Archiv der Kategorie: Theater

Oststadt Theater (MA) – Der Neurosenkavalier

Sa. 30. November 20 Uhr

Wo: Oststadt Theater Mannheim, Stadthaus N1, 1, 68161 Mannheim
Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Im Oststadttheater sind seit November 2018  alle Vorstellungen (außer Sondervorstellungen, Premieren, Silvester) kostenfrei für Kulturpass-Inhaber*innen zugänglich. Pro Vorstellung werden Kulturpass-Inhaber*innen jeweils 10 Karten zur Verfügung gestellt. Die Karten sind ausschließlich an der Abendkasse erhältlich und können vorab nicht reserviert werden.

Die Karten sind ab Öffnung der Abendkasse eine halbe Stunde erhältlich. Es muss der Kulturpass und der Personalausweis vorgezeigt werden.

Kulturpass – Rollstühle

Kulturpassinhaber*innen im Rollstuhl legen rechtzeitig vor dem Vorstellungstermin im Theater bitte ihren Ausweis und Kulturpass vor, dann kann eine Karte für die erste Reihe, Platz 20a ausgehändigt werden. Zunächst bitte klären, ob Sie evtl. auch woanders sitzen können, gerne auch mit Hilfe der OTM Mitarbeiter.

Pro Kulturpass nur eine Person.
Pro Vorstellung ist nur ein Rollstuhlplatz (Platz 20a) möglich.
Begleitpersonen ohne Kulturpass erhalten keine Ermäßigung.

Der Neurosenkavalier

Komödie von Gunther Beth und Alan Cooper
Was passiert, wenn der als Weihnachtsmann verkleidete Kaufhausdieb auf der Flucht vor der Polizei in einer psychologischen Praxis landet, wo schon sehnsüchtig auf die Urlaubsvertretung des Arztes gewartet wird? Ehe er sich versieht, findet er sich im weißen Kittel wieder und der ersten Patientin gegenüber. So wunderlich seine Methoden auch sein mögen, so wunderbar sind seine Erfolge. Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich…

Theaterhaus G7 – Elling

05.07. 20:00 Uhr, 06.07. 20:00 Uhr

Wotheater/haus G7, G7 4b, 68159 Mannheim
Wie viele: 4 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Anmeldung direkt im theater/haus g7 unter 0621 / 154 97 6

Elling

Ein-Personen-Theaterstück nach der Romanvorlage von Ingvar Ambjörnsen

Jo Schmitt gibt in diesem 80-minütigen Solo-Stück einen Einblick in die Seele von Elling, der seit seiner Geburt bei seiner Mutter in einer Osloer Satellitenstadt wohnt. Die Kontakte zur Außenwelt bleiben auf ein Minimum reduziert und Elling wird zu einem Außenseiter und Sonderling. Er ist sich dessen durchaus bewusst, kann aber gut und bequem damit leben. Nach dem Tod der Mutter ändern sich die Verhältnisse für ihn jedoch… Seine Trauer bleibt verborgen, er empfindet sogar den Reiz eines Neubeginns, aber unzweifelhaft wird er doch komplett aus seiner Ordnung gerissen. Es ist ein Stück über Andersartigkeit, gespielt vor dem Hintergrund des gegenwärtigen Inklusionsgedankens. Es bietet einen schonungslos offenen Blick in das Innenleben eines Sonderlings mit seinen schockierenden, befremdlichen aber auch äußerst komischen Momenten.

Kathrin Sievers hat diesen Monolog inszeniert. Nach festen Stationen am Burgtheater Wien und dem Schauspiel Essen inszeniert die Regisseurin seit 1999 freiberuflich Stücke für renommierte Theater im Ruhrgebiet und der Köln-Bonner-Region. Außerdem arbeitet sie als Schauspiel-Dozentin und Theaterpädagogin.

Theater Pfalzbau (LU) – Musiktheater: Rienzi

Fr, 28. / So, 30. Juni 2019, 18:00 /17:00 Uhr

Wo: Theater Pfalzbau, Ludwigshafen
Wie viele: 5 Karten

Sie reservieren bis 3 Tage vor der Vorstellung beim Kulturparkett (info@kuturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621-44599550) und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse im Theater Pfalzbau abholen.

Oper von Richard Wagner

PFALZTHEATER KAISERSLAUTERN

GROSSE BÜHNE

Rom im 14. Jahrhundert nach Christus: Der Papst ist im Exil in Avignon – und in der Ewigen Stadt befehden sich die einflussreichen Patrizierfamilien bis aufs Blut um die politische Vormachtstellung. In diesem chaotischen Machtvakuum versucht Cola Rienzi, eine historisch verbürgte Person, die alte römische Republik neu zu beleben. Er bringt das der Machtkämpfe müde Volk dazu, ihn als Volkstribun zu installieren, scheinbar beugen sich auch die verschiedenen Adelscliquen dem charismatischen Politiker. Rienzi hat den Gipfel seiner Macht erreicht, doch gelingt es ihm nicht, die verfeindeten Parteien hinter sich zu vereinen. Die Adeligen planen ein Mordkomplott und ziehen gegen ihn zu Felde – am Ende steht das Kapitol in Flammen.

Rienzi war der erste durchschlagende Erfolg Richard Wagners und zu seinen Lebzeiten sein meistgespieltes Werk. 1837 lernte der Komponist den Historienroman Rienzi, der letzte Tribun des englischen Schriftstellers Edward Bulwer-Lytton kennen und entschloss sich, diesen Stoff für eine Oper aufzugreifen, mit der er idealerweise die Pariser Oper erobern wollte. So wundert es nicht, dass sich die musikalische Konzeption an der Grand Opéra im Stil von Spontini, Meyerbeer oder Halévy mit ihren großen Chortableaus orientiert. In der eher traditionellen Nummerndramaturgie ist gleichwohl bereits die Handschrift des späteren Musikdramatikers Wagner erkennbar. Eine Realisierung in Paris erwies sich zu Wagners tiefer Enttäuschung als unmöglich, doch die Uraufführung an der Dresdner Hofoper am 20. Oktober 1842 wurde zu einem ungeheuren Publikumserfolg und zu einem ersten Triumph des Dichterkomponisten.