Archiv der Kategorie: Ludwigshafen

Der Kaiser von Atlantis oder die Tod-Verweigerung

Montag, 03. Dezember 2018, 14:30 Uhr (Einführung 14:00 Uhr)

Wo: Halle 6, Rheinallee 2a, 67061 Ludwigshafen

Wie viele: 5 Karten über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren bis zum 30.12.2019 um 19:00 Uhr beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) und können Ihre Karte unter Vorlage des Kulturpasses dann direkt an der Abendkasse abholen.

 

Der Kaiser von Atlantis oder die Tod-Verweigerung

Kaiser von Atlantis-KostümentwurfInhalt:
Die Kammeroper erzählt die Geschichte eines Kaisers, der seine Armee in einen Krieg ohne Ende geführt hat. Der personifizierte Tod verweigert sich dem kriegssüchtigen Herrscher und streikt im gottlosen Reich Atlantis, lässt niemanden mehr sterben. Die Menschen, die einander nicht mehr töten können, werden von der Pest befallen. Das Leben ist ihnen eine Pein, und sterben können sie auch nicht. Ein Chaos bricht herein. Der Kaiser, der nicht mehr herrschen kann, bittet den Tod den Streik aufzugeben.
Doch für die Rückkehr in seine Pflichten verlangt der Tod den Kaiser als erstes Opfer.

Kaiser von Atlantis-KostümentwurfDie Entstehung der Kammeroper:
Dieses „Spiel in einem Akt“ entstand in den Jahren 1943/1944 im KZ Theresienstadt und wurde von Viktor Ullmann komponiert. Das Libretto schrieb Peter Kien. Beide waren Häftlinge in diesem KZ, das für die Nazis die Funktion als Vorzeigelager hatte. Sie studierten mit Häftlingen das Stück bis zur Generalprobe ein. Die Uraufführung wurde allerdings von der SS verboten. Der Komponist und der Librettist und die Mitwirkenden wurden in einem der letzten Transporte im frühen Winter 1944 nach Ausschwitz deportiert und fast alle in dem Vernichtungslager vergast. Einzig der Häftling, der den Tod spielte und sang, überlebte. Viktor Ullmann vertraute noch rechtzeitig seine Manuskripte zwei Mitgefangenen, Emil Utitz und Hans Günther Adler an, die überlebten. Die Opernpartitur wurde Mitte der 50er Jahre in Amsterdam gefunden. Allerdings gibt es keine „Ur-Fassung“ der Oper, da Ullmann und Kien ihr Werk selbst änderten und glätteten, da sie die Zensur der SS fürchteten.

Oper von Viktor Ullmann
Text von Peter Kein
Regie: Hansgünther Heyme

Der Kaiser von Atlantis oder die Tod-Verweigerung

Montag, 03. Dezember 2018, 19:00 Uhr (Einführung 18:00 Uhr)

Wo: Halle 6, Rheinallee 2a, 67061 Ludwigshafen

Wie viele: 5 Karten über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren bis zum 30.11.2018 um 19:00 Uhr beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) und können Ihre Karte unter Vorlage des Kulturpasses dann direkt an der Abendkasse abholen.

 

Der Kaiser von Atlantis oder die Tod-Verweigerung

Kaiser von Atlantis-KostümentwurfInhalt:
Die Kammeroper erzählt die Geschichte eines Kaisers, der seine Armee in einen Krieg ohne Ende geführt hat. Der personifizierte Tod verweigert sich dem kriegssüchtigen Herrscher und streikt im gottlosen Reich Atlantis, lässt niemanden mehr sterben. Die Menschen, die einander nicht mehr töten können, werden von der Pest befallen. Das Leben ist ihnen eine Pein, und sterben können sie auch nicht. Ein Chaos bricht herein. Der Kaiser, der nicht mehr herrschen kann, bittet den Tod den Streik aufzugeben.
Doch für die Rückkehr in seine Pflichten verlangt der Tod den Kaiser als erstes Opfer.

Kaiser von Atlantis-KostümentwurfDie Entstehung der Kammeroper:
Dieses „Spiel in einem Akt“ entstand in den Jahren 1943/1944 im KZ Theresienstadt und wurde von Viktor Ullmann komponiert. Das Libretto schrieb Peter Kien. Beide waren Häftlinge in diesem KZ, das für die Nazis die Funktion als Vorzeigelager hatte. Sie studierten mit Häftlingen das Stück bis zur Generalprobe ein. Die Uraufführung wurde allerdings von der SS verboten. Der Komponist und der Librettist und die Mitwirkenden wurden in einem der letzten Transporte im frühen Winter 1944 nach Ausschwitz deportiert und fast alle in dem Vernichtungslager vergast. Einzig der Häftling, der den Tod spielte und sang, überlebte. Viktor Ullmann vertraute noch rechtzeitig seine Manuskripte zwei Mitgefangenen, Emil Utitz und Hans Günther Adler an, die überlebten. Die Opernpartitur wurde Mitte der 50er Jahre in Amsterdam gefunden. Allerdings gibt es keine „Ur-Fassung“ der Oper, da Ullmann und Kien ihr Werk selbst änderten und glätteten, da sie die Zensur der SS fürchteten.

Oper von Viktor Ullmann
Text von Peter Kein
Regie: Hansgünther Heyme

 

Theater Pfalzbau (LU) – Kinder- & Jugendtheater: Eine Weinachtsgeschichte

Do, 20. Dezember 2018, 15:00 Uhr

Wo: Theater Pfalzbau, Ludwigshafen
Wie viele: 5 Karten

Sie reservieren bis 3 Tage vor der Vorstellung beim Kulturparkett (info@kuturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621-44599550) und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse im Theater Pfalzbau abholen.

Eine Weinachtsgeschichte

Stück für Kinder ab 6 Jahren nach Charles Dickens
PFALZTHEATER KAISERSLAUTERN
Inszenierung Krystyn Tuschhoff
Bühne Uta Materne
Kostüme Britta Leonhardt

Weihnachten ist der schönste Tag im Jahr, darüber sind sich alle einig. Nur der geizige Ebenezer Scrooge kann mit gemütlichem Beisammensein um den Tannenbaum, mit Kerzenlicht und vor allem mit Geschenken überhaupt nichts anfangen. Selbst an Heiligabend hat er kein offenes Ohr für die Nöte und Sorgen seiner Mitmenschen, sondern zählt lieber sein Geld. In der Weihnachtsnacht allerdings kommt es zu einer eigentümlichen und weitreichenden Begegnung: Ebenezer Scrooge erscheint im Traum sein verstorbener Geschäftspartner Marley und warnt ihn vor der ewigen Verdammnis, wenn er sich nicht ändert. Kurz darauf bekommt Scrooge Besuch von den Geistern der vergangenen, der gegenwärtigen und der zukünftigen Weihnacht. Die drei bereiten ihm eine ganz besondere Bescherung… Bereits 1843 schrieb Charles Dickens seine Weihnachtsgeschichte, die auch heute noch Kinder und Erwachsene fasziniert. Ebenezer Scrooge wird am Heiligen Abend von Geistern besucht, und der Zuschauer darf miterleben, wie der herzlose alte Mann zu einem liebenswerten Unterstützer der Armen wird.