Mannheimer Philharmoniker – Solistenrecital


So. 18.02.2018, 19:00 - Rosengarten Mannheim

Wo: Rosengarten Mannheim
Wie viele: 20 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren bei den Mannheimer Philharmonikern
(Frau Zimmermann: zimmermann@mannheimer-philharmoniker.de) und können Ihre Karte dann an der Abendkasse abholen.

Programm:
Beethoven, Sonate Nr. 18, Sonate Nr. 14, „Mondscheinsonate“
Ravel, La Valse
Schubert, Sonate B-Dur D 960

Beschreibung

Es gibt keine Worte, um Evgeni Bozhanovs Klavierspiel annähernd zu beschreiben. Denn eines ist der junge Pianist sicher nicht – konform. Mit einem der wahrscheinlich interessantesten und fesselndsten Interpreten der jungen Generation verspricht das zweite Solistenrecital der Saison somit ein echtes Highlight zu werden.

Seine internationale Karriere begann der junge Bulgare nach großen Erfolgen bei drei der weltweit wichtigsten Klavierwettbewerben, dem Queen-Elizabeth-Wettbewerb in Brüssel, dem Van-Cliburn-Wettbewerb in Fort Worth, Texas und dem Warschauer Chopin-Wettbewerb. Seitdem ist Bozhanov ein gern gesehener Gast in Konzertsälen wie der Suntory Hall in Tokio, der Berliner Philharmonie, dem Musikverein Wien und der Royal Festival Hall in London.

Mit Werken von Beethoven, Ravel und Schubert spannt Evgeni Bozhanov in diesem Solistenrecital einen höchst interessanten dramaturgischen Bogen. Franz Schubert verehrte, wie viele andere Komponisten seiner Zeit, Ludwig van Beethoven sehr. Seine Sonaten Nr. 19 bis 21 sind in Anlehnung an das Schaffen Beethovens komponiert und stellen die letzten Werke, die der junge Komponist kurz vor seinem tragischen Tod zu Papier brachte, dar. Umso verwunderlicher erscheint es, dass diese, im Gegensatz zu Beethovens Klaviersonaten, welche bereits zu Entstehungszeiten eine bedeutende Rolle im gängigen Klavierrepertoire spielten, erst von späteren Generationen als Meisterwerke wertgeschätzt worden sind. Mit der hochvirtuosen Klavierbearbeitung seiner symphonischen Dichtung „La Valse“ kommentiert Maurice Ravel mit sarkastischer Finesse die Dekadenz des Wiener Walzers und bietet damit eine raffinierte, abwechselnde Sicht auf das rundum wienerische Programm.