Archiv der Kategorie: Oper

Nationaltheater (MA) – Jacques Offenbach: Orpheus in der Unterwelt (Operette)

Fr, 5. Juli 2019, 19:30 Uhr (19 Uhr Kurzeinführung)

Wo: Nationaltheater am Goetheplatz – Opernhaus -> Spielstätten und Anfahrt

Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Kartenwünsche richten Sie bis 4 Tage vor der Vorstellung ans Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550 oder direkt in den Sprechstunden). Nach Reservierungsbestätigung können Sie mit ihrem Kulturpass eine Eintrittskarte direkt an der Abendkasse abholen.

Liebe Gäste des Kulturparketts,
die Saison neigt sich dem Ende zu, wir sammeln für eine Rückmeldung an unsere Kulturpartner kleine Berichte von schönen, bewegenden oder einprägsamen Erlebnissen, die Sie von ihren Veranstaltungsbesuchen mitgenommen haben, oder auch nur kleine Dankeschön an die freundlichen Spender der vielen Eintrittskarten. Haben Sie Lust etwas beizutragen, liegt Ihnen etwas auf der Zunge? Erzählen Sie’s uns – am besten per Mail ans Kulturparkett!
Vielen Dank – Ihr KuPa-Team

Jacques Offenbach:

Orpheus in der Unterwelt

Operette
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

Nicht mit dem widrigen Schicksal, sondern mit Langeweile und Überdruss haben Orpheus und Eurydike in der wohl respektlosesten Fassung des Mythos zu kämpfen, die jemals vorgelegt wurde. Jacques Offenbachs »opéra bouffon« aus dem Jahr 1858 nimmt die Verhältnisse im Paris des Zweiten Kaiserreichs aufs Korn: Verstellung und Fassade sind alles. Es gilt unter allen Umständen den Schein zu wahren, denn ansonsten droht die »Öffentliche Meinung« mit Rufmord. Nur diese Drohung ist es, die Orpheus schließlich dazu bewegt, in die Unterwelt zu gehen, um dort nach seiner Gattin zu suchen. Eurydike selbst hat keinerlei Absicht, in die eheliche Langeweile zurückzukehren, stürzt sich stattdessen in die Arme von Höllengott Pluto – und, als auch dieser sie enttäuscht, in die Fänge einer verführerischen Fliege …

Die Geschichte einer verzweifelten Suche nach Glück und Abenteuer, die immer wieder aus denselben Gründen scheitert, inszeniert Markus Bothe als rasant überdrehtes Versteckspiel, in dem nach Herzenslust geliebt, gelogen, gelitten und gelacht wird. Auch der berühmte Höllen-Cancan darf natürlich nicht fehlen.

Dauer: 2 Stunden

Die Karten für das Nationaltheater werden uns gespendet vom Verein Freunde und Förderer des Nationaltheaters, bei dem wir uns herzlich bedanken!

 

 

Theater Pfalzbau (LU) – Musiktheater: Rienzi

Fr, 28. / So, 30. Juni 2019, 18:00 /17:00 Uhr

Wo: Theater Pfalzbau, Ludwigshafen
Wie viele: 5 Karten

Sie reservieren bis 3 Tage vor der Vorstellung beim Kulturparkett (info@kuturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621-44599550) und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse im Theater Pfalzbau abholen.

Oper von Richard Wagner

PFALZTHEATER KAISERSLAUTERN

GROSSE BÜHNE

Rom im 14. Jahrhundert nach Christus: Der Papst ist im Exil in Avignon – und in der Ewigen Stadt befehden sich die einflussreichen Patrizierfamilien bis aufs Blut um die politische Vormachtstellung. In diesem chaotischen Machtvakuum versucht Cola Rienzi, eine historisch verbürgte Person, die alte römische Republik neu zu beleben. Er bringt das der Machtkämpfe müde Volk dazu, ihn als Volkstribun zu installieren, scheinbar beugen sich auch die verschiedenen Adelscliquen dem charismatischen Politiker. Rienzi hat den Gipfel seiner Macht erreicht, doch gelingt es ihm nicht, die verfeindeten Parteien hinter sich zu vereinen. Die Adeligen planen ein Mordkomplott und ziehen gegen ihn zu Felde – am Ende steht das Kapitol in Flammen.

Rienzi war der erste durchschlagende Erfolg Richard Wagners und zu seinen Lebzeiten sein meistgespieltes Werk. 1837 lernte der Komponist den Historienroman Rienzi, der letzte Tribun des englischen Schriftstellers Edward Bulwer-Lytton kennen und entschloss sich, diesen Stoff für eine Oper aufzugreifen, mit der er idealerweise die Pariser Oper erobern wollte. So wundert es nicht, dass sich die musikalische Konzeption an der Grand Opéra im Stil von Spontini, Meyerbeer oder Halévy mit ihren großen Chortableaus orientiert. In der eher traditionellen Nummerndramaturgie ist gleichwohl bereits die Handschrift des späteren Musikdramatikers Wagner erkennbar. Eine Realisierung in Paris erwies sich zu Wagners tiefer Enttäuschung als unmöglich, doch die Uraufführung an der Dresdner Hofoper am 20. Oktober 1842 wurde zu einem ungeheuren Publikumserfolg und zu einem ersten Triumph des Dichterkomponisten.

Theater Heidelberg – Die lustige Witwe

Mi 26.06.2019, 19.30–22.00 Uhr, eine Pause

Wo: Theater Heidelberg, Maguerre-Saal

Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) und können Ihre Karte dann in der Sprechstunde des Kulturparketts in Mannheim und Heidelberg abholen.

Die lustige Witwe

Staatsbankrott in Pontevedro. Vorbei ist das süße Leben, vorbei auch die Zeiten, in denen das Wort »Vaterland« Tränen der Rührung auf die Wangen manch hartgesottenen Bürgers zu zaubern vermochte.
Wirklich vorbei? Noch nicht! Der Tod des millionenschweren Landeskindes Glawari lässt auf die Sanierung der Staatskasse hoffen, wenn denn die junge Witwe nebst dem Erbe im Lande bleibt. Für Hanna Glawari aber ist Patriotismus keine Herzensangelegenheit. Lieber reist sie nach Paris. Etwa, um sich dort wieder zu verheiraten? Das muss verhindert werden! Nur droht der Plan zu scheitern, Hanna mit dem begehrtesten Junggesellen Pontevedros in Paris, Graf Danilo Danilowitsch, zu verkuppeln und so die Millionen und das Vaterland zu retten. Denn Hanna und Danilo: da war doch mal was …

Zeit seines Lebens träumte Franz Lehár davon, ein Opernkomponist im Stil seines bewunderten Freundes Giacomo Puccini zu werden. Stattdessen erlangte Lehár mit schmissigen Operetten wie der 1905 uraufgeführten »Lustigen Witwe« Weltruhm.
Regie führt Intendant Holger Schultze, der mit Erfolgen wie dem Musical »Kiss me, Kate« bereits Musiktheater in Heidelberg gezeigt hat – nun erstmals im Marguerre-Saal.