Archiv der Kategorie: Theater

BASF (LU) – „Das Abenteuer im Walde“ (Musiktheater für Kinder)

Sa 25.04.2020 / 15:00 Uhr

Wo: EinTanzHaus, Ludwigshafen
Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Bitte bestellen Sie die Eintrittskarten ab 1 Woche vor dem Konzert

per Mail an basf.konzerte@basf.com oder telefonisch unter 0621-6094524. Das Kartenbüro (und somit die Telefon-Hotline) ist Montag bis Freitag von 9 – 17 Uhr geöffnet. Bitte geben Sie an, dass Sie einen Kulturpass besitzen. Sie können die Tickets bis 1 Tag vor dem Konzert reservieren. Die Tickets können dann bis 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse abgeholt werden.

Wenn Sie die Angebote nutzen und sich anmelden ist dies verbindlich.

Das heißt: Sie müssen die Veranstaltung besuchen oder den Besuch so frühzeitig wie möglich eim Kartenbüro der BASF wieder absagen. So können anderen Gäste, die Veranstaltung besuchen. Die Konzerte sind häufig ausverkauft

Absagen sollten bis spätestens am Tag vor der Veranstaltung für Veranstaltungen am Wochenende bis Freitag 16:30 Uhr der BASF per Mail oder Telefonanruf eingehen.

Bitte notieren Sie sich Ihre Reservierungen in ihren Terminkalender und achten Sie bitte auch auf die Beginnzeiten.

Personen die ohne Entschuldigung die Veranstaltung nicht besuchen riskieren eine Sperre für den Besuch weiterer Veranstaltungen.

„Das Abenteuer im Walde“

Eine Veranstaltung im Rahmen des BASF-Kulturförderprogramms Tor 4

Musiktheater für Kinder von 8 – 12 Jahren.
Dauer: ca. 45 min. Keine Pause.

Die Gedanken sind frei. Fünf Waldbewohner finden unter einem großen Pilz Zuflucht vor einem Unwetter. Zunächst beäugen sie sich argwöhnisch. Vorurteile werden geschürt. Die Kakerlake ist voller Milben, die Ameise denkt nur an die Arbeit, die Grille will ständig Geige spielen. Doch nach und nach freunden sich die Insekten miteinander an. Bis plötzlich eine alte Kröte auftaucht und behauptet, der Pilz gehöre ihr. Frei nach der Erzählung „Das Abenteuer im Walde“ von Johannes Trojan haben Birke J. Bertelsmeier, Nora Gomringer und Nina Dudek im Auftrag von BASF Kunst & Kultur ein neues Musiktheaterstück für Kinder geschaffen, das sich mit dem Freiheitsbegriff auseinandersetzt.

Theater Heidelberg – Schauspiel -Der Gott des Gemetzels-

Sa 29.02.2020, 19.30–21.05 Uhr

Wo: Theater Heidelberg, Maguerre-Saal

Wie viele: 5 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren bitte ab  16.Februar  2020 bis 21. Februar 2020 19 Uhr

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550)

und können Ihre Karte dann in der Sprechstunde des Kulturparketts in Mannheim abholen. Es können auch Tickets nach Heidelberg übersandt werden.

 

Schauspiel

Der Gott des Gemetzels

von Yasmina Reza

    • Sa 29.02.2020, 19.30–21.05 Uhr

Marguerre-Saal+

aus dem Französischen von Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel

Empfohlen ab 15 Jahren

Zwei elfjährige Jungs prügeln sich auf dem Schulhof, der eine schlägt mit dem Stock zu, der andere verliert zwei Schneidezähne. Unter zivilisierten Leuten, wie es die Eltern sind, spricht man die Sache gemeinsam durch. So beraten Annette und Alain mit Véronique und Michel bei Kaffee und Gebäck, wie man pädagogisch richtig auf Ferdinand (den Täter) und Bruno (das Opfer) einwirkt, konsensbemüht und politisch korrekt.
Doch unversehens brechen sich archaischere Impulse Bahn. Wer war denn eigentlich der Schuldige von den beiden Bengeln? Deutet nicht Ferdinands rabiates Verhalten auf Eheprobleme zwischen Alain und Annette hin? Und was ist schlimmer: dass Michel den Hamster seiner Tochter getötet hat oder dass Alain einen Pharmakonzern juristisch vertritt, und zwar ständig, über Handy? Von Sticheleien zu Wortgefechten, von Verbalhändeln zu Handgreiflichkeiten: Der gepflegte Nachmittag endet als Saalschlacht.

Das Stück der französischen Erfolgsautorin Yasmina Reza (»Kunst«, »Drei Mal Leben«) entlarvt Zivilisiertheit als dünne, zerbrechliche Folie über dem Konkurrenzkampf aller gegen alle. Nach wie vor herrscht: der Gott des Gemetzels.

Besetzung

Licht Ralph Kabrhel
Regieassistenz und Abendspielleitung Georg Zahn
Inspizienz Geraldine Navarro/Joris Freisinger
Soufflage Sara Eichhorn
Regiehospitanz Oliver Schlauersbach

Technischer Direktor Peer Rudolph
Technischer Produktionsleiter Jens Weise
Leiter der Bühnentechnik Edgar Lugmair
Bühnenmeister Rolf Bader
Leiter der Beleuchtungsabteilung Ralf Kabrhel
Leiter der Tonabteilung Alexander Wodniok
Ton Luisa Sachs, Konstantin Springer
Leiterin der Kostümabteilung Katharina Kromminga, Kristina Flachs (stellv.)
Gewandmeisterin Damen Karen Becker
Gewandmeisterin Herren Rebecca Meurer
Chefmaskenbildnerin Kerstin Geiger, Martina Müller (stellv.)
Abendmaske Ramona Bauer, Laura Stumpf
Leiterin der Requisite Lotte Linnenbrügger
Requisite Jürgen Wilz, Laurenz Micke
Vorstand des Malersaals Dietmar Lechner
Leiter der Dekorationswerkstatt Markus Rothmund
Leiter der Schlosserei Karl-Heinz Weis
Leiter der Schreinerei Klaus Volpp

Theater im Pfalzbau(LU) – Schauspiel Endstation Sehnsucht

FR, 28.02.20, 19:30 UHR, SA, 29.02.20, 19:30 UHR,

Theater im Pfalzbau(LU):

5 Karten stehen für die Vorstellung im Theater im Pfalzbau zur Verfügung.

Reservieren Sie bitte vom 30. Januar 2020 bis 11. Februar 2020 19 Uhr

Bei Interesse können Kulturpassinhaber Ihren Reservierungswunsch per Mail oder Telefon anmelden:

info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder 0621-44599550

Das Kulturparkett Rhein-Neckar e.V. behält sich vor die Tickets/Reservierungen zu verlosen wenn sich mehr Interessierte melden als Plätze vorhanden sind.

Die Tickets gibt es an der Abendkasse. Abholen müssen Sie Ihre Eintrittskarte bis spätestens 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung. Die Abendkasse öffnet 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Es kann zu langen Wartezeiten kommen. Das Theater behält sich vor bei verspäteter Abholung die Tickets anderweitig zu vergeben.

 

Michael Thalheimer beherrscht die Kunst, in seinen Inszenierungen mit chirurgischer Präzision zum Kern eines Stückes vorzudringen und die zugrunde liegenden menschlichen Konflikte freizulegen. Das ist ihm auch mit Endstation Sehnsucht, Tennessee Williams’ Drama um den unaufhaltsamen Niedergang der alternden Südstaatenschönheit Blanche Du Bois, wieder hervorragend gelungen.

Es ist die Geschichte einer einsamen Frau, die der Härte ihres sozialen Abstiegs verzweifelt ihre persönlichen Lebenslügen entgegensetzt und erleben muss, wie sie unabwendbar an der hässlichen Wirklichkeit zerbrechen. Blanche hat  ihren Job als Lehrerin sowie allen Besitz verloren und reist in die Stadt, um in der ärmlichen Bleibe ihrer Schwester Stella und deren gewalttätigem Ehemann Stanley Unterschlupf zu suchen. Der aufreibende Geschlechterkampf kulminiert in einer Vergewaltigung durch Stanley und bringt Blanche letztlich in die Psychiatrie.

Olaf Altmann, Thalheimers langjähriger Bühnenbildner, verpackt die Tragödie in einen dreieckigen, rostigen Guckkasten mit maximalem Gefälle. Auf dieser schrägen Bahn tastet sich Blanche in ihrem weißen Kleid abwärts, immer ganz dicht am Rand des Bühnenabgrunds, ihrem inneren Abgrund. Cordelia Weges Blanche lässt eine zutiefst widersprüchliche Figur spürbar werden, die nicht nur Opfer ist, sondern selbst rücksichtslose, sexuell getriebene Täterin und damit eine Bedrohung für die Männerwelt. Andreas Döhler gibt seinen Stanley Kowalski facettenreich als bedrohlich-aggressiven und zugleich hilflosen Grobian, dessen Gewaltausbrüche ihn selbst zum Weinen bringen, nachdem er seine schwangere Frau verprügelt hat.

Alle Figuren kämpfen in dem engen Metallkäfig damit, balancierend das prekäre Gleichgewicht zu halten, finden aber letztlich keinen Halt und rutschen ihrem Untergang entgegen. Eine eindrucksvolle Inszenierung – mit der für Thalheimer typischen Wucht der Bilder und einem überragenden Ensemble. Dem Hausregisseur des Berliner Ensembles gelingt eine unaufdringliche Aktualisierung dieses Dramas um häusliche Gewalt, sozialen Abstieg und Geschlechterkampf. Seine Inszenierung hat eine lebhafte Debatte darüber ausgelöst, wie man diese Themen in Zeiten von Me Too theatergerecht präsentiert.

Bilder © Matthias Horn

Von Tennessee Williams

Berliner Ensemble

FR, 28.02.20, 19:30 UHR,
SA, 29.02.20, 19:30 UHR,

Inszenierung Michael Thalheimer
Aus dem Englischen Helmar Harald Fischer.
Bühne Olaf Altmann
Kostüme Nele Balkhausen
Musik Bert Wrede
Licht Ulrich Eh
Dramaturgie Sibylle Baschung
Mit Cordelia Wege u.a.

GROSSE BÜHNE

Dauer 1 Stunde 45 Minuten, keine Pause

Trailer