Ernst-Bloch-Zentrum (LU) – Bauhausideen in der Architektur Ludwigshafens

Do, 26. September 2019, 18:00 Uhr

Wo: Ernst-Bloch-Zentrum (Walzmühlstraße 63, 67061 Ludwigshafen)
Wieviel: 5 Karten

Sie reservieren bis 3 Tage vor der Vorstellung beim Kulturparkett (info@kuturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621-44599550) und können Ihre Karte dann direkt an der Kasse im  Ernst-Bloch-Zentrum abholen.

Bauhausideen in der Architektur Ludwigshafens

Matthias Ehringer, Bereich Denkmalschutz und Denkmalpflege der Stadt Ludwigshafen, zeigt „Neues Bauen“.
Neben drei großen Siedlungen, Ebertsiedlung, Westendsiedlung und Christian-Weiss-Siedlung werden die Einzelbauten des Geschwister-Scholl-Gymnasium von 1926/27 (Albert Boßlet und Karl Lochner Architekten), das Shellhaus einem Verwaltungsgebäude der Rhenania-Ossag-Mineralölwerke, später Shell von 1926/27 (von Rudolf Brüning aus Düsseldorf erbaut) und das ehem. Zentralumspannwerk, einem Verwaltungsbau von 1927-29 (vom städtischen Hochbauamt unter der Leitung des Regierungsbaumeister Hans Graf) vorgestellt und auch ihre Bauhausparallelen untersucht.

Sonderausstellung „Heimat für alle. Die Blochs und das Bauhaus“

Deutschland feiert „100 Jahre Bauhaus“ und das Ernst-Bloch-Zentrum feiert mit. Die Sonderausstellung rückt das Ehepaar Bloch sowie Architektur in Ludwigshafen in ihr Zentrum. Von Ernst Bloch und seiner Ehefrau Karola lassen sich Linien zum Bauhaus ziehen. Karola Bloch war passionierte Architektin, inspiriert von den Ideen des „Neuen Bauens“. Ernst Bloch setzte sich in seinen philosophischen Schriften nicht nur eingehend mit dem Zusammenwirken von Architektur und Kunst auseinander, sondern auch mit der Bedeutung von Heimat – gerade in Bezug auf seine Heimatstadt Ludwigshafen am Rhein. Besonderes Augenmerk der Ausstellung liegt auf der Ebertsiedlung in Ludwigshafen Friesenheim. Die Großsiedlung des „Neuen Bauens“ war in den 1920er Jahren eine architektonische Herausforderung und galt bundesweit als führend in den Bereichen Technik, Ausstattung und Gestaltung. Das Begleitprogramm zur Ausstellung umfasst Veranstaltungen mit Wissenschaftlern, Politikern und Künstlern, die das Thema abrunden.

Ausstellungsdauer: 23. Mai bis 31. Oktober 2019