Theater im Pfalzbau: IN 80 TAGEN UM DIE WELT


26.5.2018 | 19:30 Uhr

5 Karten stehen für die Vorstellung im Theater im Pfalzbau zur Verfügung. Die Karten liegen an der Abendkasse – nach vorheriger Reservierung nur hier unterhalb des Textes mit dem Reservierungsformular bis spätestens 24.5. – bereit. Reservierungen direkt beim Theater im Pfalzbau sind ausgeschlossen.

SCHAUSPIEL: IN 80 TAGEN UM DIE WELT

Nach dem Roman von Jules Verne

Als zirzensisches Spektakel mit mitreißender Musik und einer Menge Theaterdonner bringt das Düsseldorfer Schauspielhaus Jules Vernes Reisebericht In 80 Tagen um die Welt kongenial auf die Bühne. Der Abenteuerroman aus dem Jahr 1873, einer der Vorreiter der modernen Science-Fiction-Literatur, erregte schon bei den Zeitgenossen außerordentliche Aufmerksamkeit und wurde damals in Paris als sensationelle Theateraufführung u.a. mit echten Elefanten sage und schreibe 60 Jahre lang gespielt.

Das Regieduo aus Leonhard Koppelmann und Schauspieler Peter Jordan, auf komödiantisch-musikalische Stoffe spezialisiert, knüpft in Ausstattung und Musik an die Entstehungszeit des Werkes an. Wie eine große Filmspule rollt das turbulente Geschehen mit seinen phantasievollen Kostümen ab: eine musikalische Revue mit einer Mischung aus Vaudeville- und Kabarettelementen, voll anregenden Überschwangs, mit einer augenzwinkernden Portion Selbstironie und zahlreichen Seitenhieben auf die Gegenwart. Mit einem Song der grandios aufspielenden Band um Klaus Mages, der ein bisschen an Drehorgelklänge vergangener Zeiten erinnert, laden der englische Gentleman, Wissenschaftler und Weltreisende Phileas Fogg und sein treuer Diener Passepartout das Publikum ein, sie auf ihrem großen Abenteuer zu begleiten: „In eighty days around the world… Hereinspaziert, hereinspaziert!“

Um in die ehrwürdige Organisation der Londoner Akademie der Wissenschaften aufgenommen zu werden, wettet Fogg, dass er es schafft, in 80 Tagen die Welt zu umrunden – ein zur Entstehungszeit des Buches wahrhaft gewagtes Unternehmen. Dass es auch heute noch spannend und ein großer Spaß sein kann, sich auf diese Reise durch zahlreiche Länder und ihre skurrilen Gebräuche einzulassen, immer verfolgt von intriganten Zeitgenossen, die großes Interesse haben, das Ganze zum Scheitern zu bringen: das beweist die unterhaltsame und immer wieder überraschende Aufführung, die ursprünglich in einem Zirkuszelt spielte. Und in der auch die von Fogg erschaffene, bezaubernde Roboterfrau Molly eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Also: hereinspaziert, liebe Zuschauer, in dieses Stück für die ganze Familie!

Trailer