Archiv der Kategorie: Museum

TECHNOSEUM – freier Eintritt


ganzjährig

Wann: ganzjährig
Wo: Technoseum Mannheim, Museumsstr. 1
Wie viele: 100 Karten

Mit Ihrem Kulturpass sowie dem Kinderkulturpass haben Sie freien Eintritt in alle Ausstellungen!

Die aktuelle Sonderausstellung ist:

ENTSCHEIDEN

Eine Ausstellung über das Leben im Supermarkt der Möglichkeiten

8. November 2017 bis 6. Mai 2018

Im Rahmen der Ausstellung gibt es ein buntes Veranstaltungsprogramm!

Technoseum

Das TECHNOSEUM ist eines der drei großen Technikmuseen in Deutschland. Die Ausstellung zeigt 200 Jahre Technik- und Sozialgeschichte. Sie steht mit ihren Experimentierstationen zu Naturwissenschaft und Technik für experimentelles Begreifen mit Spaß und Staunen. Kommen Sie mit auf eine interaktive Zeitreise!

Öffnungszeiten:
täglich 9.00 bis 17.00 Uhr
Museumsschiff
täglich 14.00 bis 18.00 Uhr

Sammlung Prinzhorn (HD)


Wo: Sammlung Prinzhorn,Universitätsklinik Heidelberg, Voßstr. 2, 69115 Heidelberg

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) und können Ihre Karte dann im Kulturparkett Laden in Mannheim (S3, 12) abholen

Über das Museum:
Die Sammlung Prinzhorn ist ein Museum für Kunst von Menschen mit psychischen Ausnahme-Erfahrungen. Ihr bekannter historischer Bestand umfasst ca. 6000 Zeichnungen, Aquarelle, Gemälde, Skulpturen, Textilien und Texte, die Insassen psychiatrischer Anstalten zwischen 1840 und 1945 geschaffen haben. Dieser weltweit einzigartige Fundus wurde zum größten Teil von dem Kunsthistoriker und Psychiater Hans Prinzhorn (1886-1933) während seiner Zeit als Assistenzarzt an der Psychiatrischen Klinik der Universität Heidelberg zusammengetragen.
Seit 1980 wächst die Sammlung erneut durch Kunst von Psychiatrie-Erfahrenen.

Dieser neuere Bestand umfasst mittlerweile ca. 16.000 Werke. Darunter sind Arbeiten von Friedrich Boss, Gudrun Biersky, Vanda Vieira-Schmidt, Sonja Gerstner, Alfred Stief und Dietrich Orth. Um zukünftig regelmäßig Neuzugänge und neben den Wechselausstellungen auch eine Dauerausstellung präsentieren zu können, ist ein Erweiterungsbau geplant.

Das Museum zeigt jährlich drei bis vier thematische Ausstellungen. Ziel des Museums ist es, zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankung beizutragen. Über Kontextualisierung und Deutung künstlerischer Werke, die von psychischen Ausnahme-Erfahrungen und ihren gesellschaftlichen Folgen geprägt sind, leistet es einen Beitrag zur Inklusion betroffener Menschen.

Als Teil des Universitätsklinikums Heidelberg versteht sich das Haus aber nicht nur als Museum und Ausstellungsort, sondern auch als wissenschaftliche Einrichtung, die das Schicksal der hier vertretenen Künstler und Künstlerinnen, ihre Werke und übergeordnete Fragestellungen erforscht. Deshalb können Wissenschaftler, Künstler und andere fachlich Interessierte nach Absprache Einsicht in Archiv- und Depotbestände des Museums erhalten. Für Auskünfte und Informationen stehen die wissenschaftlichen Mitarbeiter des Museums gerne zur Verfügung.

Link zur Sammlung Prinzhorn:http://prinzhorn.ukl-hd.de/index.php?id=84

Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma (HD)


Der Eintritt ist frei

Wo: Bremeneckgasse 2, 69117 Heidelberg

Über die Austellung:
Seit März 1997 ist im Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg die erste ständige Ausstellung zu sehen, die den nationalsozialistischen Völkermord an dieser Minderheit dokumentiert. Auf drei Ebenen und einer Fläche von fast 700 qm wird die Geschichte der Verfolgung der Sinti und Roma in der Zeit des Nationalsozialismus nachgezeichnet: von der stufenweisen Ausgrenzung und Entrechtung im Deutschen Reich bis hin zur systematischen Vernichtung im nationalsozialistisch besetzten Europa. Das Ziel der Ausstellung ist eine Annäherung an den Holocaust an den Sinti und Roma: ein Menschheitsverbrechen, das sich allen historischen Vergleichen entzieht und das in seinem Ausmaß bis heute unvorstellbar bleibt.

Auf der Grundlage der nationalsozialistischen Rassenideologie wurden Sinti und Roma ebenso wie Juden vom Säugling bis zum Greis erfasst, entrechtet, gettoisiert und schließlich in die Vernichtungslager deportiert.

Bundespräsident Roman Herzog sagte am 16. März 1997 bei der Eröffnung des Dokumentations- und Kulturzentrums:

„Der Völkermord an den Sinti und Roma ist aus dem gleichen Motiv des Rassenwahns, mit dem gleichen Vorsatz und dem gleichen Willen zur planmäßigen und endgültigen Vernichtung durchgeführt worden wie der an den Juden. Sie wurden im gesamten Einflussbereich der Nationalsozialisten systematisch und familienweise vom Kleinkind bis zum Greis ermordet.“

In der Ausstellung soll deutlich werden, dass ein großer Teil der damaligen deutschen Gesellschaft und der staatlichen Institutionen des „Dritten Reichs“ in dieses Völkermordverbrechen verstrickt war. Die industrielle Massenvernichtung in Auschwitz, von einem modernen bürokratischen Staatsapparat ins Werk gesetzt, war nicht nur End- und Höhepunkt der Verfolgungsgeschichte der Sinti und Roma in der Zeit des Nationalsozialismus, sondern der Zivilisationsbruch schlechthin.

Die Darstellung der Verfolgungsgeschichte geht von Menschen aus, die zu Opfern erst gemacht wurden; ihre Biografien stehen im Zentrum der Ausstellung. Den Dokumenten der Nationalsozialisten, in denen Sinti und Roma systematisch entmenschlicht und entpersönlicht werden, stehen deshalb die Zeugnisse der Opfer und die Berichte der Überlebenden gegenüber. Einen zentralen Stellenwert nehmen dabei alte Familienbilder ein, die einen Einblick in die persönlichen Lebenszusammenhänge vermitteln und die zeigen, in welch vielfältiger Weise Sinti und Roma in das gesellschaftliche und lokale Leben integriert waren, bevor die Nationalsozialisten ihre systematische Ausgrenzung betrieben.

Diese beiden Ebenen – Normalität und Alltag der Minderheit einerseits, Terror und Verfolgungsapparat anderseits – werden in der Ausstellung räumlich und gestalterisch deutlich voneinander abgehoben und gleichzeitig zueinander in Beziehung gesetzt. So entsteht ein durchgängiges Spannungsverhältnis, das nicht nur herausfordert, sich mit den präsentierten Tätermaterialien kritisch auseinander zu setzen, sondern gleichzeitig ein empathisches Verstehen unterstützt.

Während des Rundgangs machen die alten Familienbilder immer wieder bewusst, dass sich hinter den abstrakten Dokumenten der bürokratisch organisierten Vernichtung unzählige zerstörte Lebenswege und menschliche Schicksale verbergen.

Ergänzt wird die Verfolgungsgeschichte der Sinti und Roma durch Abschnitte, die allgemeinere Themen zur Geschichte des Nationalsozialismus behandeln, wie die Errichtung der nationalsozialistischen Diktatur oder die Expansionspolitik bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs. So wird deutlich, dass der Prozess der Entrechtung, Deportation und schließlich Vernichtung der Sinti und Roma eingebettet war in die innen- und außenpolitische Gesamtentwicklung während der NS-Zeit. Mit eigenen Ausstellungstafeln wird auch an den Holocaust an den europäischen Juden und an die Ermordung der Behinderten und Kranken erinnert.

Der Ausstellungsrundgang endet in Form eines Stegs durch den historischen Dachstuhl des Gebäudes. Diese dritte, und letzte Ausstellungsebene ist dem Gedenken an die Opfer des Völkermords gewidmet. Eine ewige Flamme gedenkt der über 500.000 Sinti und Roma, die nach Schätzungen europaweit dem Holocaust zum Opfer fielen. Der letzte Abschnitt des Stegs führt an einer Wand mit den Namen von über 21.000 Sinti und Roma entlang. Sie wurden nach Auschwitz-Birkenau deportiert und dort fast ausnahmslos ermordet. Der Steg endet vor einem Großfoto mit dem Lagertor von Auschwitz-Birkenau: Symbol für ein Verbrechen, das sich allen historischen Vergleichen entzieht.

Link zum Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma:http://www.sintiundroma.de/start.html

Reiss-Engelhorn-Museen – „Versunkene Geschichte. Archäologie an Rhein und Neckar“


Eintritt für die Ausstellungen „Versunkene Geschichte. Archäologie an Rhein und Neckar“

70 Karten
Wo: Museum Weltkulturen, Reiss-Engelhorn-Museum

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) und können Ihre Karte dann im Kulturparkett Laden in Mannheim (S3, 12) abholen.

Titel: „Versunkene Geschichte. Archäologie an Rhein und Neckar“

In der Ausstellung „Versunkene Geschichte. Archäologie an Rhein und Neckar“ laden die Reiss-Engelhorn-Museen zu einer Zeitreise von der Steinzeit bis ins frühe Mittelalter ein. Die Ausstellungsbesucher begeben sich auf eine spannende Zeitreise, die sie anhand außergewöhnlicher Originalfunde von der Steinzeit über die Bronze- und Eisenzeit sowie die Römerzeit bis ins frühe Mittelalter führt. Aufwändige Inszenierungen und Mitmachstationen lassen die Vergangenheit lebendig werden.

Die Ausstellung erzählt die „Versunkene Geschichte“, die archäologische Grabungen ans Tageslicht gebracht haben. Sie verwandelt Archäologie in ein Abenteuer voller spannender Fragen und geheimnisvoller Rätsel:

Begegnen Sie im Ausstellungsbereich MenschenZeit der faszinierenden Lebenswelt der frühen Menschen und dem vielleicht ältesten Bogen der Welt. Entdecken Sie im Bereich Innovation Metall neue Techniken der Metallverarbeitung, die in den drei Jahrtausenden v. Chr. die Gesellschaften an Rhein und Neckar verändert haben. Im Themenbereich Ein Hauch von Rom wandeln Sie auf einer von Grabsteinen und Stelen flankierten Römerstraße und erkunden die römisch-mediterrane Lebensweise.Der Rundgang endet bei den Wilden Völkern. Hier zeigen exotische Handelsgüter wie stark die Region auch im frühen Mittelalter noch vom reichen römischen Erbe geprägt war.

Heidelberg Laureate Forum – „Matheliebe“


Donnerstag bis Sonntag und Feiertage, von 14 bis 19 Uhr

Eintritt frei!

Wo: MAINS (Mathematik-Informatik-Station). Kurfürstenanlage 52, 69115 Heidelberg, Telefon: +49 6221 533-382

Wann: Bis 8. April 2018

Kann man Mathe lieben? Auf jeden Fall, wenn man sich dem Thema so unbefangen und spielerisch nähert wie die Ausstellung „Matheliebe“. Hier gibt es keine Formeln, vielmehr entdecken die Besucher interaktiv die spannende Welt der Mathematik. Mit Animationen, Stationen zum Ausprobieren sowie mit Modellen und geometrischen Objekten zum Anfassen. Anhand vieler Beispiele aus dem Alltag tauchen die Besucher ein in die faszinierende Welt der Zahlen – und erschließen sich Antworten auf Grundsatz- und Alltagsfragen.

Für den Initiator und Ausstellungsmacher von „Matheliebe“, den ehemaligen Mathematiklehrer Georg Schierscher war klar: mit den üblichen Lehrmethoden kann er kein Feuer für die Mathematik bei den Schülern entfachen. „Da die Sinne Nahrung für das Denken sind“, sollte seine Mathematik anschaulich, ästhetisch und alltagstauglich sein. Mit diesen Zielen entstand eine Ausstellung, die sich in acht Themenbereiche gliedert:

– Bei „Wachstum und Form“ geht es um die Frage, was die Grenzen des Wachstums von Lebewesen auf der Erde sind und welche Ursachen und Gesetzmäßigkeiten diese Grenzen haben.
– Im Bereich „Filigran, Fraktal, Dynamisch“ wird gezeigt, wie sich das Erscheinungsbild von Bergen, Blumenkohl oder Blutgefäßen selbst bis ins kleinste Detail ähnlich ist. Außerdem werden wir hier mit dem Laplace-Dämon, der Drachenkurve sowie anderen „paradoxen Monstergebilden“ bekanntgemacht.
– Wir können „Ingenieuren auf der Spur“ sein bzw. dahinterkommen wie Ingenieure unser Leben leichter rechnen. Wie bohrt man fast quadratische Löcher? Wie misst man Neigungen? Worauf müssen Straßenbauer beim Bau von Kurven achten?
– In der „Goldgrube“ entdecken wir jene Formeln, die die Welt veränderten
– während uns „und nochmals Archimedes“ über die Eigenschaften von Kugel und Kreis informiert.
– Der Fußball ist einer von vielen „Typen mit Ecken und Kanten“ und nicht rund.
– Im Kapitel „Spieglein, Spieglein an der Wand“, erfahren wir, welches Merkmal nicht nur die Mathematik am schönsten macht.
– Schließlich dürfen wir uns im Zeitraffer durch 3.000 Jahre Mathematikgeschichte bewegen und über noch mehr Erkenntnisse staunen.

Die Ausstellung „Matheliebe“ will jeden ansprechen und einladen, sich unbefangen der Mathematik zu nähern.

Ausrichter ist die Stiftung Heidelberg Laureate Forum Foundation (HLFF). Im Jahr 2013 gründete die Klaus Tschira Stiftung, die Naturwissenschafen, Mathematik und Informatik fördert, die Stiftung Heidelberg Laureate Forum Foundation (HLFF). Die HLFF organisiert das Heidelberg Laureate Forum (HLF), ein Netzwerktreffen, das die Träger der renommiertesten Auszeichnungen in Mathematik und Informatik mit 200 herausragenden Nachwuchsforschern dieser Fachgebiete zusammenbringt. Das 6. HLF findet vom 23. bis 28. September 2018 in Heidelberg statt. Getragen wird die HLFF von der Klaus Tschira Stiftung.

Mit einer breiten Palette an Aktivitäten für interessierte Menschen jeden Alters zeigt die Stiftung, wie spannend und interessant Mathematik und Informatik sein können und welchen Stellenwert sie in unserer heutigen Welt haben

Technoseum (Ma) – Vortrag/Diskussion im Rahmen der Ausstellung „Entscheiden“


Diverse Termine, jeweils mittwochs, 18 Uhr

Wo: Technoseum Mannheim, Museumsstr. 1

Eintritt frei!
Auch zu den Ausstellungen des Technoseums haben Sie mit Kulturpass freien Eintritt!

Termine:

  • Mittwoch, 6. Dezember 2017, 18.00 Uhr – Kopf oder Bauch? Wie Menschen entscheiden
  • Mittwoch, 31. Januar 2018, 18.00 Uhr – Freier Wille oder graue Materie?
  • Mittwoch, 18. April 2018, 18.00 Uhr – Manipulation im Supermarkt: Wie wir uns in unseren Kaufentscheidungen beeinflussen lassen

http://www.technoseum.de/ausstellungen/entscheiden/veranstaltungen/

Kopf oder Bauch? Wie Menschen entscheiden

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 18.00 Uhr, Eintritt frei
Vortrag

Von der Antike bis ins 20. Jahrhundert galt das Ideal: Menschen sollten Entschei­dungen treffen, indem sie rational abwägen. Philosophen sahen Gefühle dabei meist nur als störende Einflüsse, die einer nüchternen Abwägung der Argumente im Wege stehen. Die Psychologie des 20. Jahrhunderts zeigte, dass Menschen in vielen Situationen scheinbar vom rationalen Ideal abweichen. Sind hier Gefühle am Werk wie Ängste oder unbewusste Vorurteile, die den rationalen Blick trüben? Hatten die Philosophen also recht mit dem vermuteten schädlichen Einfluss des Gefühls? Bei näherem Hinsehen zeigt sich, dass manche vermeintliche Abweichung von der Rationalität erstaunlich gut erklärt werden kann, ohne dass dafür Gefühle verantwortlich gemacht werden müssen. Im Gegenteil zeigt ein anderer Teil der Forschung sogar, dass Gefühle dem rationalen Handeln förderlich sind. Sie geben dem Denken Richtung und steuern kluges Handeln. Wie können wir also Verstand und Gefühl aufeinander abstimmen, um uns richtig zu entscheiden?

Referent: Prof. Arndt Bröder, Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie an der Universität Mannheim

 

Freier Wille oder graue Materie?

Mittwoch, 31. Januar 2018, 18.00 Uhr, Eintritt frei
Podiumsdiskussion

Die von der Hirnforschung entfachte Debatte um die Infragestellung des freien Willens greift die Grundfesten unseres humanistischen Menschenbildes an. Unser Erlebnis, mit freiem Willen zu handeln, halten viele Hirnforscher für eine Illusion. Vielmehr determiniere das Gehirn unsere Entscheidungen. Aus philosophischer Sicht kann die neurobiologische Determiniertheit die Konzeption eines freien Willens nicht infrage stellen, denn eine Determiniertheit in Form von Gründen für unsere Entscheidungen muss es geben, weil wir im anderen Fall völlig zufällig entscheiden würden und eben keinen freien Willen hätten.

Es diskutieren:
Prof. Michael Pauen, Institut für Philosophie der Humboldt-Universität zu Berlin und Prof. Andreas Meyer-Lindenberg, Direktor des Zentralinstitutes für Seelische Gesundheit in Mannheim; Moderation: Prof. Jochen Hörisch, Professor für neuere deutsche Literatur und qualitative Medienanalyse an der Universität Mannheim

 

Manipulation im Supermarkt: Wie wir uns in unseren Kaufentscheidungen beeinflussen lassen

Mittwoch, 18. April 2018, 18.00 Uhr, Eintritt frei
Vortrag

Sonderangebote aktivieren das Belohnungszentrum im Gehirn, ein Fair-Trade-Siegel lässt das Geld lockerer sitzen und eine ansprechende Verpackung lädt zum Zugreifen ein, auch wenn man das Produkt überhaupt nicht braucht. Kaufentscheidungen sind weniger rational, als man meinen möchte. Vielmehr bestimmen Emotionen, was im Einkaufswagen landet. Das nutzen Konsumforscher und Marketingstrategen geschickt aus: Sie planen den Weg durch den Supermarkt an möglichst vielen Produkten vorbei, stellen die teure Ware auf Sichthöhe ins Regal und werben mit Rabatten, die eigentlich keine sind. Nach welchen Mechanismen funktionieren also unsere Konsumentscheidungen? Wie kann man der Manipulation gezielt entgegensteuern?

Referent: Prof. Bernd Weber, geschäftsführender Direktor des Center for Economics and Neuroscience an der Universität Bonn

Aktuell leider keine weiteren Angebote …


kupaklein… in dieser Rubrik.
Bitte schauen Sie doch
bei nächster Gelegenheit
nochmal nach neuen
Veranstaltungsangeboten.