolfgang Amadeus Mozart fand in seinem Librettisten Lorenzo da Ponte einen kongenialen künstlerischen Partner: Gemeinsam zeichnen sie sowohl humorvoll als auch leidenschaftlich mitfühlend die Unordnung und das frühe Leid jugendlicher Liebender. Vergleichslos machen Mozarts Klänge erfahrbar, dass das Herz oft andere Dinge sagt als der Mund.

Deutsche Staatsphilharmonie RLP – Modern Times 5


So, 01.Oktober 2017, 19:30 Uhr

Wo: Mannheim, Rosengarten (Musensaal)
Wie viele: 10 Karten

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch (0621 44 59 95 50) und können Ihre Karte dann an der Abendkasse im Theater abholen.

Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Modern Times 5 – Poème de l’Extase

Mitwirkende

  • Karl-Heinz Steffens Dirigent
  • Gustav Rivinius Violoncello

Programm

  • HK Gruber Dancing in the Dark. Konzertstück für Großes Orchester
  • Bernd Alois Zimmermann Konzert für Violoncello und Orchester in Form eines „Pas de Trois“
  • György Ligeti Concerto Românesc – Rumänisches Konzert
  • Alexander Skrjabin Sinfonie Nr. 4 op. 54 „Le Poème de l’Extase“

Beschreibung

Die Aufhebung von Gestern und Heute, von hier und jetzt spielt auch eine tragende Rolle bei den Werken der MODERN TIMES 5. Den Anfang macht HK Grubers vielschichtiges Orchesterwerk Dancing in the Dark, dessen Titel als Link zu dem gleichnamigen Song des Tänzers und Sängers Fred Astaire verstanden werden muss. Gleichzeitig aber erzählt der Komponist auch „Wiener G’schichten“, setzt er die Traditionslinie Mahler-Berg fort. Weite Wege legte auch Bernd Alois Zimmermann in seinem klangbunten Cellokonzert Pas de trois (1965/66) zurück, das in dem Solisten Gustav Rivinius einen kongenialen Partner findet. Als Ballettmusik gedacht, lädt uns der erste Abschnitt „in ein Tal der Träume“ ein, während der letzte zu einem Blues führt, dem Zimmermann die drollige Überschrift „Die Fee, das Violoncello und der Kontrabass“ gab. Mit einer überraschenden „Fülle des Wohllauts“ wartet auch Györgi Ligetis Concerto Românesc auf, ein Frühwerk des Komponisten, dem er, Bartók vergleichbar, rumänische Volkslieder zugrunde legte. Von solcher Bodenständigkeit ist das groß besetzte, 1908 uraufgeführte Poème de l’Extase von Alexandre Skrjabin meilenweit entfernt. Das monumentale Werk verleiht den MODERN TIMES 2017 sein Motto. Der Komponist wollte sich in seiner mystischen Tondichtung ins All aufschwingen und so zu neuen Stufen des Bewusstseins gelangen – ein sinnlich nachvollziehbares Rauscherlebnis, das mit Nietzsches Idee des Übermenschen einherging.

Enjoy Jazz Eröffnungskonzert – SOMI


Montag, 2. Oktober 2017, 20:00 Uhr

Wo: Stadthalle Heidelberg, Neckarstaden 24, 69117 Heidelberg
Wie viele: 8 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) bis drei Tage vorher und können Ihre Karte dann direkt an der Kasse abholen.

Über die Veranstaltung:
Orte spielen für SOMI eine bedeutsame Rolle: Die 1979 in Illinois geborene Jazzsängerin, deren Eltern aus Ruanda und Uganda stammen, hat einen Teil ihrer Kindheit in Sambia verbracht. Keine Frage, dass afrikanische Musiktraditionen für die Sängerin immer ebenso bedeutsam waren, wie amerikanischer Jazz. Vor einigen Jahren zog sie für 18 Monate nach Nigeria, von wo sie das gefeierte, verschiedene kulturelle Erfahrungen mixende Album „The Lagos Music Salon“ mitbrachte. Angelique Kidjo, Common und Ambrose Akinmusire sind auf der Platte mit von der Partie. Inzwischen lebt sie in New York, genauer in Harlem. Die Gegend um die 116. Straße wird „Little Africa“ genannt, wo man – trotz der unaufhaltsamen Gentrifizierung – noch viele Elemente afrikanischer Kulturen entdecken kann. „Petite Afrique“, Somis jüngstes Album, folgt diesen Spuren – und bewahrt sie zugleich. Ihre Songs, schrieb die New York Times, „verschmelzen anmutig afrikanisch gefärbte Grooves, geschmeidigen Jazzgesang und ein mitfühlendes soziales Bewusstsein; auf ernsthafte und verführerische Weise“. Seit ihrer ersten Platte aus dem Jahr 2003 wird sie wahlweise als neue Nina Simone, Miriam Makeba oder Dianne Reeves gefeiert. Und auch wenn diese Vergleiche nicht hinken, so greifen sie doch zu kurz. Somi hat eine eigene Stimme, eine eigene Sprache entwickelt – in ihren Kompositionen und in der Zusammenarbeit mit Musikern wie Mos Def, Paul Simon, Danilo Perez oder dem legendären Hugh Masekela, der ihr Talent früh erkannt und gefördert hat. Man darf sich auf eine charismatische Künstlerin zur Eröffnung des Festivals freuen.

Besetzung:
SOMI (vocals),
Toru Dodo (piano),
Herve Sambe (guitar),
Keith Witty (bass),
Otis Brown (drums)

Link zur Veranstaltung:http://www.karlstorbahnhof.de/content/gesamtprogramm/10_2017/somi_021017/?c=Konzerte&l=Stadthalle%20Heidelberg

Musikalische Akademie des NTO Mannheim – Ingo Metzmacher, Dirigent – Benedict Kloeckner, Violoncello


Mo, 02. Oktober 2017, 20 Uhr

Wo: Mozartsaal, Rosengarten Mannheim, Rosengartenpl. 2, 68161 Mannheim
Wie viele: 30 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie bestellen Ihre Karte bis eine Woche vorher telefonisch beim Kartenbüro der Musikalischen Akademie (Frau Raphaela Epstein) unter 0621 / 26044 (Montag – Freitag 10-14 Uhr, Mittwoch 10-18 Uhr.) Bitte geben Sie bei der Reservierung an, dass Sie Kulturpass-Inhaber sind. Ihre Karte können Sie dann vor Konzertbeginn an der Abendkasse abholen.

Einführungsgespräch jeweils um 19:15 Uhr, Mozartsaal

Richard Wagner
Vorspiel zum 1. Akt aus Die Meistersinger von Nürnberg

Paul Hindemith
Kammermusik Nr. 3 op. 36 Nr. 2 (Cellokonzert)

Dmitri Schostakowitsch
Symphonie Nr. 7 C-Dur op. 60 Leningrader

Die Exfrau: will Unterhalt, die Geliebte: schwanger von einem anderen, die letzte Oper: gefloppt, die Finanzen: ein Desaster, der Magen: leer–und was tut Richard Wagner? Schreibt eine komische Oper! So bezeichnet er seine Meistersinger von Nürnberg, die ja doch viel mehr als bloß komisch sind: groß und kleinlich, klug und dumm, brachial und zart, aber vor allem, vom ersten Ton des grandiosen Vorspiels an, ganz und gar deutsch, im guten wie schlechten Sinn… „Die Meistersinger“, schreibt Adorno, „sind das größte Zeugnis des wagnerschen Bewusstseins von sich selbst.“

Hindemiths Kleine Kammermusik Nr. 3 aus dem Jahr der Neuen Sachlichkeit 1925 ist eigentlich gar keine Kammermusik, eher ein virtuoses Konzert für Solocello und zehn Instrumente. Das Cello ist Primus inter Pares, aber im vielstimmigen Geplauder dieser ironiebegabten Musik kommen alle mal zu Wort–Brandenburgisches Konzert à la Hindemith!

Die Geschichte der Leningrader Symphonie ist ein Roman: wie Dmitri Schostakowitsch als Mitglied der Brandwache im von der Wehrmacht umzingelten, ausgehungerten Leningrad ausharrte und zwischen seinen Rettungseinsätzen an dieser aufwühlenden siebten Symphonie komponierte. In der dann jedermann nur die deutschen Truppen einmarschieren hörte–in Wahrheit war diese Symphonie mit ihrer mal grell-grotesken, mal verzweifelt-innigen Musiksprache als viel umfassendere Anklage gemeint, gegen Diktatur und Faschismus überall, auch in Stalins Sowjetreich. Und zugleich als flammendes Plädoyer für das Individuum: „Das wichtigste Objekt der Kunst aber bleibt der Mensch“, so Schostakowitsch.

Wagner und das 20. Jahrhundert: keine Gegensätze für einen wie Ingo Metzmacher,
der, wo immer er am Pult steht, das Moderne in der Musik aufspürt und zum Erlebnis macht. Nach Mannheim bringt er ein aufregendes Programm mit– und den jungen, mit Preisen überhäuften Ausnahme-Cellisten Benedict Kloeckner, der mit seinem hochemotionalen
Spiel schon Altmeister wie Daniel Barenboim oder Christoph Eschenbach zum Schwärmen
brachte.

Kulturbrücken Jungbusch – OOZ Band


Mo, 02. Oktober 2017, 20.00 Uhr

Wo: Kulturbrücken Jungbusch, Werftstr. 4, 68159 Mannheim

Sie zeigen Ihren Kulturpass an der Abendkasse vor und erhalten freien Eintritt.

OOZ Band

Gerade weil der Élysée damals bei der Wiedervereingung Deutschland große Bauchschmerzen hatte, möchten wir nun mit einer Band aus dem Land unseres ehemaligen“Erzfeindes“ in der „Tag der Deutschen Einheit“ hineinfeiern. Dresscode: Schwarz, Rot, Gold, blau und weiß…..

https://www.youtube.com/watch?v=WvipoUR7U0Y
https://www.youtube.com/watch?v=-20e5b-Egkk

“ The musicians of the oozband landed for the first time in Mannheim! Klaxophonéthique drumming-brass brazilistique, groove, rockreol and all the balkabric to jah’zz, welcome in the crazy world of OOZBAND! Brass, leather, helmets, compositions with many festive influences and current music, the trip is guaranteed. OOZ BAND is a crazy brass band composed of eights sounding adventurers, losting in our world, searching the “ ouinieme element “ to fix theur ship! The band plays only original compositions, mixing funk, jazz, hip hop, rock steady and Balkan music with choreographies which come from another world, their costumes come straight from Stanley Kubrick movies. So, be prepared to enter in the universe of … OOOZZ BAANNND !!

Klaxophonéthique drumming-brass brazilistique Groove machins, rockréol et tout le balkabric à jah’zz.
De la brigolade, du langagement, c’est l’amusique manifestive!
Des Cuivres, du Cuir, des Casques, du Clown, des compositions aux multiples influences qui garantissent un voyage sonore d’un groove d’extérieur enfermé dehors!
Soyez prêts à vous OOZmerger dans l’univers du…….. OOOOOOOZZZZ BAANNND!!!

Fanfare morbihano-rennaise déjantée composée de huit aventuriers sonores, partie à la recherche du „Ouinième Element“, le OOZBAND ne joue que des compositions originales, mélangeant funk, jazz, hip hop groove et musiques de l’est avec des chorégraphies venues d’un autre monde et des costumes sortant tout droit d’un film de Stanley Kubrick.

http://oozband.free.fr/
https://www.facebook.com/oozband/

 

Musikalische Akademie des NTO Mannheim – Ingo Metzmacher, Dirigent – Benedict Kloeckner, Violoncello


Di, 03. Oktober 2017, 20 Uhr

Wo: Mozartsaal, Rosengarten Mannheim, Rosengartenpl. 2, 68161 Mannheim
Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie bestellen Ihre Karte bis eine Woche vorher telefonisch beim Kartenbüro der Musikalischen Akademie (Frau Raphaela Epstein) unter 0621 / 26044 (Montag – Freitag 10-14 Uhr, Mittwoch 10-18 Uhr.) Bitte geben Sie bei der Reservierung an, dass Sie Kulturpass-Inhaber sind. Ihre Karte können Sie dann vor Konzertbeginn an der Abendkasse abholen.

Einführungsgespräch jeweils um 19:15 Uhr, Mozartsaal

Richard Wagner
Vorspiel zum 1. Akt aus Die Meistersinger von Nürnberg

Paul Hindemith
Kammermusik Nr. 3 op. 36 Nr. 2 (Cellokonzert)

Dmitri Schostakowitsch
Symphonie Nr. 7 C-Dur op. 60 Leningrader

Die Exfrau: will Unterhalt, die Geliebte: schwanger von einem anderen, die letzte Oper: gefloppt, die Finanzen: ein Desaster, der Magen: leer–und was tut Richard Wagner? Schreibt eine komische Oper! So bezeichnet er seine Meistersinger von Nürnberg, die ja doch viel mehr als bloß komisch sind: groß und kleinlich, klug und dumm, brachial und zart, aber vor allem, vom ersten Ton des grandiosen Vorspiels an, ganz und gar deutsch, im guten wie schlechten Sinn… „Die Meistersinger“, schreibt Adorno, „sind das größte Zeugnis des wagnerschen Bewusstseins von sich selbst.“

Hindemiths Kleine Kammermusik Nr. 3 aus dem Jahr der Neuen Sachlichkeit 1925 ist eigentlich gar keine Kammermusik, eher ein virtuoses Konzert für Solocello und zehn Instrumente. Das Cello ist Primus inter Pares, aber im vielstimmigen Geplauder dieser ironiebegabten Musik kommen alle mal zu Wort–Brandenburgisches Konzert à la Hindemith!

Die Geschichte der Leningrader Symphonie ist ein Roman: wie Dmitri Schostakowitsch als Mitglied der Brandwache im von der Wehrmacht umzingelten, ausgehungerten Leningrad ausharrte und zwischen seinen Rettungseinsätzen an dieser aufwühlenden siebten Symphonie komponierte. In der dann jedermann nur die deutschen Truppen einmarschieren hörte–in Wahrheit war diese Symphonie mit ihrer mal grell-grotesken, mal verzweifelt-innigen Musiksprache als viel umfassendere Anklage gemeint, gegen Diktatur und Faschismus überall, auch in Stalins Sowjetreich. Und zugleich als flammendes Plädoyer für das Individuum: „Das wichtigste Objekt der Kunst aber bleibt der Mensch“, so Schostakowitsch.

Wagner und das 20. Jahrhundert: keine Gegensätze für einen wie Ingo Metzmacher,
der, wo immer er am Pult steht, das Moderne in der Musik aufspürt und zum Erlebnis macht. Nach Mannheim bringt er ein aufregendes Programm mit– und den jungen, mit Preisen überhäuften Ausnahme-Cellisten Benedict Kloeckner, der mit seinem hochemotionalen
Spiel schon Altmeister wie Daniel Barenboim oder Christoph Eschenbach zum Schwärmen
brachte.

Deutsche Staatsphilharmonie RLP – 1. Philharmonisches Konzert


Sa 7. Oktober 2017, 19:30 Uhr

Wo: Ludwigshafen, Pfalzbau, Konzertsaal
Wie viele:
10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren bis drei Tage vorher beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch (0621 44 59 95 50) und können Ihre Karte dann an der Abendkasse abholen.

Deutsche Staatsphilharmonie RLP – 1. Philharmonisches Konzert

Mitwirkende

  • Karl-Heinz Steffens Dirigent
  • Kolja Blacher Violine

Programm

  • Ludwig van Beethoven Konzert für Violine und Orchester D-Dur, op. 61
  • Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 6 F-Dur, op. 68 „Pastorale“

Beschreibung

Karl-Heinz Steffens Beethoven – Zum Spielzeitauftakt schenkt Ihnen die Staatsphilharmonie unter der Leitung ihres Generalmusikdirektors die Aufführung zweier epochemachender Werke Ludwig van Beethovens. Mit dem Violinkonzert in D-Dur, op. 61 setzte der herausragende Instrumentalist Kolja Blacher, einst 1. Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, zu einem virtuosen Höhenflug an. Die 6. Sinfonie, eine bravouröse Naturstudie erzählt auf wunderbare Art und Weise vom Mensch und Natur. Und trotz idyllischer Vogelrufe, ist die „Pastorale“ alles andere, als ein beschaulicher Tag auf dem Lande.

Deutsche Staatsphilharmonie RLP – So um 5


So 08. Oktober 2017, 17:00 Uhr

Wo: Philharmonie, Heinigstraße 40 / Klüber-Platz, Ludwigshafen
Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren bis drei Tage vorher beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch (0621 44 59 95 50) und können Ihre Karte dann an der Abendkasse abholen.

Beschreibung

Unter dem Motto „Darf´s Bass sein?“ möchte das Duo Andrew Wiles seine Zuhörer mit einem romantisch geprägtem Programm die ungewöhnliche Kammermusikbesetzung Kontrabass und Klavier nahebringen. Neben dem „Paganini des Kontrabasses“ Giovanni Bottesini, stehen Werke des russischen Komponisten Reinhold Gliere und der tschechischen Komponisten František Hertl und Adolf Mišek auf dem Programm.