Nationaltheater (MA) – Evolution (Tanztheater)

Do, 24. Oktober 2019, 19:30 Uhr (Kurzeinführung 19 Uhr)

Wo: Nationaltheater am Goetheplatz – Schauspielhaus -> Spielstätten und Anfahrt

Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Die Tickets des NTM haben nun den VRN-Button(VRN Kombi Ticket). Dies ermöglicht die kostenfreie Hin- und Rückfahrt zur NTM-Veranstaltung mit öffentlichen Verkehrsmittel.

Reservierungsanfragen richten Sie bitte spätestens bis zum 14.10. ans Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch unter 0621 44599550

Abholung der Karten:
Ihre Karte bekommen Sie direkt an der Abendkasse im Nationaltheater. Bitte kommen Sie frühzeitig.

Falls Sie in Heidelberg, Schwetzingen und Speyer wohnen können Tickets zugesendet werden, damit die kostenfreie Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel mit dem VRN-Button möglich ist. Das funktioniert wenn Sie bei der Reservierung Ihre Adresse angeben!

Bei einigen Veranstaltungen gibt es eine große Nachfrage. Es freut uns Ihnen ein so umfangreiches Veranstaltungsprogramm bieten zu können.

Wir wollen die Tickets gleichmäßiger und gerechter verteilen. Die Reservierungen sind für Sie, als Gast, verbindlich. Alle Reservierungen des Kulturparkett Rhein-Neckar e.V. haben aber einen Verlosungsvorbehalt.

Das heißt: Wir behalten uns vor die Tickets/Reservierungen zu verlosen wenn sich mehr Interessierte melden als Plätze vorhanden sind.

Nur wenn Sie kein(e) Ticket/Reservierung bekommen werden Sie benachrichtigt!

Es gelten unsere Spielregeln / Wichtige Hinweise zur Verbindlichkeit von Reservierungen.

Evolution

Choreografien von Liliana Barros und Stephan Thoss

Musik von Martin Mitterstieler, Jacques Offenbach, Georges Bizet, Giacomo Puccini, Giuseppe Verdi, Bernd Alois Zimmermann u. a.

Wir empfinden unsere Zeit als hochentwickelt und ein Abebben des Fortschrittsverlangens ist nicht spürbar. Doch wie vollzieht sich Entwicklung? Mit dieser Frage setzt sich der Tanzabend »Evolution« auseinander, der zwei in ihrer Ästhetik und Körperlichkeit höchst individuelle Choreografien verbindet. Während die portugiesische Choreografin Liliana Barros für ihre Kreation »Gaia« auf atmosphärische Dichte zu kühlen Sounds des Komponisten Martin Mitterstieler setzt und die Situation eines Neubeginns, ein Sich-Formen einer neuen Spezies imaginiert, widmet Stephan Thoss sein »bellulus« dem konträren Moment der Stagnation und blickt mit viel Humor auf den unantastbaren Kanon des Opernrepertoires: Ein Ensemble personifizierter Opernarien von »Hoffmanns Erzählungen« über »La Traviata« bis hin zu »Carmen« räkelt sich auf einem überdimensionalen Sofa und rivalisiert untereinander, wer von ihnen die berühmteste sei. In ihrer überheblichen Art haben sie den Anschluss an eine neue Zeit verpasst und entgehen der aufregenden Möglichkeit, neue Wege zu entdecken. Wer den »Bolero« im Spielplan vermisst, wird Stephan Thoss’ Lust an Komik in »bellulus« wieder finden.