Archiv der Kategorie: Ludwigshafen

Deutsche Staatsphilharmonie RLP – Modern Times 2


24.September 2017, 19:30 Uhr

Wo:  Ludwigshafen Friedenskirche
Wie viele: 10 Karten

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch (0621 44 59 95 50) und können Ihre Karte dann an der Abendkasse im Theater abholen.

Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Modern Times 2 – „An Evening Hymn“

Mitwirkende

  • Karl-Heinz Steffens Dirigent
  • Ian Bostridge Tenor

Programm

  • Ralph Vaughan Williams Fantasie über ein Thema von Thomas Tallis für Streichquartett und zwei Streichorchester (rev. 1919)
  • Henry Purcell Evening Hymn, arr. Britten (arranged by Andrew Manze)
  • Benjamin Britten Les Illuminations für hohe Stimme und Streicher op.18
  • Arnold Schönberg Kammersinfonie Nr. 1 E-Dur, op. 9 für 15 Soloinstrumente

Beschreibung

Schaut man auf das Programm möchte man den verzweifelten Ruf „Stoppt den Brexit“ ausstoßen. Britannien zeigt sich hier von einer seiner feinsten Seite. Zunächst einmal in Gestalt des Tenors Ian Bostridge, dessen vielbejubelte Deutung der „Winterreise“ selbst die hartgesottensten Schubert-Fans zittern lässt. Dann aber in Form des Programmes selbst. Eindrucksvoll unterstreicht es die Eigenständigkeit der „insularen“ Musik. Zu deren Profil gehört ein ausgeprägtes Traditionsbewusstsein, das sich gleich in der Eröffnungsnummer offenbart. Sie basiert auf einem Thema des englischen Renaissance-Komponisten Thomas Tallis: einer Melodie für eine Dichtung von Matthew Parker, des Erzbischofs von Canterbury. Sakrale Würde strahlt denn auch die Fantasy aus, die Ralph Vaughn Williams dem Andenken seines kollegialen Ahnen widmete. Der religiösen Sphäre bleibt auch das zweite Werk verbunden: die Evening Hymn, ein Abendlied des großen Henry Purcell. Benjamin Britten hat den innigen Gesang bearbeitet – eine Art Verbeugung vor dem Barockkomponisten, der mit King Arthur und anderen Bühnenwerken musikalische Weltliteratur schuf, aber auch die Bitte, dereinst bei Gott die letzte Ruhe zu finden. Den denkbar krassesten Gegensatz zu diesem frommen Wunsch bilden die Texte, die Brittens 1940 uraufgeführtem Liederzyklus Les Illuminations zugrunde liegen: Gedichte des jugendlichen Genies Arthur Rimbaud, die in atemberaubendem Tempo ebenso atemberaubende Bilder aufblitzen lassen. „Ich allein besitze den Schlüssel zu dieser wilden Parade“, so lautet mottohaft und kühn der Eingangsvers. Nicht weniger kühn ist das anfängliche Motto von Arnold Schönbergs Kammersinfonie op. 9, ein aufsteigender Quartenakkord. Ihn könnte man als klingendes Emblem der Moderne bezeichnen, stellt er doch die althergebrachte Terzordnung infrage. Dennoch bezieht sich auch die Kammersinfonie auf Religiöses. Der Quartenakkord verbindet nämlich alle Details des Werkes und sorgt derart für einen Zusammenhang des Ganzen, der Schönbergs mystischer Himmelsvorstellung entsprach.

Deutsche Staatsphilharmonie RLP – 1. Philharmonisches Konzert


Sa 7. Oktober 2017, 19:30 Uhr

Wo: Ludwigshafen, Pfalzbau, Konzertsaal
Wie viele:
10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren bis drei Tage vorher beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch (0621 44 59 95 50) und können Ihre Karte dann an der Abendkasse abholen.

Deutsche Staatsphilharmonie RLP – 1. Philharmonisches Konzert

Mitwirkende

  • Karl-Heinz Steffens Dirigent
  • Kolja Blacher Violine

Programm

  • Ludwig van Beethoven Konzert für Violine und Orchester D-Dur, op. 61
  • Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 6 F-Dur, op. 68 „Pastorale“

Beschreibung

Karl-Heinz Steffens Beethoven – Zum Spielzeitauftakt schenkt Ihnen die Staatsphilharmonie unter der Leitung ihres Generalmusikdirektors die Aufführung zweier epochemachender Werke Ludwig van Beethovens. Mit dem Violinkonzert in D-Dur, op. 61 setzte der herausragende Instrumentalist Kolja Blacher, einst 1. Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, zu einem virtuosen Höhenflug an. Die 6. Sinfonie, eine bravouröse Naturstudie erzählt auf wunderbare Art und Weise vom Mensch und Natur. Und trotz idyllischer Vogelrufe, ist die „Pastorale“ alles andere, als ein beschaulicher Tag auf dem Lande.

Deutsche Staatsphilharmonie RLP – So um 5


So 08. Oktober 2017, 17:00 Uhr

Wo: Philharmonie, Heinigstraße 40 / Klüber-Platz, Ludwigshafen
Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren bis drei Tage vorher beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch (0621 44 59 95 50) und können Ihre Karte dann an der Abendkasse abholen.

Beschreibung

Unter dem Motto „Darf´s Bass sein?“ möchte das Duo Andrew Wiles seine Zuhörer mit einem romantisch geprägtem Programm die ungewöhnliche Kammermusikbesetzung Kontrabass und Klavier nahebringen. Neben dem „Paganini des Kontrabasses“ Giovanni Bottesini, stehen Werke des russischen Komponisten Reinhold Gliere und der tschechischen Komponisten František Hertl und Adolf Mišek auf dem Programm.

BASF – Sinfoniekonzert: Lise de la Salle


Mi, 11. Oktober 2017, 20:00 Uhr

Wo: BASF-Feierabendhaus, Ludwigshafen
Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Bitte bestellen Sie die Karten per Mail an basf.konzerte@basf.com oder telefonisch unter 0621-6099911. Das Kartenbüro (und somit die Telefon-Hotline) ist nur Montag, Mittwoch und Freitag von 10 – 13 Uhr sowie am Mittwoch von 14 – 17 Uhr geöffnet. Bitte geben Sie an, dass Sie einen Kulturpass besitzen. Die Tickets können dann bis 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse abgeholt werden.

Die Anmeldung ist verbindlich. Wenn Ihnen etwas dazwischen kommt (Krankheit o.ä.), sagen Sie bitte unbedingt rechtzeitig beim Kartenbüro der BASF ab, damit Ihr Platz wieder frei gegeben werden kann – die Konzerte sind häufig ausverkauft.

Lise de la Salle, Klavier
Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Hubert Soudant, Dirigent

Programm:
Brigitta Muntendorf: „Crack“ für großes Orchester
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr. 9 Es-Dur KV 271 „Jeunehomme“
Franz Schubert: Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944

19.00 Uhr Künstlergespräch mit Brigitta Muntendorf

Auf den Flügeln des Gesangs. Lise de la Salle geht ihren eigenen Weg – und nimmt dabei die Möglichkeit zu scheitern bewusst in Kauf: „Ich wollte lieber etwas Dummes auf eigene Verantwortung machen, als immer das Richtige unter Anleitung von anderen.“, sagte die Französin dem Fachmagazin concerti im Interview. Um sich ganz auf die Musik fokussieren zu können, hat sie die staatliche Schule mit zehn Jahren verlassen und fortan Fernunterricht per Post bekommen. Eine riskante Entscheidung, die sie nicht bereut hat. Längst zählt Lise de la Salle zur ersten Liga der internationalen Pianistenriege. Zu ihren musikalischen Vorbildern zählt sie Maria Callas, Elisabeth Schwarzkopf und Gundula Janowitz – drei Sängerinnen, denn: „Ich möchte die Zuhörer vergessen lassen, dass das Klavier ein perkussives Instrument ist. Ich will damit singen.“

Auf den Geniestreich eines 22-jährigen – Wolfgang Amadeus Mozarts „Jeunehomme“-Konzert – folgt, mit den Worten Robert Schumanns, ein monumentales Meisterwerk von „himmlischer Länge“: Franz Schuberts große C-Dur-Sinfonie. Eröffnet wird das Konzert mit einem Orchesterstück von Brigitta Muntendorf, der das diesjährige Komponistenporträt gewidmet ist. Für „Crack“ erhielt Muntendorf 2009 den ersten Preis beim Kompositionswettbewerb der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

 

BASF – Sinfoniekonzert: Lise de la Salle


Do, 12. Oktober 2017, 20:00 Uhr

Wo: BASF-Feierabendhaus, Ludwigshafen
Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Bitte bestellen Sie die Karten per Mail an basf.konzerte@basf.com oder telefonisch unter 0621-6099911. Das Kartenbüro (und somit die Telefon-Hotline) ist nur Montag, Mittwoch und Freitag von 10 – 13 Uhr sowie am Mittwoch von 14 – 17 Uhr geöffnet. Bitte geben Sie an, dass Sie einen Kulturpass besitzen. Die Tickets können dann bis 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse abgeholt werden.

Die Anmeldung ist verbindlich. Wenn Ihnen etwas dazwischen kommt (Krankheit o.ä.), sagen Sie bitte unbedingt rechtzeitig beim Kartenbüro der BASF ab, damit Ihr Platz wieder frei gegeben werden kann – die Konzerte sind häufig ausverkauft.

Lise de la Salle, Klavier
Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Hubert Soudant, Dirigent

Programm:
Brigitta Muntendorf: „Crack“ für großes Orchester
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr. 9 Es-Dur KV 271 „Jeunehomme“
Franz Schubert: Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944

19.00 Uhr Künstlergespräch mit Brigitta Muntendorf

Auf den Flügeln des Gesangs. Lise de la Salle geht ihren eigenen Weg – und nimmt dabei die Möglichkeit zu scheitern bewusst in Kauf: „Ich wollte lieber etwas Dummes auf eigene Verantwortung machen, als immer das Richtige unter Anleitung von anderen.“, sagte die Französin dem Fachmagazin concerti im Interview. Um sich ganz auf die Musik fokussieren zu können, hat sie die staatliche Schule mit zehn Jahren verlassen und fortan Fernunterricht per Post bekommen. Eine riskante Entscheidung, die sie nicht bereut hat. Längst zählt Lise de la Salle zur ersten Liga der internationalen Pianistenriege. Zu ihren musikalischen Vorbildern zählt sie Maria Callas, Elisabeth Schwarzkopf und Gundula Janowitz – drei Sängerinnen, denn: „Ich möchte die Zuhörer vergessen lassen, dass das Klavier ein perkussives Instrument ist. Ich will damit singen.“

Auf den Geniestreich eines 22-jährigen – Wolfgang Amadeus Mozarts „Jeunehomme“-Konzert – folgt, mit den Worten Robert Schumanns, ein monumentales Meisterwerk von „himmlischer Länge“: Franz Schuberts große C-Dur-Sinfonie. Eröffnet wird das Konzert mit einem Orchesterstück von Brigitta Muntendorf, der das diesjährige Komponistenporträt gewidmet ist. Für „Crack“ erhielt Muntendorf 2009 den ersten Preis beim Kompositionswettbewerb der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

BASF – Portraitkonzert: Brigitta Muntendorf


Fr, 13. Oktober 2017, 20:00 Uhr

Wo: BASF-Gesellschaftshaus
Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Bitte bestellen Sie die Karten per Mail an basf.konzerte@basf.com oder telefonisch unter 0621-6099911. Das Kartenbüro (und somit die Telefon-Hotline) ist Montag, Mittwoch und Freitag von 10 – 13 Uhr sowie am Mittwoch von 14 – 17 Uhr geöffnet. Bitte geben Sie an, dass Sie einen Kulturpass besitzen.

Die Anmeldung ist verbindlich. Wenn Ihnen etwas dazwischen kommt (Krankheit o.ä.), sagen Sie bitte unbedingt rechtzeitig beim Kartenbüro der BASF ab, damit Ihr Platz wieder frei gegeben werden kann – die Konzerte sind häufig ausverkauft.

BASF – Portraitkonzert: Brigitta Muntendorf

GrauSchumacher Piano Duo
ensemble aisthesis
SCHOLA HEIDELBERG

Programm:
Brigitta Muntendorf: Neues Werk für zwei präparierte Klaviere (Uraufführung). Auftragswerk der BASF SE

„Key of presence“ für zwei Klaviere, Live-Elektronik und Zuspielung (2014/15)
Public Privacy #1: Flute Cover für Flöte, Video und Zuspielung (2013)
„hin und weg“ für Sopran und Cello (2010)
„abschminken“ für Mezzosopran, Bassflöte, Piano, Schlagwerk, Viola, Violoncello und Video (2012)

 

BASF – Sonderkonzert: „iScreen, YouScream!“


Sa, 14. Oktober 2017, 20:00

Wo: Cinema Paradiso & Arte, Hemshofstraße 56, Ludwigshafen Nord
Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Bitte bestellen Sie die Karten per Mail an basf.konzerte@basf.com oder telefonisch unter 0621-6099911. Das Kartenbüro (und somit die Telefon-Hotline) ist Montag, Mittwoch und Freitag von 10 – 13 Uhr sowie am Mittwoch von 14 – 17 Uhr geöffnet. Bitte geben Sie an, dass Sie einen Kulturpass besitzen.

Die Anmeldung ist verbindlich. Wenn Ihnen etwas dazwischen kommt (Krankheit o.ä.), sagen Sie bitte unbedingt rechtzeitig beim Kartenbüro der BASF ab, damit Ihr Platz wieder frei gegeben werden kann – die Konzerte sind häufig ausverkauft.

BASF Sonderkonzert: „iScreen, YouScream“

Ensemble Garage

Brigitte Muntendorf:

Social Media Opera für Ensemble, Schauspielerin, Video und Elektronik (206/2017)

Ich sende, also bin ich. Zehn Musiker. Zehn schwarze Boxen. Eine Schauspielerin. Auch in einer Box. Abgeschottet. Wie kommunizieren sie miteinander? Die Social Media Opera „iScreen, YouScream!“ von Brigitta Muntendorf, 2017 beim ECLAT Festival in Stuttgart uraufgeführt, beschäftigt sich mit den Kommunikationsmodellen unserer Zeit. In einer digitalisierten Welt zwischen Selfie-Wahn und Selbstinszenierung bilden sich neue Konstrukte von Gemeinschaft heraus. Im Netz wird jedes Individuum zum Sender – aber kann man seine Netz-Identity auch spüren? Muntendorf entwirft verschiedene Konstellationen, spielt mit Videos, Kostümen und Elektronik und fragt in einer voll technisierten Welt nach menschlichen Bedürfnissen wie Nähe, Geborgenheit und Liebe

Dauer: Ca. 70 min. Keine Pause

 

BASF – Kammermusik: Monteverdi³


Di, 17. Oktober, 18:30 Uhr

Wo: 18:30 Auftakt: Friedenskirche, 20 Uhr: BASF-Feierabendhaus, 22:00 Ausklang: BASF-Gesellschaftshaus
Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Bitte bestellen Sie die Karten per Mail an basf.konzerte@basf.com oder telefonisch unter 0621-6099911. Das Kartenbüro (und somit die Telefon-Hotline) ist nur Montag, Mittwoch und Freitag von 10 – 13 Uhr sowie am Mittwoch von 14 – 17 Uhr geöffnet. Bitte geben Sie an, dass Sie einen Kulturpass besitzen. Die Tickets können dann bis 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse abgeholt werden.

Die Anmeldung ist verbindlich. Wenn Ihnen etwas dazwischen kommt (Krankheit o.ä.), sagen Sie bitte unbedingt rechtzeitig beim Kartenbüro der BASF ab, damit Ihr Platz wieder frei gegeben werden kann – die Konzerte sind häufig ausverkauft.

Monteverdi³

La Venexiana
Francesca Lombardi Mazzuli, Sopran

Programm:
Werke von Monteverdi

18.30 Auftakt: Friedenskirche
Dauer: ca. 40 Minuten. Keine Pause.

20.00 Konzert: BASF-Feierabendhaus
Dauer: ca. 75 Minuten. Keine Pause.

22.00 Ausklang: BASF-Gesellschaftshaus
Dauer: ca. 60 Minuten. Keine Pause.

„Prima le parole e poi la musica”. Claudio Monteverdi war ein Revolutionär. Die lange gültige Vorherrschaft der Musik gegenüber dem Wort hatte bei dem Arztsohn und Priester aus Cremona keinen Bestand mehr. Er missachtete bestehende Regeln, rückte die Textverständlichkeit in den Vordergrund und machte damit den Weg frei für eine neue Gattung: die Oper. 2017 jährt sich Monteverdis Geburtstag zum 450. Mal. Willkommener Anlass für La Venexiana, eines der führenden italienischen Ensembles für Alte Musik, sich auf Spurensuche zu begeben.

„Von Cremona nach Mantua“. Auszüge aus den Madrigalbüchern 2, 3, 4 und 5
22 Jahre lang stand Monteverdi in Diensten des Hofes von Mantua. Hier komponierte er 1607 mit dem L’Orfeo eine der ersten Opern der Musikgeschichte. Zum Auftakt präsentiert La Venexiana in der Friedenskirche ausgewählte A-cappella-Stücke aus Monteverdis frühen, noch in der Renaissancezeit verhafteten Madrigalbüchern, die ihre Wirkung in einem Kirchenraum besonders gut entfalten.

„In Venedig“. Auszüge aus den Madrigalbüchern 6, 7 und 8
1613 wurde Monteverdi Kapellmeister in Venedig. Parallel zu seiner Tätigkeit am Markusdom führte er die weltliche Madrigalkunst auf eine neue Qualitätsstufe. Deren solitärer Höhepunkt, das berühmte Lamento della ninfa, darf beim Konzert im Feierabendhaus natürlich nicht fehlen.

„Round M“. Von Monteverdi zum Jazz
Zum Ausklang im Gesellschaftshaus verpassen die Musiker Monteverdis Musik ein neues Klanggewand und zeigen, dass dessen Werke schon immer ein leichter Jazzhauch durchwehte.

BASF – Querbe@t: Max Prosa & Band


Fr, 20. Oktober 2017, 20:00 Uhr

Wo:  Kulturzentrum das Haus (Bahnhofstraße 30 in Ludwigshafen)

Wie viele: 10 Karten

Sie bestellen die Karten per Mail an basf.konzerte@basf.com oder telefonisch unter 0621-6099911. Das Kartenbüro (und somit die Telefon-Hotline) ist Montag, Mittwoch und Freitag von 10 – 13 Uhr sowie am Mittwoch von 14 – 17 Uhr geöffnet. Bitte geben Sie an, dass Sie einen Kulturpass besitzen. Die Tickets können dann bis 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse abgeholt werden.

 

Prosa und Poesie. Der Singer-Songwriter Max Prosa ist nicht nur Musiker. Auf seiner Homepage können Freunde der Poesie ein Gedichte-Abonnement erwerben. Nachdenklich und sensibel, bisweilen melancholisch wirkt der Mensch hinter diesen Texten. Und er scheint wie im wahren Leben, zwischen angefangenem Philosophiestudium und Straßenmusikerdasein in Dublin, ständig auf der Suche. Dabei hat Prosa bereits einiges vorzuweisen. In der Schule hat er eine Klasse übersprungen, mit 17 hatte er das Abitur in der Tasche und mit Anfang 20 zwei Alben veröffentlicht. Danach hat sich der Berliner, dessen Debüt bei manchen Kritikern Vergleiche mit dem jungen Bob Dylan hervorgerufen hat, bewusst rargemacht. Im Herbst starten Max Prosa & Band mit der Tour zum aktuellen Album „Keiner kämpft für mehr“ wieder voll durch.
Weitere Infos zum Künstler unter  www.maxprosa.de.

 

 

Deutsche Staatsphilharmonie RLP – Kinderkonzert


Sa, 22. Oktober 2017, 11:00

Wo: Ludwigshafen, Philharmonie
Wie viele: 10 Karten

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch (0621 44 59 95 50) und können Ihre Karte dann an der Abendkasse im Theater abholen.

Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Kinderkonzert – Die Geschichte vom Soldaten

Mitwirkende

  • Jochen Laugsch Kiko
  • Christian Birko-Flemming Kiko
  • Oksana Hoffmann Kiko
  • Matthias Folz Theater

Beschreibung

Ein junger Soldat ist auf dem Weg nach Hause, Urlaub hat er. Da begegnet ihm ein Mann, der seine Geige haben möchte. Dieser bietet dem Soldaten ein Zauberbuch, das ihn reich zu machen verspricht. Trotz des Reichtums verbringt der Soldat von nun an seine Tage glücklos. Er sehnt sich nach der Geige und möchte den Tausch rückgängig machen, was allerdings nicht so leicht ist, wenn man es mit dem Teufel zu tun hat. Eine abenteuerliche Reise beginnt, bei der am Ende nichts mehr ist, wie es vorher einmal war. Die märchenhafte Atmosphäre durch Text und Musik sprechen ein Publikum aus allen Altersschichten an und machen den Besuch einer Aufführung der Geschichte vom Soldaten zum generationenübergreifenden Erlebnis: Nur wenige Stücke sind für eine erste Begegnung mit der klassischen Musik so geeignet, wie dieses, wo die Einfachheit einer Märchenerzählung den Reichtum von Strawinskys Komposition erschließt. Das Thema des Spiels ist dem reichen Repertoire von Geschichten aus dem alten Russland entnommen, die jeweils an Jahrmärkten erzählt oder gespielt wurden. In der “Geschichte vom Soldaten” verfremdet Strawinsky Genres wie Marsch, Pastorale, Tango, Ragtime, Choral, Walzer. Die für seine Zeit revolutionäre Musik packt die heutigen Zuhörer und geht direkt ins Herz. Das Stück ist geeignet für Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren.

Deutsche Staatsphilharmonie RLP – 2. Philharmonisches Konzert


So 05. November, 19:30 Uhr

Wo: Ludwigshafen, Pfalzbau, Konzertsaal
Wie viele:
10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren bis drei Tage vorher beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch (0621 44 59 95 50) und können Ihre Karte dann an der Abendkasse abholen.

Mitwirkende

  • Michael Sanderling Dirigent
  • Veriko Tchumburidze Violine

Programm

  • Max Bruch Schottische Fantasie für Violine und Orchester, op. 46
  • Richard Strauss Eine Alpensinfonie op. 64 – verkleinerte Bläserbesetzung

Beschreibung

Mit Michael Sanderling kehrt im Rahmen des 2. Philharmonischen Konzerts einer der gefragtesten Dirigenten zurück zur Staatsphilharmonie. Inspiriert von den Romanen Sir Walter Scotts und unter Einbeziehung schottischer Volkmelodien, beschwört Bruch in der Schottischen Fantasie die schroffe Schönheit der zerklüfteten Highlands, der Seen und Weidelandschaft und erschafft eine einzigartige romantische Atmosphäre. Auch Richard Strauss war, unter dem Einfluss von Nietzsches Naturerfahrung stehend, von der „Anbetung der ewigen, herrlichen Natur“ beeindruckt und widmete sich diesem Sujet mit einer gigantischen Komposition, einer alpinen Weltflucht, die ihrer Stimme durch den Einsatz von 125 Musiker Ausdruck verleiht.

Biennale für aktuelle Fotografie 2017 (9.9.-5.11.)


9. September - 5. November

Eintritt frei („pay what you want“)

Wo:

    • Wilhelm Hack Museum

Bienale 2017 (9. September – 9. November)

8 Kapitel in 7 Häusern

Mit ihren unterschiedlichen Perspektiven fragen die sechs Kuratorinnen und Kuratoren von Farewell Photography in sieben Themenfeldern nach der Materialität und den Gebrauchsweisen, ebenso wie nach dem gesellschaftspolitischen Potenzial der Fotografie.

1 × 1 der Kamera
Was verspricht und was verfehlt das Material?

  • Peter Miller, Selfportrait (with Headlamp), 2009, Silbergelatineabzug, 20 × 25 cm, © Peter Miller

    Mit der Digitalisierung hat sich nicht nur die chemische Basis der Fotografie geändert. Auch die traditionellen Produktionsbedingungen der Bilder haben sich gewandelt. Der Ausstellungsparcours ist einem fotografischen Handbuch nachempfunden. Er führt den Besucher durch verschiedene Etappen des fotografischen Produktionsprozesses und kehrt darin den Blick durch den Sucher um: Nicht die Außenwelt, sondern das Innere der Kamera, die Logik der Fotografie selbst wird in den gezeigten künstlerischen Arbeiten zum Thema. Ergänzend zu aktuellen Werken u.a. von F & D Cartier, Peter Miller und Adrian Sauer werden illustrierte und mit fotografischen Originalen versehene Anleitungsbücher und Manuale des 19. Jahrhunderts zu sehen sein. (kuratiert von Kathrin Schönegg)

    Das stille Bild verlassen
    Wie hoch, breit, tief und wie flexibel ist ein Bild?

    Pétrel I Roumagnac (duo), Reset/Résidus #3, 2015, Direktdruck auf Plexiglas (Installationsansicht, Galerie Escougnou-Cetraro, Paris), © Pétrel I Roumagnac (duo), courtesy die Künstler und Galerie Escougnou-Cetraro

    Die Fotografie ist heute mehr denn je ein hybrides Medium, das uns in vielerlei Gestalt begegnet. Als Gegenpart zur Ausstellung 1 x 1 der Kamera am selben Ort, untersucht dieses Kapitel der Biennale die Öffnung und Erweiterung des Mediums – weg vom klassischen Papierabzug. Die Künstlerinnen und Künstler, die hier vorgestellt werden, experimentieren mit Bildsprachen, Perspektiven, Installationsweisen und damit einhergehend auch den Erzählstrategien von Fotografie. Im Fokus stehen insbesondere die zeitliche Dimension von Fotografie wie auch ihr performatives Potenzial. (kuratiert von Christin Müller)

     

    Kein Bild ist eine Insel
    Wie prägt das Teilen unseren Umgang mit Bildern?

    Natalie Bookchin, My Meds, 2009/2016, aus: Testament, Mehrkanal-Videoinstallation, Farbe, Ton, © Natalie Bookchin

    Mit dem Shift von einer analogen zu einer digitalen Bildkultur ist die Verfügbarkeit fotografischer Bilder explodiert. Im Sekundentakt werden sie auf sozialen Plattformen geteilt. Als geschlossene, singuläre Einheit hat das Bild ausgedient. Sharing ist die fotografische Gebrauchsweise der Stunde. Die Ausstellung fragt nach den heutigen Verbreitungswegen von Bildern. Was wird da überhaupt in Umlauf gebracht und mit welcher Motivation? Gleichzeitig werden Strategien in den Blick genommen, die auf die anarchische Beweglichkeit der Bilder antworten und versuchen, diese einzuhegen und handhabbar zu machen. Wie das Teilen, so bekommt auch das Regulieren und Sammeln rituellen Charakter. (kuratiert von Fabian Knierim)

    Wer bist du? Das bist du!
    Was verraten Portraits (nicht) über die Portraitierten?

    Andrzej Steinbach, Ohne Titel, 2015, aus: Figur I, Figur II, Inkjet-Print, 90 × 60 cm, © Andrzej Steinbach, courtesy Andrzej Steinbach und Galerie Conradi

    Das Portrait ist ein klassisches Einsatzfeld der Fotografie, bei dem Selbst- und Fremdbild zwischen Fotografen und Bildprotagonist ausgehandelt werden. Wie viel lässt sich über die Abbildung über die Identität und Charakter einer Person sagen? Als technisches Medium scheint die Fotografie geeignet zu sein, ein analytisches und objektives Bild zu erzeugen und wurde in der Psychiatrie ebenso genutzt wie in der Kriminalistik, Anthropologie und Ethnographie, um Menschen zu registrieren und in Typen einzuteilen. Ausgangspunkt dieser Ausstellung sind historische Patientenfotografien aus Akten der Sammlung Prinzhorn und Lehrbüchern der psychologischen Forschung. Demgegenüber stehen Bilder, die die Manipulierbarkeit und Instabilität der fotografischen Beschreibung aufdecken. (kuratiert von Christin Müller)

     

    Widerständige Bilder
    Wie behauptet sich Widerstand – mit Bildern und gegen sie?

    Merle Kröger und Philip Scheffner, Havarie, 2016, Projektion, 93 min, Farbe, Ton, © pong film GmbH

    Widerständige Bilder untersucht die kontroverse Präsenz des fotografischen Bildes in der politischen Sphäre. Wie es der Titel dieser Sektion bereits nahelegt, dienen Bilder sowohl als Mittel des Widerstands als auch als Instrument ebenjener Kontrolle, gegen die Widerstand geleistet wird. Fotografien können Sympathie auslösen ebenso wie Empörung sie können zum Handeln und zur Revolte anstiften, doch können sie auch Vorurteile bestärken und den Betrachter regungslos, distanziert und passiv zurücklassen. Die Kunstwerke und Artefakte der Ausstellung adressieren diese Spannung, indem sie vorherrschende Formen der Repräsentation befragen und Methoden politischer Opposition formulieren, mit und gegen Bilder. (kuratiert von Boaz Levin)

    Global Players
    Wie lassen sich Fotografie, Ökonomie und Migration zusammen denken?

    Serafettin Keskin, Karneval in Ulm, 1963, © Familie Keskin

    Die Ausstellung im Kunstverein Ludwigshafen thematisiert den Zusammenhang von Fotografie, Globalität und Ökonomie. Sie lenkt den Blick auf Arbeit und Migration und befragt die mit diesen Begriffen verbundenen Vorstellungen. Dafür werden Fotografien aus privaten und öffentlichen Archiven mit künstlerischen Positionen zusammengebracht. Gezeigt werden u.a. private Bilder aus Fotoalben ehemaliger „Gastarbeiterinnen“ und „Gastarbeiter“, die insbesondere in die Region um die Städte Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen gekommen waren und ihr neues Lebensumfeld mit der Kamera dokumentiert haben. (kuratiert von Kerstin Meincke)

    Andere Zeugenschaften
    Was sagt die Einstellung über die Einstellung?

    Arwed Messmer Stammheim #12, Zelle 720 (Ensslin), 1977/2016 [AM_RAF_STH_STA_LB_EL_51/3_679_FILM_EN_01_NEG_10] aus: RAF – NO EVIDENCE / KEIN BEWEIS

    Wenn gesellschaftliche Umbrüche, politische Ereignisse und traumatische Momente auf einige wenige öffentliche Bilder reduziert werden, lohnt es sich, diese genauer anzuschauen und andere hinzuzuziehen. So stellt diese Ausstellung die Frage nach dem Zusammenhang von fotografischer und inhaltlicher Perspektive, nach der Ausrichtung der Kamera und der Haltung hinter der Kamera. Was verrät das Nebeneinander von Bildern über ein Ereignis, welche anderen Wirklichkeiten werden sichtbar, welche Funktionen der Aufnahmen und welche Kontexte bestimmen unsere Leseweise dieser Bilder? Was ist die „Einstellung hinter der Einstellung“? (kuratiert von Florian Ebner)

    In Kooperation mit dem Museum Folkwang, Essen
    Das Projekt „Lampedusa – Bildgeschichten vom Rande Europas“ wird gefördert im Fonds TURN der Kulturstiftung des Bundes

    Gespenstergeschichten
    Ein Bilderstreit im Mannheimer Wasserturm

    Der fotografische Bestand der Kunsthalle Mannheim ist Ausgangspunkt für eine neue Arbeit von Arno Gisinger im Mannheimer Wasserturm. Das über 7000 Bilder umfassende Glasplatten-Archiv – in erster Linie Kunstreproduktionen, Ausstellungsdokumentationen und Architekturfotografie von der Museumsgründung 1907 bis in die frühen 1960er Jahre – ist das bisher für Besucher unzugängliche visuelle Gedächtnis der Institution. Es bildet die von politischen Umbrüchen gezeichnete Ausstellungspolitik ebenso wie die außergewöhnliche Geschichte des Museums ab, die Arno Gisinger in den öffentlichen Raum und so in einen zeitgenössischen Wahrnehmungskontext übertragen wird.

Mehr zu Anfahrt und Öffnungszeiten hier