Theater Heidelberg – Romeo und Julia


So, 29. April, 18.30 – 20.35 Uhr

Wo: Theater Heidelberg, Marguerre-Saal

Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) und können Ihre Karte dann in der Sprechstunde des Kulturparketts in Mannheim und Heidelberg abholen.

Über die Veranstaltung:

Romeo und Julia
nach William Shakespeare in der Regie von Jungung Yang, Yohangza Theatre Company Seoul

In koreanischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Eine Einführung beginnt um 18 Uhr. Anschließend Publikumsgespräch.

So alt der Shakespeare’sche Stoff auch sein mag, der Konflikt bleibt zeitlos: In Zeiten von Hass und Gewalt kämpft eine unmögliche Liebe um ihr Bestehen. Wird die Tragödie um Romeo und Julia von einem koreanischen Ensemble auf die Bühne gebracht, liegt es nahe, die beiden verfeindeten Häuser als Nord- und Südkorea zu interpretieren. Doch so einfach macht es die Theatergruppe Yohangza aus Seoul dem Publikum nicht. Nach den einleitenden Worten des Chores betritt eine gutaussehende junge Frau die neonpinke Bühne: Julia. Kurz darauf betritt eine weitere gutaussehende junge Frau die Bühne: Romeo. Zwei Frauen, eine Liebe. Die Inszenierung oszilliert zwischen intimen Dialogen und akrobatischen Tanz- und Kampfszenen zu elektronischem Rock. Kein Text, kein Kostüm und kein Requisit verweist auf den Korea-Konflikt. Für Shakespeares Liebende endet die Tragödie mit dem Tod. Recht optimistisch schreibt die Theatergruppe Yohangza in ihrem Programmheft, sie versuche mit ihrer Darbietung von Romeo und Julia die existierenden Grenzen zwischen Reich und Arm, Konservatismus und Progressivismus sowie traditionellen Werten und Individualismus innerhalb der koreanischen Gesellschaft zu überwinden.

Link zur Veranstaltung: http://www.theaterheidelberg.de/produktion/romeo-und-julia-4/