Nationaltheater Mannheim (MA) – Hippolyte et Aricie (Oper)

Mo 13.04.2020 19:00 Uhr

Wo: Nationaltheater am Goetheplatz – Opernhaus –>  Spielstätten und Anfahrt

Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Die Tickets des NTM haben nun den VRN-Button(VRN Kombi Ticket). Dies ermöglicht die kostenfreie Hin- und Rückfahrt zur NTM-Veranstaltung mit öffentlichen Verkehrsmittel.

Das Kulturparkett dankt den Freunden und Förderern des Nationaltheaters Mannheim e.V. für die freundliche Unterstützung.


Kartenwünsche richten Sie bitte vom 17.3.- 29.3.2020 ans Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch unter 0621 44599550 oder besuchen Sie uns in den Sprechstunden)

Abholung der Karten:
Ihre Karte bekommen Sie direkt an der Abendkasse im Nationaltheater.

Ihre Eintrittskarte holen Sie bitte bis spätestens 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung. Die Abendkasse öffnet 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Es kann zu Wartezeiten kommen. Das Theater behält sich vor bei verspäteter Abholung die Tickets anderweitig zu vergeben.

Falls Sie in Heidelberg, Schwetzingen und Speyer wohnen können Tickets zugesendet werden, damit die kostenfreie Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel mit dem VRN-Button möglich ist. Das funktioniert wenn Sie bei der Reservierung Ihre Adresse angeben!

Bei einigen Veranstaltungen gibt es eine große Nachfrage. Es freut uns Ihnen ein so umfangreiches Veranstaltungsprogramm bieten zu können.

Wir wollen die Tickets gleichmäßiger und gerechter verteilen. Die Reservierungen sind für Sie, als Gast, verbindlich. Alle Reservierungen des Kulturparkett Rhein-Neckar e.V. haben aber einen Verlosungsvorbehalt.

Das heißt: Wir behalten uns vor die Tickets/Reservierungen zu verlosen wenn sich mehr Interessierte melden als Plätze vorhanden sind.

Hippolyte et Aricie

Jean-Philippe Rameau
Premiere: So, 29. März 2020
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Mit dem Opernchor

Frankreich zur Zeit des Sonnenkönigs. Der Hof ergeht sich in rauschenden Festen, Ballett- und Opernaufführungen von nie zuvor gesehener Prachtentfaltung. Den »Soundtrack« dazu lieferte lange Zeit Jean-Baptiste Lully – bis 1733 der bereits fünfzigjährige Jean-Philippe Rameau seine erste Oper der Öffentlichkeit vorstellte: »Hippolyte et Aricie« nach einer Vorlage von Racine. Expressive Dissonanzen und eine übermenschlich gesteigerte Ausdruckskraft prägen Rameaus musikalische Sprache. Den damaligen Zuhörern muss es in den Ohren geklungen haben, als sie miterlebten, wie Phädras zerstörerische Liebe zu ihrem Stiefsohn Hippolyte eine ganze Familie in den Abgrund zu reißen droht. Doch im Frankreich des 18. Jahrhunderts gibt es eine Instanz, die den Untergang abwendet: Jupiter, der im rechten Moment eingreift und Hippolyte seiner »rechtmäßigen« Geliebten Aricie zuführt.

Lorenzo Fioroni, der bereits mit Monteverdis »Poppea« sein Talent für spektakuläre Theaterbilder unter Beweis gestellt hat, spürt dem revolutionären Genie Rameaus nach und verhilft »Hippolyte et Aricie« gemeinsam mit dem Barockspezialisten Bernhard Forck zur Mannheimer Erstaufführung.

 

#göttlichesbarock #vivelafrance #inzestistkeinelösung #zerstörerischeliebe #kammerakademieimoktober

 

Dauer: ca. 3 Stunden und 15 Minuten; inkl. einer Pause

Die angegebene Dauer ist lediglich ein Richtwert

 

 

English Version

 

France during the age of the Sun King. The royal court revels in dazzling celebrations, ballets, and opera performances with an unprecedented magnificence. For the longest time, Jean-Baptiste Lully provided the »soundtrack« for these events, until the fifty-year-old Jean-Philippe Rameau presented his first opera to the public in 1733: »Hippolyte et Aricie«, based on a tragedy by Racine. Expressive dissonances and a magically enhanced power of expression shape Rameau’s musical language. The original audience’s ears must have been ringing as they watched how Phèdre’s destructive love for her stepson Hippolyte threatens to drag an entire family into the abyss. But there is something in 18th-century France that prevents their demise: Jupiter, who intervenes at just the right moment and leads Hippolyte to his »rightful« beloved Aricie.

Lorenzo Fioroni, who demonstrated his talent for spectacular theater imagery with Monteverdi’s »Poppea«, explores Rameau’s revolutionary genius. Together with Baroque specialist Bernhard Forck, he helps »Hippolyte et Aricie« find its way to its Mannheim premiere.

 

Duration: Approx. 3 hours and 15 minutes