Mannheimer Philharmoniker – Neujahrskonzert


So. 07.01.2018, 19:00 Uhr

Wo: Rosengarten Mannheim
Wie viele: 20 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren bei den Mannheimer Philharmonikern
info@mannheimer-philharmoniker.de oder 0621 437 350 22 und können Ihre Karte dann an der Abendkasse abholen.

Neujahrskonzert

Programm
Dohnányi, Symphonische Minuten
Brahms, Ungarische Tänze
Dvořák, Slawische Tänze
Prokofiew, Ein Sommertag
Strawinsky, Feuervogel

Mit einem musikalischen Feuerwerk starten die Mannheimer Philharmoniker tänzerisch ins neue Jahr. Das außergewöhnliche Konzertprogramm widmet sich der slawischen und ungarischen Tanz- und Ballettmusik und führt Sie auf eine faszinierende Reise durch Osteuropa.

Dohnányi, Brahms und Dvořák weisen auch jenseits der Musik viele Parallelen und verbindende Elemente auf. Johannes Brahms‘ bedingungslose Liebe und Hingabe zur ungarischen Kultur hatte einen entscheidenden Einfluss auf sein musikalisches Schaffen. So ist es nicht verwunderlich, dass er 21 Tänze komponierte, die sich gänzlich der ungarischen Tanzmusik widmen. Im Jahr 1877 machte Johannes Brahms seinen Verleger Fritz Simrock auf den noch unbekannten Komponisten Antonín Dvořák aufmerksam, der auf deren Anraten 16 „Slawische Tänze“ nach dem Vorbild von Brahms‘ „Ungarischen Tänzen“ komponierte. Die effektvoll instrumentierten „Symphonischen Minuten“ von Ernst von Dohnányi entstanden 1933 in Budapest und ziehen den Hörer in eine farbige Welt voller vertrackter Rhythmen, volksliedhaften und sprunghaften, launischen und fantasievollen Elementen.

Die 1941 entstandene Kindersuite „Ein Sommertag“ op. 65 von Sergei Prokofjew lässt eine enge lyrische Gemeinsamtkeit zu seiner gleichzeitig entstandenen Ballettmusik zu „Romeo und Julia“ erkennen und weist trotz ihrer relativen Einfachheit zwölf tänzerisch poetische Stücke auf.
Igor Strawinskys Orchestersuite „Der Feuervogel“ zum Libretto von Michail Fokin begründet eine gänzlich neue Ästhetik des Ausdruckstanzes. Inspiriert von den Gestalten und Erzählungen aus russischen Volksmärchen ist ein eindrucksvolles und mitreißendes Werk entstanden, welches die Zuhörer in seinen Bann zieht.