Musikalische Akademie des NTO Mannheim – Alexander Soddy, Dirigent – Miriam Clark, Sopran, u.a.


Mo, 23. April 2018, 20:00 Uhr

Wo: Nationaltheater Mannheim
Wie viele: 30 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie bestellen Ihre Karte bis eine Woche vorher telefonisch beim Kartenbüro der Musikalischen Akademie (Frau Raphaela Epstein) unter 0621 / 26044 (Montag – Freitag 10-14 Uhr, Mittwoch 10-18 Uhr.) Bitte geben Sie bei der Reservierung an, dass Sie Kulturpass-Inhaber sind. Ihre Karte können Sie dann vor Konzertbeginn an der Abendkasse abholen.

Benjamin Britten: War Requiem op. 66

Alexander Soddy, Dirigent
Miriam Clark, Sopran
Allan Clayton, Tenor
Raymond Ayers, Bariton
Opern- und Extrachor des NTM
Kinderchor
Choreinstudierung: Dani Juris

Eine Herzensangelegenheit für Mannheims britischen GMD Alexander Soddy: Brittens vielstimmiges War Requiem ist Herausforderung und Statement zugleich und in jedem Fall immer ein Ereignis– besetzt mit Solisten und Chor des Mannheimer Nationaltheaters, wird daraus im Mannheimer Opernhaus eine machtvolle musikalische Demonstration für den Frieden.

Es ist DAS Requiem des 20. Jahrhunderts: Benjamin Brittens War Requiem op. 66 beschwört mit gewaltiger Wucht – des Schreckens, aber auch der Poesie – den Weltuntergang, den jeder Krieg bedeutet. Britten, sein Leben lang flammender Pazifist, wollte als musikalisch Mitleidender die dunkelsten Phasen der Menschheit zu Musik werden lassen, die Schrecken und die Brutalität, die Hoffnungen und Verzweiflungen, Tagträume und panischen Ängste der Soldaten im Kampf – aber zu guter Letzt auch die Versöhnung. Das War Requiem, das sind Chor und Symphonieorchester und eine Sängerin, die im Hintergrund in Form der lateinischen Messe für die Erlösung der Menschheit beten, überschwebt von den himmlischen Klängen der Orgel und des Knabenchors, und im Vordergrund zwei Männer, Bariton und Tenor, die als deutscher und englischer Soldat mit den Worten des im Ersten Weltkrieg gefallenen Dichters Wilfred Owen das Grauen des Kriegs besingen: „Da draußen gingen wir freundlich auf den Tod zu, setzten uns hin und aßen mit ihm…“