Deidesheimer Musikherbst – The Twiolins: Eight Seasons

Sa, 5. Oktober 2019, 19:00 Uhr

wo: Deidesheim, Kath. Stadtpfarrkirche St. Ulrich

wieviele: 4 Karten insgesamt (jetzt vielleicht schon weniger)

Bitte mailen Sie ihre Reservierungsanfrage mit Hinweis aufs Kulturparkett direkt an die Veranstalterin Frau Dr. Elke Voelker: mail@elkevoelker.de – spätestens zwei Tage vor der Veranstaltung!

Ihre Karte erhalten Sie dann bei Vorlage ihres Kulturpasses an der Abendkasse.

Bei Fragen und Problemen hilft Ihnen gerne auch das Kulturparkettbüro!

The Twiolins: Eight Seasons

Vivaldi versus Piazzolla

Marie-Luise Dingler, Violine
Christoph Asmus, Violine/Viola

Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ in Gegenüberstellung mit elf kontrastierenden Tango von Astor Piazzolla – Mit den „Eight Seasons“ der Twiolins werden Sie eingeladen, Vivaldis Virtuosenstück zu genießen und sich von argentinischer Sehnsucht und Leidenschaft ergreifen zu lassen.

Nach vielen Jahren auf den Bühnen dieser Welt suchten die Twiolins nach einer neuen Herausforderung und warfen einen Blick in ihre Kindheit, die geprägt war vom „Paten“ der Violine, Gidon Kremer. Seine Interpretation klassischer Musik als auch der Tangos von Astor Piazzolla war die Musik, die zu Hause gehört wurde, als sie klein waren. Kremers Projekt „Eight Seasons“ zu adaptieren und in ein typisches „Twiolins-Projekt“ zu transformieren, war daher ein fast natürlicher Vorgang. Sie gingen sogar noch einen Schritt weiter, indem sie Vivaldi und Piazzolla Satz für Satz aufeinander treffen ließen.

Trotzdem war es ein Abenteuer, die Vier Jahreszeiten von Vivaldi auf zwei Violinen zu reduzieren, aber jede Note wert, die Christoph Dingler arrangierte. Nach den Vier Jahreszeiten war die nächste große Herausforderung, die passende Musik von Piazzolla zu finden. Um den Sound von Buenos Aires – Hitze, Tanz, Melancholie – zu vervollständigen, lud Christoph die Viola in die Twiolins-Besetzung ein, mit der ihr eigenen Tiefe und Schwere.

„Die Sensibilität, mit der das Duo bei der Stückauswahl vorgegangen war, sorgte dafür, dass Piazzollas Tangos nicht als exotische Fremdkörper erschienen, sondern die Stimmung der barocken Sätze vertieften.“ (Darmstädter Echo, 14.5.2018).

Die Performance des Duos bringt neues Leben in die Werke Vivaldis, ohne seine Essenz zu kompromittieren und verbindet leichtfüßig Piazzollas Tangos mit der Kunst des Barock. Die Musik nimmt den Hörer mit auf eine musikalische Reise durch zwei Jahrhunderte und Hemisphären, bei dem die Grenzen zwischen musikalischen Genres, Kontinenten und Jahrhunderten verschmelzen.

22. Deidesheimer Musikherbst