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Theater Pfalzbau (LU) – Konzert Beethovenchor: Judas Maccabaeus

So, 16. Juni 2019, 18:00 Uhr

Wo: Friedeskirche Ludwigshafen (Leuschnerstraße 56, 67063 Ludwigshafen am Rhein)
Wie viele: 5 Karten

Sie reservieren bis 3 Tage vor der Vorstellung beim Kulturparkett (info@kuturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621-44599550) und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse im Theater Pfalzbau abholen.

Konzert Beethovenchor: Judas Maccabaeus

 

Beethovenchor
Von Georg Friedrich Händel
Oratorium in 3 Akten für Soli, Chor und Orchester

Das Oratorium Judas Maccabaeus erzählt die Geschichte vom Kampf der Juden gegen die Herrschaft der Seleukiden. Im Hintergrund der Handlung allerdings scheint die damals hochaktuelle politische Auseinandersetzung zwischen den schottischen Jakobiten unter der Führung des katholischen Stuart-Vertreters Charles Edward un den königstreuen Regierungstruppen auf.
Nachdem die aufständischen Jakobiten am 16. April 1746 endgültig geschlagen worden waren, machte sich Georg Friedrich Händel daran, ein Oratorium zur Huldigung des siegreichen Feldherrn Wilhelm August, Herzog von Cumberland, zu verfassen. In bekanntem Händel’schen Tempo war das vollständig instrumentierte Werk bereits am 11. August 1746 fertig – fünf Wochen nach Arbeitsbeginn. Die Uraufführung fand jedoch erst am 1. April 1747 im Royal Opera House Covent Garden in London statt. Schnell wurde Judas Maccabaeus zu Händels populärstem Oratorium, was den Komponisten dazu verführte, sein Ursprungswerk mit weiteren Nummern auszureichern. Die Handlung ist einfach und heroisch geprägt. Nach dem Tod des Vaters von Judas Maccabaeus verkündet der Hohepriester Simon, dass Gott in einer Offenbarung Judas Maccabaeus zum Nachfolger bestimmt hat. Er werde die Israeliten zum Sieg führen. Die Israeliten gehen siegreich aus der Schlacht gegen Samaria und Syrien hervor und kehren zurück. Aber in die Preisgesänge für Judas bricht die Nachricht herein, dass Ägypten neue Kriegspläne schmiedet. Den zunächst verzweifelten Israeliten entgegnet Simon, die neue Plage sei nicht zu unserem Verderben, sondern zu ihrer Züchtigung ausgesandt. Judas ruft erneut zur Schlacht, die Israeliten folgen. Auch in dieser Schlacht bleibt Judas Maccabaeus siegreich. Er ermahnt die Israeliten, auch in der Stunde des Sieges der Gefallenen zu gedenken. Außerdem kommt es zu einer dauerhaften Befriedung: Eupolemus, der jüdische Gesandte in Rom, berichtet von einem Bündnis mit Rom, das die Unabhängigkeit Judäas sichert. Mit Lob-und Dankgesängen endet das Oratorium. Die Handlung bot Händel die Möglichkeit zu starken und inhaltlich schlüssigen musikalischen Kontrastierungen. Das Oratorium enthält farbenreiche Arien, anrührende Klagegesänge und strahlende Triumph-Chöre.

Orchester des Nationaltheaters Mannheim – 7. Akademiekonzert

Montag, 03. Juni und Dienstag, 04. Juni 2019 - 20.00 Uhr

Wo: Mozartsaal, Rosengarten Mannheim, Rosengartenpl. 2, 68161 Mannheim
Wie viele: Montagskonzerte 30 Karten, Dienstagskonzerte 10 Karten. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie bestellen Ihre Karte bis eine Woche vorher telefonisch beim Kartenbüro der Musikalischen Akademie unter 0621 / 26044 (Montag – Freitag 10-14 Uhr, Mittwoch 10-18 Uhr.) Bitte geben Sie bei der Reservierung an, dass Sie Kulturpass-Inhaber sind. Ihre Karte können Sie dann vor Konzertbeginn an der Abendkasse abholen.

Kurzeinführung um 19.15 Uhr im Mozartsaal

7. Akademiekonzert 03.06. & 04.06.2019

Gustav Mahler: Symphonie Nr. 3 d-Moll H. 293

Alexander Soddy, Dirigent

Heike Wessels, Mezzosopran

Damenchor des NTM

Kinderchor des NTM

Knapp hundert Minuten, sechs Sätze, ein gigantisches Orchester, Solostimme, Frauen- und Knabenchor: Das ist Gustav Mahlers monumentale dritte Symphonie. Eine komplette musikalische Kosmologie wollte Gustav Mahler in seiner Dritten Symphonie erschaffen: von der unbeseelten Materie über Pflanzen, Tiere, Menschen und Engel bis hinauf zur göttlichen Liebe. Eine viel zitierte Äußerung Mahlers über seine Art zu komponieren bezieht sich nicht umsonst direkt auf dieses Opus: „Symphonie heißt mir eben: mit allen Mitteln der vorhandenen Technik eine Welt aufbauen.“

Mannheimer Philharmoniker – Orchesterkonzert

So. 19.05.2019, 19:00 Uhr

Wo: Rosengarten Mannheim
Wie viele: 20 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren bei den Mannheimer Philharmonikern
info@mannheimer-philharmoniker.de oder 0621 437 350 22 und können Ihre Karte dann an der Abendkasse abholen.

Programm

Brahms: Klavierkonzert Nr. 2
Beethoven: Sinfonie Nr. 7

Mannheimer Philharmoniker
Boian Videnoff, Leitung
Lars Vogt, Klavier

4. Orchesterkonzert

Ein besonderes Erlebnis erwartet Sie beim Saisonabschlusskonzert, wenn mit Lars Vogt einer der führenden deutschen Pianisten im Mannheimer Rosengarten gastiert. Seine Darbietung von Brahms zweitem Klavierkonzert verspricht ein Konzert der Extraklasse zu werden.

Lars Vogt ist ein Ausnahmekünstler mit gleich zweifacher Begabung. Nicht nur am Klavier, sondern auch am Dirigentenpult ist er gleichermaßen gefragt. Er ist bei den führenden Orchestern der Welt zu Gast, wie etwa dem Royal Concertgebouw Amsterdam, den Wiener Philharmonikern, dem London Philharmonic Orchestra und den New York Philharmonic. Eine besonders enge Verbindung besteht zu den Berliner Philharmonikern, mit denen Vogt seit vielen Jahren eng zusammenarbeitet. Neben seiner gefeierten Solistenlaufbahn gründete er das Kammermusikfestival „Spannungen“, dessen künstlerisch hohes Niveau international Aufsehen erregte und ist zudem als künstlerischer Leiter der Royal Northern Sinfonia in Newcastle tätig.

Die Klavierkonzerte von Johannes Brahms sind von herausragender Schönheit, aber auch von höchstem Anspruch. Lars Vogt, Gewinner des Brahms-Preises, hat sich ganz besonders um die Werke des Komponisten verdient gemacht. Nun interpretiert er mit den Mannheimer Philharmonikern dessen zweites Klavierkonzert. Noch zu Lebzeiten Brahms fand das Werk großen Anklang. Wegen seines eng verwobenen musikalischen Dialogs zwischen Solist und Orchester gilt dieses Werk zu Recht in Kennerkreisen als Sinfonie für Klavier und Orchester. Freuen Sie sich auf eines der lyrischsten Werke von Johannes Brahms mit tänzerischen Elementen und virtuosen Passagen. Zum Abschluss erwartet Sie die siebte Sinfonie Ludwig van Beethovens, ein wegweisendes Meisterwerk der Wiener Klassik, welches nur so vor Energie und Kompositionsvielfalt sprüht. Welch ein krönender Abschluss der neunten Saison!