Mannheimer Bläserphilharmonie – EINE „FÊTE“ MIT FEUER UND FARBEN


So, 2. April 2017, 17:00 Uhr

Wo: Rosengarten Mannheim
Wie viele: 20 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren beim Kartenbüro der Mannheimer Bläserphilharmonie (Tel.: 06359-40095 oder per Mail an tickets@mbp-ev.de) und können Ihre Karte dann an der Abendkasse im Rosengarten abholen.

Mannheimer Bläserphilharmonie

Das Programm auf einen Blick:
Fanfare pour précéder La Péri, Paul Dukas (1865–1935)
Divergences, André Waignein (1942–2015)
Colors (Konzert für Posaune und sinfonisches Blasorchester), Bert Appermont (geb. 1973), Solist: Frank Szathmáry-Filipitsch
– Pause –
La cathédrale engloutie… (aus: Préludes Band I für Solo Piano), Claude Debussy (1862–1918), Bearb.: Robert Longfield
Poème du Feu, Ida Gotkovsky (geb. 1933)

Eröffnet wird das Jubiläumskonzert der Mannheimer Bläserphilharmonie unter der Leitung von Dirigent Miguel Ercolino mit feierlichen Klängen. Die festliche Fanfare, die dem Ballett La Peri des französischen Komponisten Paul Dukas vorangestellt ist, wird ausschließlich von der Blechbläsergruppe des Orchesters gespielt.

Der belgische Komponist André Waignein schafft in seinen Werken Musik, die gekennzeichnet ist von Frische und einer Lebendigkeit, die in vielen Nuancen erstrahlt. So auch mit dem Stück Divergence, das mit kontrastreichen Passagen und technisch anspruchsvollen Partien ein abwechslungsreiches Hörerlebnis bietet und somit hält, was sein Titel verspricht. Dieses Stück ist das Pflichtstück des Wettbewerbs „Flicorno d’Oro“ in Riva del Garda, an dem die Mannheimer Bläserphilharmonie am 8. April erstmalig in der Geschichte des Orchesters teilnehmen wird.

Einer der Höhepunkte des Rosengartenkonzerts ist das Posaunenkonzert Colors des international erfolgreichen belgischen Komponisten Bert Appermont. Die Mannheimer Bläserphilharmonie begleitet dabei den Posaunisten Frank Szathmáry-Filipitsch, Mitglied des SWR Symphonieorchesters und Wahl-Mannheimer. Die vier Sätze des Konzertes geben dem Solisten und dem symphonischen Orchester die Möglichkeit, Virtuosität und klangliche Vielfalt zu präsentieren und zugleich die Zuhörer in das akustische Spektrum der Farben zu entführen.

Mit den Schlägen der Glocken von La cathédrale engloutie, der versunkenen Kathedrale von Claude Debussy, eröffnet die Mannheimer Bläserphilharmonie die zweite Konzerthälfte. Programmatische Vorlage für dieses berühmte Stück, ursprünglich ein Klavierwerk, war die alte bretonische Legende der versunkenen Stadt Ys.

Auf das Wasser folgt das Feuer: Das Werk Poème du feu der französischen Komponistin Ida Gotkovsky wird ebenfalls als Wettbewerbsbeitrag der Bläserphilharmonie für das – in deutscher Übersetzung – „goldene Flügelhorn“ in Riva zu hören sein. Das Fundament ihrer formenstarken Musiksprache bildet Ida Gotkovskys Überzeugung, eine universelle und zeitlose Kunst zu schaffen und die Einheit des musikalischen Ausdrucks in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu erkennen. Mit diesem Stück möchte das Orchester nicht nur das Werk der französischen Komponistin im Mozartsaal erklingen lassen, sondern auch bei den Zuhörern das Feuer und die Leidenschaft für viele weitere Projekte, Konzerte und Jahre mit der Mannheimer Bläserphilharmonie entfachen.