Musikalische Akademie des NTO Mannheim – Alexander Soddy, Dirigent – Cédric Tiberghien, Klavier


Di, 06. März 2018, 20:00 Uhr

Wo: Mozartsaal, Rosengarten Mannheim, Rosengartenpl. 2, 68161 Mannheim
Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie bestellen Ihre Karte bis eine Woche vorher telefonisch beim Kartenbüro der Musikalischen Akademie (Frau Raphaela Epstein) unter 0621 / 26044 (Montag – Freitag 10-14 Uhr, Mittwoch 10-18 Uhr.) Bitte geben Sie bei der Reservierung an, dass Sie Kulturpass-Inhaber sind. Ihre Karte können Sie dann vor Konzertbeginn an der Abendkasse abholen.

Einführungsgespräch jeweils um 19:15 Uhr, Mozartsaal

Alissa Firsova: Die Windsbraut
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur KV 467
Piotr Iljitsch Tschaikowski: Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 Pathétique

Die Windsbraut – Oskar Kokoschkas berühmtes Gemälde von sich und seiner Geliebten Alma Mahler in nächtlichem Taumel ist die aufregende Inspiration für die zentrale Uraufführung der Spielzeit 2017/18. Die russisch-britische Pianistin und Komponistin Alissa Firsova stammt aus einer Familie von Komponisten, sie schreibt Musik, seit sie 14 ist, Musik, die mittlerweile in der ganzen Welt aufgeführt wird – und man darf gespannt sein, wie sie die wilde Geschichte von Oskar und Alma für diese Auftragskomposition des NTO in Orchestersprache überführt…

Mozart in den Billboard-Charts? – Weil sein Klavierkonzert KV 467 als Filmmusik einer schwedischen Filmschnulze so populär wurde, schaffte es die Musik Ende der 1960er-Jahre sogar in die Hitparaden, und das Konzert hatte seinen (Film-)Titel weg: „Elvira Madigan“. In Wahrheit hat Mozart dieses Konzert mit seinem so liebesfilmkompatiblen, elegisch schimmernden Mittelsatz für niemanden geschrieben als sich selbst, der damals, Mitte der 1780er-Jahre, in Wien der Pianist der Stunde war.

„Ich will nicht zu denen gehören, die sich leergeschrieben haben.“ Diesen Zustand fürchtet Peter Tschaikowsky in seinen letzten Lebensmonaten – und komponiert gleichzeitig an seinem wohl bedeutendsten Werk.Diese sechste Symphonie, Pathétique genannt, ist berührender als alles, was Tschaikowsky bis dahin geschrieben hat, er selbst sagt dazu ganz schlicht, es sei „aufrichtige Musik“ – und die führt uns ins Innerste einer müden Seele. „Der zweite Satz“, so der Komponist, „ist die Liebe, der dritte Enttäuschung, der vierte endet mit Ersterben.“