Karlstorbahnhof (HD) – Preoccupations & Air Waves

Dinestag, 12. Feburar 2o19, 21:oo Uhr

Wo: Kulturhaus Karlstorbahnhof, Saal, Am Karlstor 1, 69117 Heidelberg

Wie viele: 4 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar.

Sie reservieren bis zum 8. Febuar direkt beim Karlstorbahnhof per Mail unter
info@karlstorbahnhof.de.
Bitte nur in Ausnahmefällen telephonisch reservieren (06221/978911).

 

 

Preoccupations & Air Waves

(Das Konzert findet ohne Bestuhlung statt.)

Im Frühjahr 2018 veröffentlichten die kanadischen Post-Punks PREOCCUPATIONS ihr neustes Album „New Material“. Unnötig zu erwähnen, dass „New Material“ ihr bislang stärkstes, nun ja, Material, enthält. Das Album umgibt eine düstere und zugleich anregende Aura, geformt von einer Band, die momentan wohl ihre bislang beste Zeit erlebt. Das Quartett hat das Album selbst aufgenommen und produziert, um es anschließend in die Hände von Justin Meldal-Johnson (M83, WOLF ALICE) zu geben, der das finale Mixing ihres Post-Punk Gebräus übernahm. PREOCCUPATIONS Sound war schon immer geprägt von ihren Erkundungen rund um das Düstere und Dystopische im breiten Spektrum der Rock-Musik. Dabei arbeiteten sie sich besonders an den Themen Kreativität, Zerstörung und Sinnlosigkeit ab. „New Material“ begibt sich nun komplett auf die dunkle Seite der Musik. Das Resultat ist eine Sammlung von Songs, die PREOCCUPATIONS‘ Standing im Genre untermauern. Sie sind nun wahre Meister ihres Fachs. Um so begeisternder, dass sie die einzige Deutschland-Show der neuen Tour bei uns im Karlstorbahnhof spielen! Und: Sie kommen nicht allein!

Let’s get it straight: das neue und dritte Air Waves Album ist ein großer Wurf. Während Nicole Scheit nun schon seit einigen Jahren von der eher unprätentiösen Seite Brooklyns aus sendet, ist Warriors (Western Vinyl) ein weiteres Meisterwerk intimer Betrachtung, queerer Identitätsverhandlung und fragiler Pop-Entwürfe: über 11 Songs spielt sich Scheit frei vom Vokabular gedämpfter Songwriter-Rhetorik, und findet mit ihrer leicht heiseren Stimme ein wunderbares Pendant in den synthetisierten Oberflächen wohl informierten 80er Jahre Yacht-Pops. Was manchmal so klingt als würde Thalia Zedek von Zoot Woman gebackupt werden, bleibt stets quirlig und repetitiv, hat fast durchgängig Radio-Potential und bricht trotzdem nie mit dem alten Indie-Lippenbekenntnis. Großartiges Songwriting für alle die Cat Power, Frankie Cosmos und Beach House lieben.