lesen.hören – Franz Hohler liest aus „Ein Feuer im Garten“


25. Februar 2016 · 20:00 Uhr

Wo: Alte Feuerwache Mannheim
Wie viele: 4 Karten

Sie können direkt bei der Alten Feuerwache reservieren (telefonisch unter 0621/293 92 81) und können Ihr Ticket dann unter Vorlage des Kulturpasses an der Abendkasse abholen.

Lesen.hören: Literaturfest in Mannheim
Franz Hohler liest aus „Ein Feuer im Garten
Einlass ab 19:00 Uhr / Beginn 20 Uhr

Franz Hohler liebt es, in die Welt hinaus zu gehen. Bis an den Arabischen Golf und nach Teheran führen ihn seine Reisen. Aber manchmal genügen ihm auch kurze Wege in seine Nachbarschaft, um auf erstaunliche Geschichten zu stoßen. Sein neuer Band „Ein Feuer im Garten“ versammelt Franz Hohlers neueste Kurzerzählungen und zeigen ihn einmal mehr als einen Autor und leidenschaftlichen Geschichtenerzähler mit sicherem Gefühl für Pointen, mit leiser Ironie und einem wachsenden Gefühl für das Brüchige in der Welt. Da ist die Dichterin, die Kindern eine Geschichte über ein Feuer im Garten so lebhaft erzählt, dass ein kleiner dreijähriger Junge begeistert aufspringt und losläuft und gar nicht merkt, wie er dabei die eigentliche Geschichte versäumt. Da ist der Autor, der ausgerechnet auf einer Fahrt zu einer Lesung sein Buch vergessen hat. Oder da ist der Erzähler, der merkwürdig einsilbig bleibt, als ihm ein Mann in der Nachbarschaft erklärt, bald würden sie hier die Fremden sein und die Einheimischen die Fremden von heute. Franz Hohler hat sich die Gabe bewahrt, zu staunen. Er beobachtet die Welt um sich genau, und nicht selten verwundert ihn, was er sieht. Franz Hohler ist nicht nur die wichtigste kabarettistische Stimme der Schweiz, er ist ein Meister der pointierten Kurzprosa und des großen Bogens. Die Welt durch seinen Augen zu sehen, erweitert sie und lässt sie mal düster, mal heiter strahlen.

Franz Hohler, geboren 1943 in Biel (Schweiz), lebt heute in Zürich und gilt als einer der bedeutendsten Erzähler seines Landes. Er ist mit vielen Preisen ausgezeichnet worden, u.a. mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor (2002), dem Kunstpreis der Stadt Zürich (2005) und dem Johann-Peter-Hebel-Preis (2014).