Kulturbrücken Jungbusch – Flamenco


Sa 24.6.2017 20h

Wo: Kulturgarten Jungbusch, Böckstr.20, 68159 Mannheim
Wie viele: je 10 Karten

Sie zeigen Ihren Kulturpass an der Abendkasse vor und erhalten freien Eintritt.

https://www.kulturbruecken-jungbusch.de/

Fla­men­co ist der Aus­druck all un­se­rer tiefs­ten Ge­füh­le und Ängs­te. Er trös­tet uns, indem er uns füh­len lässt, dass wir mit ihnen nicht al­lein ge­las­sen sind. Der Fla­men­co ent­stand in An­da­lu­si­en auf der Basis der an­da­lu­si­schen Folk­lo­re, die sich immer wie­der durch all die Kul­tu­ren be­rei­cher­te die mit An­da­lu­si­en in Be­rüh­rung kamen wie die Ara­bi­sche, die Jü­di­sche, die Christ­li­che und die Kul­tur der an­da­lu­si­schen Zi­geu­ner. Diese ein­ma­li­ge Mix­tur und Sym­bio­se, auch mit immer neue­ren Ein­flüs­sen wie der Musik aus Süd­ame­ri­ka oder gar dem Jazz, haben aus dem Fla­men­co einen der in­ter­es­san­tes­ten Mu­sik­sti­le der Welt­mu­sik und der Mu­sik­ge­schich­te ge­macht. 2010 wurde der Fla­men­co von der UNESCO zum Welt­kul­tur­er­be er­klärt und kann von sich be­haup­ten, trotz­dem eine le­ben­di­ge Musik zu sein, die sich stän­dig wei­ter­ent­wi­ckelt. Spon­ta­nei­tät und Le­bens­freu­de ist ty­pisch für die An­da­lu­si­er. Wo sonst auf der Welt wer­den so viele Feste ge­fei­ert wie in An­da­lu­si­en? Das gilt aber auch im Ne­ga­ti­ven: Wenn je­mand stirbt, ist der Schmerz hier grö­ßer als an­ders­wo.

www.youtube.com/watch?v=E0P45kXHowc

All dies kommt im Fla­men­co her­vor­ra­gend zum Aus­druck und wird an die­sem Fla­men­co­abend zu­er­le­ben sein. Durch sei­nen tra­di­tio­nel­len und per­sön­li­chen Stil er­reicht der Gi­tar­rist An­to­nio An­d­ra­de seine Zu­hö­rer_in­nen di­rekt, dort wo der Fla­men­co lebt, im In­ne­ren des Her­zens. Das Pu­bli­kum wird die Hitze An­da­lu­si­ens spü­ren, durch die Stra­ßen ihrer wei­ßen Dör­fer lau­fen. Sie wer­den aber auch die Freu­de oder das Leid des an­da­lu­si­schen Vol­kes spü­ren, das über Jahr­hun­der­te diese un­ver­gleich­ba­re Musik und Kul­tur mit sei­nem ei­ge­nen Leben ge­schaf­fen hat.

Zu­sam­men mit der Tän­ze­rin und Cho­reo­gra­phin Úrsula Mo­re­no grün­de­te An­to­nio An­d­ra­de seine »Compañía Fla­men­ca An­to­nio An­d­ra­de« und schuf neue Ten­den­zen im Fla­men­co mit den Er­folgs­pro­duk­tio­nen »No­ches de Amor«, »Vaya con Dios« und »Bai­lan­do al Cante«. Letz­te­res war 2014 in der Tanz- und Thea­ter­werk­statt zu­er­le­ben. Als Drit­ter im Bunde wird der Sän­ger José Luis Garcia Bravo “Cheito“ den Abend mit­ge­stal­ten.

Gi­tar­re // Antonio Andrage
Ge­sang, Pal­mas // José Luis Garcia Bravo “Cheito“
Tanz // Ursula Moreno

Biographie:
ÚRSULA MORENO stammt von einer der grössten Künstlerfamilien Spaniens ab, zu denen z.B. der Sänger und Schauspieler “Antonio Molina” und “Angela Molina”, eine der anerkanntesten Schauspielerinnen Spaniens gehören. Ihr Bruder “Benjamin Moreno” ist Solist des spanischen Fernseh- und Rundfunkorchesters und einer der führenden Trompeter der Gegenwart.

“Ursula Moreno” absolvierte ihr Tanz- und Schauspielstudium am “Real Conservatorio de Música y Danza de Málaga”. Ihre Flamencoausbildung erweiterte sie bei Flamencogrößen wie “Tona Radely”, “Luci Montes” und “Carmen Juan” (Málaga), “Loli Flores”, “Matilde Coral” und “Manuel Betanzos” (Sevilla) sowie bei “Maria Magdalena”, “Antonio Canales”, “Carmen Cortes”, “La China” und “Adrián Galia” (Madrid).

Ihre grosse Bühnenerfahrung erlangte “Ursula Moreno” in langen Tourneen mit den Compagnien von “Conchita del Mar” und “José Luis Ponce” bis sie für fünf Jahre Ihr eigenes Tanzstudio in der Schweiz leitete. Sie war auch viele Jahre Mitglied des Flamenco-Kathak Projects “Music Ensemble of Benares”.

Sie ist künstlerische Leiterin der “Cursos Internacionales de Flamenco” in “Puebla de Cazalla” (Sevilla) und Málaga und leitet regelmässig Fortbildungskurse im Ausland.

Seit vielen Jahren lebt sie wieder in ihrer Heimatstadt Málaga und gründete das “Centro Cultural Flamenco Conarte” in dem sie unterrichtet und internationale Workshops gibt.

Ausserdem ist sie Solistin sowie Coreographin der “Compañia Flamenca Alhama” und der “Compañia Flamenca Antonio Andrade” für die sie die Bühnenproduktionen “Mi Carmen Flamenca”, “Noches de Amor”, “Vaya con Dios”, “Lluvia de Tierra”, “Flamenco Suite” und “Torera” schuf.

“Noches de Amor” wurde 2004 und “Vaya con Dios” 2008 unter der Regie von “Ramón Oller” auf der “Bienal de Flamenco de Sevilla” uraufgeführt.

Für das “Museo de Baile Flamenco Christina Hoyos” choreografierte und inszenierte sie das Programm “Bailando al Cante” das fünf Tage lang während der “Bienal de Flamenco de Sevilla 2010” gespielt wurde.

Beim “Concurso Nacional de Ronda” erhielt Ursula Moreno den “Segundo Premio 2010” und den “Premio al mejor Baile por Caña 2011”.

“Ursula Moreno ist eine Hoffnung für den flamenco.” EL MUNDO
Biographie:
Antonio Andrade wurde in Puebla de Cazalla bei Sevilla geboren – einem der traditionsreichsten Dörfer, den Flamencogesang betreffend. In einer Familie von »aficionados«, sogenannten Flamenco-Liebhabern, wuchs er ganz in der Kultur dieser uralten Kunstform verwurzelt auf. Sein Vorbild war seit seiner Kindheit Onkel José Menese, der eine lebende Legende unter den Flamenco-Sängern war. Es verstand sich daher beinahe von selbst, dass Antonio schon in frühester Kindheit mit dem Gitarrenspielen begann.

Seine Karriere begann er als 15-jähriger in einer Flamenco-Gruppe “Los Alhama”, mit der er zwei CD’s aufgenommen hatte. Später übernahm er die Gruppe und gründete die Compañía Flamenca “Alhama”, die er als künstlerischer Leiter führte. Zusammen mit seinem Bruder Javier Andrade, der ihm als Manager und Produzent bis heute zur Seite steht, produzierten sie eine Erfolgsproduktion nach der anderen, wie “Mi Andalucía”, “Viva Sevilla”, “Flamenco es mi vida”, “Mi Carmen Flamenca”.

Er wirkte auch bei Produktionen wie “Magneten” unter der Leitung von André Heller und mit Compagnien wie das Music Ensemble of Benares aus Indien oder “Maria Benitez Teatro Flamenco” aus den USA. Als Gitarrist und Produzent arbeitete er mit solchen Flamenco Größen wie Javier Barón, Israel Galván, Antonio »El Pipa«, Javier Cruz, Sara Baras, Carmen Ledesma, Concha Vargas, Manolo Marín, “La Lupi”, Ricardo Modrego, Curro Fernández, Luis de Luis und vielen anderen. 2016 erarbeitete er unter der Direktion von Cristina Hoyos und dem Dirigenten John Axelrod die Produktion “Homenage a Carmen”.

Diese Produktion wurde in den “Reales Alcazares” von Sevilla uraufgeführt.

Unzählige Tourneen führten ihn von Europa (u.a. Deutsche Oper Berlin, Alte Oper Frankfurt, Prinzregententheater München, Philharmonie Warschau, Konzerthaus Wien, Teatro Ariston San Remo) über die USA (u.a. Joyce Theatre New York, Fox Theatre Atlanta, Lensic Theatre Santa Fe) bis nach Japan (u.a. International Forum Tokio, Granship Daichi Shizuoka), China (u.a. Shanghai Oriental Art Center und Pekín Mei Lang Fan Gran Opera), Russland sowie viele anderen Länder, wie Panama, Türkei, Marokko, Syrien, Kanada.

Zusammen mit Úrsula Moreno gründete er seine “Compañía Flamenca Antonio Andrade” und schuf neue Tendenzen im Flamenco mit den Erfolgsproduktionen “Noches de Amor”, “Vaya con Dios”, “Bailando al Cante”, “Lluvia de Tierra” und “Flamenco Suite”.

Im Flamenco können alle menschlichen Gefühle zum Ausdruck kommen, auch die, für die wir keine Worte haben.

Biographie:
José Luis Garcia Bravo “Cheito” begann seinen professionellen künstlerischen Laufbahn als er erst sieben Jahre alt war mit der Gruppe “Los activos”. Dies war ein Projekt, das 1987 vom Maler Juaquín Martín Jiménez in Huelva als “Werkstatt von compás flamenco” gestartet wurde.

Diese Initiative verwandelte sich mit der Zeit in eine der größten internationalen Flamenco Fusion-Projekten Spaniens. Dies ließ Cheito über die ganze Welt reisen und die Bühne mit solchen Größen teilen, wie Enrique Momente, La Martirio, Kilo Veneno, Javier Barón und vielen anderen.

Nach dieser Etappe nahm Cheito teil an den Tournees mit Chano Dominguez, La Compañía Carmen Larumbe, La Compañía Cristina Hoyos mit der Produktion “Tierra adentro”, mit dem Gitarristen Manolo Franco y mit der Compañía Flamenca Antonio Andrade mit den Produktion “Vaya von Dios”, “Mi Carmen Flamenca” und “Flamenco Suite”.

Seit Februar 2017 wurde er als Sänger von Ballet Flamenco de Andalucía eingestellt.
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ES

Úrsula Moreno realizó sus estudios de danza y arte dramático en el Real Conservatorio de Música y Danza de Málaga.

Sus conocimientos de flamenco han sido ampliados con profesores como „Tona Radely“, „Luci Montes“ (Málaga), „Loli Flores“, „Matilde Coral“ y „Carmen Juan“ (Sevilla); así como con „María Magdalena“, „Antonio Canales“, „Carmen Cortés“, „La China“ y „Adrián Galia“ (Madrid).

Posee una gran experiencia profesional, que ha ido adquiriendo durante largas giras con compañías como la de „Conchita del Mar“ y „José Luis Ponce“ y dirigiendo su propio estudio de danza y baile flamenco en Suiza. También formó parte del proyecto de fusión “Kathak Flamenco” del “Music Ensemble of Benares”.

Es directora artística de los “Cursos Internacionales de Flamenco” La Puebla de Cazalla (Sevilla) y Málaga y profesora de academias flamencas en el extranjero.

En la actualidad vive en su ciudad natal, Málaga, y es fundadora del “Centro Cultural Flamenco Ursula Moreno” combina su actividad como profesora de baile flamenco con la de solista de la „Compañía Flamenca Alhama“ y de las producciones „Noches de Amor“ y “Vaya con Dios”, bajo la dirección de Ramón Oller, con las que debutó en la „Bienal de Flamenco de Sevilla” de 2004 y 2008.

Para el Museo de Baile Flamenco De Cristina Hoyos y la Bienal de Flamenco de Sevilla 2010 creó el espectáculo “Bailando al Cante”

Tiene el segundo premio del Concurso Nacional de Flamenco de Ronda 2010 y el premio al mejor baile por Caña del Concurso Nacional de Ronda 2011.

En la producción „Mi Carmen Flamenca“ interpreta, con una excelente dramaturgia, a la emblematica Carmen de Mérimée, bajo la dirección musical de Antonio Andrade. Estrenada en el Teatro Echegaray de su capital malagueña el pasado diciembre del 2013 y que después ha recorrido la extensa geografía china, obteniendo un gran éxito.

El periódico español „El Mundo“ escribió sobre su gran actuación: „Úrsula Moreno, toda una promesa para el flamenco.”
***Antonio Andrade nace en Puebla de Cazalla, Sevilla, uno de los pueblos con más tradición del cante jondo flamenco y cuna de cantaores ilustres como José Menese, leyenda viva y tío de Andrade, lo que propicia que desde su más tierna infancia Antonio comenzara a perfeccionarse en el toque de la guitarra.

Nacer en una familia de fieles aficionados al flamenco ayuda y si encima se tiene como maestros a guitarristas del calibre de Domingo Dominguez, Romero de Badajoz, Miguel Pérez o Antonio Armador, del clan gitano de los Armadores, el destino se confabula para que los pasos de Andrade vayan derechos hacia la profesionalización de este arte ancestral que es el flamenco.

A lo largo de su carrera profesional ha trabajado con grandes del flamenco como: Javier Barón, Israel Galván, Antonio “El Pipa”, Javier Cruz, Sara Baras, Carmen Ledesma, Concha Vargas, Manolo Marín, entre otros. También ha colaborado en ambiciosos proyectos como el de André Heller, para su show “Magneten – música de los gitanos”; además de ser director artístico y productor de la “Compañía Flamenca Alhama & Maria Serrano”, con la que fue de gira por todo el mundo, al igual que con las grandes producciones “Viva Sevilla”, “Flamenco es mi vida” y “Mi Carmen flamenca” que lo han llevado desde Europa (Deutsche Oper en Berlín, Alte Oper en Frankfurt, Prinzregententheater en Munich, Filarmonie en Varsovia, Konzerthaus en Viena, Teatro Ariston en San Remo) hasta Estados Unidos (Joyce Theater en Nueva York, Fox Theater en Atlanta, Lensic Theatre en Santa Fe) o Japón (International Forum en Tokio, Granship Daichi en Shizuoka).

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José Luis Garcia Bravo “Cheito”, cantaor onubense, comenzó su carrera artística profesional a la temprana edad de tan solo 7 años con el grupo “Los Activos”que comenzó como un proyecto denominado “Taller de compás flamenco Los Activos” en 1987 en la barriada del Torrejón del Ayuntamiento de Huelva y de la mano del pintor Juaquín Martín Jiménez.

Esta formación se convirto en su momento en una de las formaciones mas internacionales de flamenco mestizo y fusión de España.

Con este proyecto recorrío “Cheito” todo el mundo compartiendo escenario con artistas como Enrique Morente, La Martirio, Kiko Veneno, Javier Barón y muchos mas.

Despúes de esta etapa ha realizado giras con Chano Dominguez, la Compañía Carmen Larumbe, la Compañía de Cristina Hoyos con en el espectáculo “Tierra adentro”, con el guitarrista Manolo Franco y la Compañía Flamenca Antonio Andrade en “Vaya con Dios”, “Mi Carmen Flamenca” y “Flamenco Suite”. Forma parte de Ballet Flamenco de Andalucía (a partir de febrero de 2017).