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NTM – Cavalleria rusticana / I pagliacci


26. Juni 2015 · 19:30 Uhr

Wo: Nationaltheater Mannheim, Opernhaus
Wie viele: 8 Karten

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) bis 21. Juni und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse im Nationaltheater abholen.

Cavalleria rusticana / Il Pagliacci

von Pietro Mascagni / Ruggero Leoncavallo

Ein Doppelabend zum Thema Ehebruch mit jeweils blutigem Ende: In Mascagnis Cavalleria rusticana findet der junge Sizilianer Turiddu bei seiner Rückkehr vom Militärdienst seine einstige Geliebte Lola mit dem Fuhrmann Alfio verheiratet. Turiddu sucht Trost in den Armen von Santuzza. Doch als die alte Liebe von Lola und Turiddu wieder aufflammt, verrät Santuzza Alfio die Untreue seiner Frau. Nach dem Ostergottesdienst fordert Alfio Turiddu zum Duell. Im Zweikampf muss Turiddu sein Leben lassen.
In Leoncavallos I Pagliacci muss Canio, der Leiter einer reisenden Komödiantengruppe, erfahren, dass seine Frau Nedda einen Geliebten hat. Während der Vorstellung einer lustigen Posse eskaliert Canios Eifersucht. Auf offener Bühne ersticht er seine Frau und deren Liebhaber.

Dauer: 3 Stunden und 10 Minuten

NTM – Turandot


16. Juni 2015 · 19:30 Uhr

Wo: Nationaltheater Mannheim, Opernhaus
Wie viele: 8 Karten

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) bis 09. Juni und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse im Nationaltheater abholen.

Turandot

Niemals will die Prinzessin Turandot einem Mann gehören. Allen Bewerbern gibt sie deshalb Rätsel auf. Wer die Antwort nicht findet, verfällt dem Henker. Als es dem Prinzen Calaf gelingt, ihre Rätsel zu lösen, ist Turandot bestürzt. Sie müsste ihr Versprechen nun einlösen und Calaf heiraten. Unerwartet macht ihr dieser ein Angebot: Er will den Freitod wählen, wenn Turandot bis Sonnenaufgang seinen Namen herausfindet.

Die Geschichte der Turandot entstammt einer Erzählung aus Häzâr-jak Rûz (Tausend und ein Tag), der persischen Entsprechung zu den arabischen Märchen aus Tausendundeine Nacht. Carlo Gozzi schrieb eine Dramatisierung, die schon Schiller und später auch Brecht zu eigenen Bühnenfassungen inspirierte, und die Puccini in einer Inszenierung Max Reinhardts erlebte.

Turandot blieb Puccinis letzte Oper. Der exotische Märchenstoff inspirierte ihn zu einer Partitur mit einem ungewöhnlichen Reichtum an Klangfarben. Puccini starb zu einem Zeitpunkt, an dem er über ungelösten dramaturgischen Problemen mit der Komposition ins Stocken geraten war.

Dauer: 2 Stunden und 40 Minuten

NTM – Otello


12. Juni 2015 · 19:30 Uhr

Wo: Nationaltheater Mannheim, Opernhaus
Wie viele: 8 Karten

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) bis 07. Juni und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse im Nationaltheater abholen.

Otello

von Giuseppe Verdi

Otello, der neue Statthalter Zyperns, erreicht nach siegreicher Schlacht und heftigem Sturm die Insel. Der Fähnrich Jago haßt den farbigen Otello, weil dieser Cassio ihm vorgezogen und zum Hauptmann befördert hat. Jago beschließt, sich zu rächen und Otello zu vernichten. Durch seine geschickte Taktik fällt zunächst Cassio bei Otello in Ungnade. Den Unglücklichen ermutigt Jago, bei Otellos Gattin Desdemona um Fürsprache zu bitten; gleichzeitig schürt er Otellos Eifersucht, indem er ihm Glauben macht, seine Gattin habe ein Verhältnis mit Cassio. Alle Versuche Desdemonas, sich für diesen einzusetzen, unterstützen den Verdacht und steigern Otellos rasende Wut. Ein in Cassios Hände gespieltes Taschentuch von Desdemona ist für ihn der Beweis ihres Vergehens: Auf Jagos Rat hin tötet er sie. Die herbei stürzende Emilia, die Gattin Jagos und Vertraute Desdemonas, deckt die Intrige auf. Otello erdolcht sich.

Dauer:  2 Stunden und 30 Minuten, inkl. einer Pause (20 Minuten) nach 1 Stunde und 10 Minuten

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

NTM – La Damnation de Faust


10. Juni 2015 · 19:30 Uhr

Wo: Nationaltheater Mannheim, Opernhaus
Wie viele: 8 Karten

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) bis 03. Juni und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse im Nationaltheater abholen.

La Damnation de Faust
von Hector Berlioz

Er ist auf der Suche. Nach sich selbst, nach seinem Leben. Er zweifelt an jeglichem Sinn, steht kurz davor, sich zu vergiften, als der Ostergesang Erinnerungen an seine Kindheit hervorruft und ihn von diesem Vorhaben abbringt. Es ist Faust, der ewig Zweifelnde, der ewig Suchende. Der Einsame. Er lässt sich auf eine Begegnung mit Méphistophélès ein, der ihm zunächst die Vergnügungen in Auerbachs Keller, dann in Marguerites Schlafzimmer nahe bringt. Es scheint so, als hätte der Unstete endlich seine Bestimmung gefunden, doch das Hochgefühl hält nur kurze Zeit an. Faust geht zurück in die Natur, hinterlässt jedoch eine Spur der Verwüstung, die ihn letztendlich einholt und in die Hölle bringt. Den Pakt hierzu unterschreibt er freiwillig.

Mit La damnation de Faust gehört Berlioz zu den ersten Künstlern in der Nachfolge Goethes, die dem Faust-Stoff eine eigene Deutung geben. Obwohl er sich an dem Werk des deutschen Dichters orientiert, macht er bereits im Titel deutlich, dass es ihm um eine andere Geschichte geht. Die Musik führt die literarischen Motive auf einer neuen Ebene fort und mit äußerst differenziertem Orchestereinsatz erzeugt Berlioz Klanggemälde, die in ihren extremen Kontrasten den Zuhörer mitnehmen auf eine phantastische Reise.

Dauer: 2 Stunden und 20 Minuten, inkl. einer Pause (20 Minuten) nach 40 Minuten

NTM – Die lustige Witwe


05. Juni 2015 · 19:30 Uhr

Wo: Nationaltheater Mannheim, Opernhaus
Wie viele: 8 Karten

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) bis 31. Mai und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse im Nationaltheater abholen.

Die lustige Witwe
von Franz Lehár

Pontevedro ist pleite. Wie gut, dass das Fürstentum auf die Scharfsinnigkeit seiner Diplomaten bauen kann. Baron Mirko von Zeta, der pontevedrinische Gesandte in Paris, hat eine brillante Idee: Hanna Glawari, die sich in Paris vergnügende millionenschwere Witwe des pontevedrinischen Hofbankiers, muss, damit das Vermögen dem Staate nicht verloren geht, geheiratet werden, und zwar von einem Pontevedriner – versteht sich. So simpel diese Idee ist, so viele Haken hat sie auch. Erstens wird die Glawari von einem Schwarm französischer Mitgiftjäger umworben, die eine potentielle Gefahr für Zetas »diplomatischen Schachzug« darstellen. Zweitens ist die schwerreiche Witwe voller Argwohn gegenüber der Männerwelt, die sich vermeintlich eher in ihr Geld als in sie verliebt. Und drittens hat der von Baron Zeta zum Bräutigam auserwählte Graf Danilo Danilowitsch eine liebes- und leidensreiche Vorgeschichte mit der schönen Hanna …

Franz Lehárs berühmtestes Werk wurde 1905 im Theater an der Wien uraufgeführt und brachte es allein bis zum Todesjahr des Komponisten 1948 auf weit mehr als 300.000 Aufführungen rund um den Globus. Heute ist Die lustige Witwe eine der erfolgreichsten Operetten aller Zeiten. Ihre überaus große Popularität verdankt sie nicht zuletzt der Fülle von Hits, wie Dann geh’ ich ins Maxim, Lippen schweigen, Dummer Reitersmann, dem Vilja-Lied und vielen mehr.

Unter der Schirmherrschaft des Generalkonsuls Frankreichs, Nicolas Eybalin

Dauer: 2 Stunden und 35 Minuten, inkl. 1 Pause (20 Minuten) nach 50 Minuten

NTM – Le nozze di Figaro


03. Juni 2015 · 19:00 Uhr

Wo: Nationaltheater Mannheim, Opernhaus
Wie viele: 8 Karten

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) bis 27. Mai und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse im Nationaltheater abholen.

Le nozze di Figaro

Figaro, der Kammerdiener des Grafen, schmiedet Rachepläne gegen seinen Herrn. Obwohl der Graf Almaviva auf das ihm zustehende Recht der ersten Nacht (»ius primae noctis«) gegenüber seinen weiblichen Untergebenen verzichtet, stellt er jedoch Figaros reizender Braut Susanna nach. Figaro, der die Absichten des Grafen erkennt, schmiedet einen Racheplan, in den er auch die Gräfin eingeweiht hat. Susanna soll dem Grafen ein Rendezvous versprechen, bei dem sich allerdings der Page Cherubino in Frauenkleidern einfinden wird… Mozart und sein Librettist Lorenzo Da Ponte griffen mit dem Figaro, der auf der Textvorlage von Beaumarchais Schauspiel basiert, ein brisantes Thema ihrer Zeit auf. Da Ponte ersetzte für das Libretto sozialkritischen Schärfen durch feine Ironie. Somit stehen die Suche und die Sehnsucht nach anderen Welten und Wirklichkeiten sowie die Legitimation der Liebe im Mittelpunkt der Handlung. Mozart komponierte mit seiner Oper eine musikalische Charakterzeichnung, geprägt von Wechselspielen der Interessen und Begierden der Akteure. Dabei verwenden Mozart und da Ponte nicht nur bewährte Elemente der Opera buffa, sondern gehen sogar über ihre typischen Konventionen hinaus: Verkleidungen und Intrigen provozieren Konflikte, die wiederum Nähe bedingen und die menschlichen Beziehungen emotionalisieren. In Mozarts subtil psychologisierender Musik finden die Figuren und deren Verwirrspiel der Gefühle eine klare Spiegelung.

Dauer: 3 Stunden und 40 Minuten inkl. einer Pause

NTM – Alceste


01. Juni 2015 · 19:30 Uhr

Wo: Nationaltheater Mannheim, Opernhaus
Wie viele: 8 Karten

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) bis 25. Mai und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse im Nationaltheater abholen.

Alceste
von Christoph Willibald Gluck

»Nichts ist schöner, als für jemanden, den man liebt, in den Tod zu gehen.« Als das Orakel spricht, dass der sterbende König Admète nur gerettet werden kann, wenn sich ein anderer für ihn opfert, beschließt seine Frau Alceste, diesen Schritt zu tun. Das Volk feiert die Rettung des Königs freudig; beklommen macht Alceste sich zum Sterben bereit. Admète ist verzweifelt und will ihr auf dem Weg in den Tod folgen. Da kommt der Held Hercule an den Hof und beschließt, zu helfen. Er ringt den Göttern der Unterwelt ihr Opfer ab.

Neun Jahre nach der Wiener Uraufführung seiner bedeutendsten Reformoper, Alceste, erarbeitete Christoph Willibald Gluck 1776 eine neue, französischsprachige Fassung des Stoffs für Paris. Er straffte die ersten beiden Akte dramaturgisch, konzentrierte sich stark auf die beiden Hauptfiguren und ihren Widerpart, die Götter, fügte szenische Effekte ein und die Figur des Hercule, der auch schon in der Textvorlage von Euripides auftritt. Glucks Alceste ist eine Apotheose der aufopfernden Gattenliebe, geprägt von tiefer menschlicher Erschütterung, Kraft und glühendem Gefühl. Sie blieb über 40 Jahre lang im Repertoire der Pariser Oper.

Dauer: 2 Stunden und 25 Minuten, inkl. 1 Pause (20 Minuten) nach 1 Stunde und 20 Minuten
Kurzeinführung um 19.00 Uhr im Oberen Foyer

NTM – Die Walküre


25. Mai 2015 · 17:00 Uhr

Wo: Nationaltheater Mannheim, Opernhaus
Wie viele: 8 Karten

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) bis 18. Mai und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse im Nationaltheater abholen.

Die Walküre
von Richard Wagner

Den Trailer zu Die Walküre finden Sie
hier!

Wotan zeugte zusammen mit einer Menschenfrau die Zwillinge Siegmund und Sieglinde. Denn ein freier Held soll tun, was er selbst als Hüter der Gesetze nicht darf: den im Rheingold verlorenen Ring und dessen Macht zurückgewinnen. Auf der Flucht findet Siegmund im Hause Sieglindes Schutz. Die als Kinder voneinander Getrennten erkennen sich als Geschwister und werden ein Liebespaar. Nach der Liebesnacht stellt sich Siegmund Sieglindes Gatten Hunding zum Kampf. Als Hüterin von Recht, Sitte und Ehe überzeugt Wotans Gattin Fricka ihn davon, dass eine göttliche Unterstützung Siegmunds die Grundfesten seines Systems erschüttern würde. Wotan kapituliert und befiehlt der Walküre Brünnhilde Siegmunds Tod. Brünnhilde ist von der Liebe des Paares berührt und widersetzt sich ihrem Vater. Während Siegmund durch Wotans Eingreifen stirbt, kann sie Sieglinde retten, die Siegmunds Sohn erwartet. Wotan verbannt die ungehorsame Tochter, umgibt jedoch den Ort, an dem sie in Schlaf versinkt, mit einem Feuerring. Sie soll die Frau des Furchtlosen werden, der sie findet und weckt.

Mit Das Rheingold hatte Richard Wagner seinen Zyklus in der Welt der Götter, Riesen und Zwerge begonnen. In Die Walküre werden Götter- und Menschenwelt im Schicksal eines Liebespaares verknüpft und existentielle Beziehungsfragen verhandelt.

 

Das Filmprojekt zum Neuen Mannheimer Ring wird unterstützt durch unseren Hauptsponsor Bilfinger Berger SE

 

Dauer: 5 Stunden und 10 Minuten, inkl. zwei Pausen (30 Minuten; 40 Minuten) nach 1 Stunde und 5 Minuten sowie nach 3 Stunden und 10 Minuten

Schwetzinger SWR Festspiele – „Wilde“: Oper von Hèctor Parra


24. Mai 2015 · 19:00 Uhr

Wo: Rokokotheater, Schloss Schwetzingen
Wie viele: 10 Karten
Sie reservieren direkt bei den Schwetzinger SWR Festspielen (Frau Karaula, Telefon: 0 7221 929 24989). Bitte beachten Sie: wenn Sie Ihre Reservierung auf den Anrufbeantworter sprechen, wird diese ebenfalls berücksichtigt und Sie erhalten nur dann Rückmeldung, wenn es keine Karten mehr gibt!
Ihre Karte können Sie dann an der Abendkasse abholen. Begleitpersonen ohne Kulturpass zahlen einen ermäßigten Preis von 16€ pro Karte.

„Wilde“ – Opernaufführung von Hèctor Parra

Koproduktion mit dem Staatstheater Mainz

Der österreichische Dramatiker Händl Klaus entführt in „Wilde“ an einen von jeder Zivilisation verlassenen Ort. Gunter aus Bleibach ist in Neumünster an der Lau gestrandet. Der Anschlusszug, der ihn zu seinen Eltern bringen soll, fährt erst wieder am nächsten Tag. Er trifft auf die Brüder Flick und wird festgehalten. Der erzwungene Stillstand verhilft Gunter zur Katharsis: Seine Erlebnisse als Arzt im Krieg verfolgen ihn, doch die drei Schwestern der Flicks verheißen ihm Heilung.

In der für ihn so charakteristischen, fragmentierten Sprache voller An- und Bedeutungen hat Händl Klaus zum dritten Mal für Schwetzingen ein Libretto geschaffen. „Wilde“ ist eine große Auseinandersetzung mit dem Trauma der Herkunft und des Handelns im eigenen Leben.

Dem jungen, in Barcelona geborenen Hèctor Parra wurde die Komposition anvertraut. Seit 2013 hat er eine Professur am Pariser IRCAM, Exzellenzzentrum für elektronische Musik, inne. In seinen Arbeiten vereint der bekennende Liebhaber des Barock Musik aus Vergangenheit und Gegenwart und integriert verschiedenste Klangsprachen: Ganzheitlichkeit im Sinne des produktiven Verschlingens. Sein Landsmann Calixto Bieito hat in seinen Inszenierungen eine expressive, realitätsnahe Bildsprache entwickelt. Man kann gespannt sein, wie er den mysteriösen Vorgängen und unergründlichen Figuren aus „Wilde“ begegnen wird.

NTM – La Damnation de Faust


14. Mai 2015 · 19:30 Uhr

Wo: Nationaltheater Mannheim, Opernhaus
Wie viele: 8 Karten

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) bis 07. Mai und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse im Nationaltheater abholen.

La Damnation de Faust
von Hector Berlioz

Er ist auf der Suche. Nach sich selbst, nach seinem Leben. Er zweifelt an jeglichem Sinn, steht kurz davor, sich zu vergiften, als der Ostergesang Erinnerungen an seine Kindheit hervorruft und ihn von diesem Vorhaben abbringt. Es ist Faust, der ewig Zweifelnde, der ewig Suchende. Der Einsame. Er lässt sich auf eine Begegnung mit Méphistophélès ein, der ihm zunächst die Vergnügungen in Auerbachs Keller, dann in Marguerites Schlafzimmer nahe bringt. Es scheint so, als hätte der Unstete endlich seine Bestimmung gefunden, doch das Hochgefühl hält nur kurze Zeit an. Faust geht zurück in die Natur, hinterlässt jedoch eine Spur der Verwüstung, die ihn letztendlich einholt und in die Hölle bringt. Den Pakt hierzu unterschreibt er freiwillig.

Mit La damnation de Faust gehört Berlioz zu den ersten Künstlern in der Nachfolge Goethes, die dem Faust-Stoff eine eigene Deutung geben. Obwohl er sich an dem Werk des deutschen Dichters orientiert, macht er bereits im Titel deutlich, dass es ihm um eine andere Geschichte geht. Die Musik führt die literarischen Motive auf einer neuen Ebene fort und mit äußerst differenziertem Orchestereinsatz erzeugt Berlioz Klanggemälde, die in ihren extremen Kontrasten den Zuhörer mitnehmen auf eine phantastische Reise.

 

Dauer: 2 Stunden und 20 Minuten, inkl. einer Pause (20 Minuten) nach 40 Minuten

NTM – Otello


10. Mai 2015 · 19:30 Uhr

Wo: Nationaltheater Mannheim, Opernhaus
Wie viele: 8 Karten

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) bis 04. Mai und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse im Nationaltheater abholen.

Otello

von Giuseppe Verdi

Otello, der neue Statthalter Zyperns, erreicht nach siegreicher Schlacht und heftigem Sturm die Insel. Der Fähnrich Jago haßt den farbigen Otello, weil dieser Cassio ihm vorgezogen und zum Hauptmann befördert hat. Jago beschließt, sich zu rächen und Otello zu vernichten. Durch seine geschickte Taktik fällt zunächst Cassio bei Otello in Ungnade. Den Unglücklichen ermutigt Jago, bei Otellos Gattin Desdemona um Fürsprache zu bitten; gleichzeitig schürt er Otellos Eifersucht, indem er ihm Glauben macht, seine Gattin habe ein Verhältnis mit Cassio. Alle Versuche Desdemonas, sich für diesen einzusetzen, unterstützen den Verdacht und steigern Otellos rasende Wut. Ein in Cassios Hände gespieltes Taschentuch von Desdemona ist für ihn der Beweis ihres Vergehens: Auf Jagos Rat hin tötet er sie. Die herbei stürzende Emilia, die Gattin Jagos und Vertraute Desdemonas, deckt die Intrige auf. Otello erdolcht sich.

Dauer:  2 Stunden und 30 Minuten, inkl. einer Pause (20 Minuten) nach 1 Stunde und 10 Minuten

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.