Rosengarten (Ma) – Mannheimer Bläserphilharmonie: Rosengartenkonzert 2018


So, 18. März 2018, 17:00 Uhr

Wo: Rosengarten Mannheim, Rosengartenpl. 2, 68161 Mannheim
Wie viele: 20 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550 und können Ihre Karte direkt im Kulturparkett Laden in Mannheim (S3, 12) abholen.
Wenn Sie Ihre Karte in unseren Büros in Heidelberg oder Schwetzingen abholen möchten, geben Sie bitte vorher Bescheid, da dort keine Karten lagern!

Rosengartenkonzert 2018

Solisten: Saxophonquartett Tetraphonics
Dirigent: Miguel Ercolino

Spiel für Blasorchester op. 39, Ernst Toch (1887–1964)
Os Justi WAB 30, Anton Bruckner (1824 –1896)
Spotlights: Konzert für Saxophonquartett und Blasorchester, Thomas Doss (geb. 1966)

Pause

Slawische Tänze op. 46, Antonín Dvořák
St. Thomas-Choral, Pavel Staněk
Music for Prague 1968, Karel Husa

Pulsierend und tänzerisch, besinnlich und nachdenklich, mal wild, mal melancholisch – die Mannheimer Bläserphilharmonie lädt Sie mit dem abwechslungsreichen und ausdrucksstarken
Programm des diesjährigen Rosengartenkonzerts auf eine musikalische Reise nach Tschechien und Österreich ein.

Die Solisten des Abends sind die vier Saxophonisten des Ausnahmeensembles „Tetraphonics“ (Steffen Hass, Elmar Frey, Volker Ax, Noah Bedrin). In dem funkigen Werk Spotlights des österreichischen Komponisten Thomas Doss begleitet die Mannheimer Bläserphilharmonie das Solistenquartett durch rasante und virtuose Sechzehntelkaskaden. Das Publikum erwartet ein mitreißendes Stück, dargeboten von einer Besetzung, die so nicht allzu oft im Scheinwerferlicht des Mozartsaals zu sehen und zu hören ist.

In völligem Gegensatz zu den vielen verspielten Stücken des Programms steht Karel Husas klanggewaltige Komposition Music for Prague 1968, die den Zuhörer mitnimmt in eines der
tragischsten Kapitel der Geschichte Prags: Die Ereignisse um den sogenannten Prager Frühling, unter deren Eindruck der Komponist dieses Werk vor 50 Jahren schrieb. Man hört buch-
stäblich die herannahenden sowjetischen Truppen, die rollenden Panzerketten und die verzweifelten Hilferufe der Bevölkerung, aber auch der hoffnungsvolle Gesang des Freiheitsvogels bahnt sich seinen Weg. Das Stück steckt voller musikalischer Symbole und zeigt eine große Bandbreite an Kompositions- und Instrumentationstechniken.

Mannheimer Bläserphilharmonie