Reiss-Engelhorn-Museen – „Versunkene Geschichte. Archäologie an Rhein und Neckar“


Eintritt für die Ausstellungen „Versunkene Geschichte. Archäologie an Rhein und Neckar“

100 Karten
Wo: Museum Weltkulturen, Reiss-Engelhorn-Museum

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) und können Ihre Karte dann im Kulturparkett Laden in Mannheim (S3, 12) abholen.

Titels: „Versunkene Geschichte. Archäologie an Rhein und Neckar“

Aktuelle Ausstellung:
Wilde Völker an Rhein und Neckar

Die Reiss-Engelhorn-Museen entführen mit der Ausstellung ins frühe Mittelalter an Rhein und Neckar. 1200 archäologische Fundstücke erzählen die Geschichte der „Wilden Völker“, einer jungen, gewaltbereiten und mobilen Gesellschaft, die hier unter der Herrschaft der Franken in ländlichen Siedlungen lebte.

Schriftquellen aus dem 6. Jahrhundert berichten von der Wildheit der Völker rechts des Rheins. Mehr über Einzelschicksale und den Alltag der Menschen verraten die archäologischen Funde. Sie sind in Gräbern reichlich vorhanden, denn Männer, Frauen und Kinder wurden ihrer sozialen Stellung entsprechend mit Kleidung, Schmuck, Arbeitsgeräten, Waffen sowie Gefäßen voller Speisen beigesetzt.

Die in der Ausstellung gezeigten Objekte zeugen von der Kunstfertigkeit der Schmiede, Beinschnitzer, Glasbläser, Perlenmacher und Töpfer. Von ihren Kriegszügen brachten die Männer reiche Beute aus Italien mit. Außerdem gelangten exotische Handelsgüter vom Baltikum und aus dem Orient sowie Edelsteine aus Indien und Elfenbein aus Afrika in die Region.

„MENSCHEN.ZEIT“
Geschichten vom Aufbruch der frühen Menschen

Die Ausstellung „MenschenZeit“ entführt den Besucher in die Welt längst vergangener Zeiten. Hier begegnen Sie beispielsweise dem Waldelefanten, der zwischen 780 000 und 125 000 Jahren vor heute in mitteleuropäischen Wäldern lebte. Eine Rekonstruktion zeigt wie beeindruckend seine Erscheinung gewesen sein könnte.

Unter dem Motto „Wie wir wurden, was wir sind“ steht die Einführung in die Ausstellung. Danach geht es auf Spurensuche nach den frühen Menschen in Europa. Gezeigt wird beispielsweise auch der Unterkiefer des homo heidelbergensis und Büstenrekonstruktion des Menschen von Mauer. Die Welt des Neanderthalers wird schließlich anhand einer naturalistisch nachgebildeten Felswand mit Höhleneingang erlebbar dargestellt.

Die Ankunft des modernen Menschen im Anschluss verspricht ein „Familientreffen“ der besonderen Art: In einer Rekonstruktion wird ein Spätsommertag vor 30 000 Jahren nachempfunden, an dem Neandertaler und moderne Menschen gemeinsam Zeit unter einem Felsdach verbringen.Die Ausstellung bietet viele interessante Exponate aus der Alt- und Mittelsteinzeitsammlung der Reiss-Engelhorn-Museen, die weitere Einblicke in die Themenbereiche Kunst, Jagen, Sammeln, Wohnen und Arbeitswelt bieten.