Archiv der Kategorie: Oper

Offener Kulturtreff im Kulturparkett

Feitag, 8. Feburar 2019, 16-19 Uhr

Jeden Freitag findet im Kulturparkett der Offene Kulturtreff statt.

Sie sind herzlich willkommen, Fragen rund um den Kulturpass zu stellen, sich zum aktuellen Kulturprogramm zu informieren, über Ihre Erlebnisse zu berichten und in Kontakt zu anderen Gästen zu kommen.

Besuchen Sie uns in S3,12 !

Nationaltheater (MA) – Giacomo Puccini: La bohème (Oper)

Fr, 22. Februar 2019, 19:30 Uhr

Wo: Nationaltheater am Goetheplatz – Opernhaus -> Spielstätten und Anfahrt

Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren bis vier Tage vor der Vorstellung beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse im Nationaltheater abholen.

Giacomo Puccini:

La bohème (Oper)

Premiere: Mi, 25. Dezember 1974
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Über den Dächern von Paris fristen der Dichter Rodolfo, der Maler Marcello, der Musiker Schaunard und der Philosoph Colline ihr ärmliches Künstlerdasein. Auch an Weihnachten fehlt es ihnen an allem. Dennoch wollen sie in ihrem Stammcafé Momus im Quartier Latin feiern. Rodolfo will später nachkommen. Die schwindsüchtige Nachbarin Mimi aber hält ihn auf. Im dunklen Zimmer kommen die beiden sich schnell näher. Zusammen folgen sie den Freunden zu Momus. Auch Musetta, die ehemalige Geliebte Marcellos, ist unter den zahlreichen Gästen. Obwohl sie mit dem reichen, aber alten Alcindoro zusammen lebt, liebt sie Marcello noch immer. Die beiden versöhnen sich. Alcindoro bleibt nur, die Rechnung für alle zu bezahlen.
Lange hält das junge Glück aber nicht vor. Marcello verfällt in die alte Eifersucht, und auch Rodolfo und Mimi können nicht miteinander leben, zu krank ist Mimi. Schweren Herzens trennen sich die beiden Paare. Wieder in der Mansardenwohnung, spielen sich die Künstlerfreunde gegenseitig Ausgelassenheit vor. Man feiert, bis überraschend Musetta mit der todkranken Mimi eintritt. Nun ist alle Eifersucht vergessen. Jeder versucht, etwas für Mimi zu tun, doch alle Hilfe kommt zu spät. Sie stirbt.

Friedrich Meyer-Oertels Produktion von 1974 hat ihren zeitlos-klassischen Zauber bewahrt.

Dauer: ca. 2 Stunden und 30 Minuten, inkl. einer Pause

Die angegebene Dauer ist lediglich ein Richtwert.

Nationaltheater (MA) – Loriot/Richard Wagner: Der Ring an einem Abend (humoristische Opernkurzfassung)

Do, 21. Februar 2019, 19 Uhr

Wo: Nationaltheater am Goetheplatz – Opernhaus -> Spielstätten und Anfahrt

Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren bis vier Tage vor der Vorstellung beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse im Nationaltheater abholen.

Loriot/Richard Wagner:

Der Ring an einem Abend

»Die Täter im gewaltigsten Drama der Musikgeschichte sind eigentlich ganz nette Leute.« Stimmt: Wotan – göttlicher Bauherr von Walhall und Politiker, seine Lieblingstochter Brünnhilde – als Walküre Mitglied einer »weiblichen Eliteeinheit«, sein Enkel Siegfried, ein »sympathischer Modellathlet mit schlechten Manieren«, und die Riesen Fasolt und Fafner – »zwei Bauunternehmer mit Schuhgröße 58«, um nur einige zu nennen von der weit verzweigten Personnage aus Richard Wagners Der Ring des Nibelungen. Das Problem bei der Sache ist nur, dass »sie mehr besitzen wollen, als sie sich leisten können, mehr Macht als ihnen zusteht. Im blinden, lieblosen Gewinnstreben vernichten sie sich selbst und ihre Welt. Zum Glück gibt es ja dergleichen nur auf der Opernbühne…«

Für das Mannheimer Nationaltheater entwarf der Wagner-Kenner Loriot Wagners Ring an 1 Abend. 16 Stunden Welttheater-Marathon im 100-Meter-Sprint: Die Geschichte vom Ursprung der Welt in den Tiefen des Rheins bis zur Götterdämmerung in dreieinhalb Stunden.

Die Idee wurde zunächst aus der Not geboren. Zum Spielzeitbeginn 1992 schloss das Mannheimer Nationaltheater wegen umfangreicher Umbauarbeiten für 1 ½ Jahre seine Pforten. Der fliegende Holländer, Parsifal, Tristan und der Ring konnten nur noch konzertant aufgeführt werden. Klaus Schultz, der im selben Jahr die Intendanz des Nationaltheaters übernahm, machte diese Not zur Tugend. Das Mannheimer Ensemble hatte seinen Wagner in den Stimmbändern und so konnte er eine mit Loriot bereits Jahre zuvor entwickelte Idee umsetzen: Eine humoristische Kurzfassung für Wagner-Kenner und Wagner-Scheue.

Die Zusammenarbeit von Klaus Schultz und LORIOT begann 1980 bei den Münchner Opernfestspielen mit einem Beitrag zum 800-jährigen Bestehen des Hauses Wittelsbach: IL Trionfo di Baviera; 1982 unterstützte er LORIOT bei seinen Beiträgen zur 100-Jahr-Feier des Berliner Philharmonischen Orchesters. 1985 inszenierte LORIOT auf Einladung von Klaus Schultz erstmals an einem Theater: Loriots Dramatische Werke (Theater Aachen).1987 spielte Klaus Schultz in LORIOTS erstem Film Ödipussi die für ihn geschriebene Rolle des Klavier spielenden Untermieters Weber. 1999 lud Schultz LORIOT zu einem Abend ein, an dem er durch Leonard Bernsteins Candide nach Voltaires Roman führt. Mit diesem Abend fanden inzwischen zahlreiche Gastspiele statt.

Dauer: ca. 3 Stunden und 20 Minuten, inkl. einer Pause

Die angegebene Dauer ist lediglich ein Richtwert.