Theater im Pfalzbau (LU) – Salome

Fr. 29. Mai 2020, 19:30 Uhr und So. 31. Mai 2020, 18:00 Uhr

Wo: Theater im Pfalzbau(LU), Berliner Straße 30, 67059 Ludwigshafen

Wie viele: 5 Karten stehen für die Vorstellung im Theater im Pfalzbau zur Verfügung.

Bei Interesse können Kulturpassinhaber ab 29. April bis 14. Mai Ihren Reservierungswunsch per Mail oder Telefon (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder 0621-44599550) anmelden.

Das Kulturparkett Rhein-Neckar e.V. behält sich vor die Tickets/Reservierungen zu verlosen wenn sich mehr Interessierte melden als Plätze vorhanden sind.

Die Tickets gibt es an der Abendkasse. Bitte holen Sie Ihre Eintrittskarte bis spätestens 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung ab. Die Abendkasse öffnet 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Es kann zu sehr langen Wartezeiten kommen. Das Theater behält sich vor bei verspäteter Abholung die Tickets anderweitig zu vergeben.

Salome

Die Geschichte der judäischen Prinzessin Salome, die für ihren Stiefvater, den König Herodes, tanzte und als Lohn den Kopf von Johannes dem Täufer forderte, ist seit den biblischen Berichten bei Matthäus und Markus zu einem zeitlosen Mythos geworden. Künstler aller Epochen und Richtungen versuchten das Bild einer faszinierenden Frau von fast noch kindlicher Reinheit und verführerischer Schönheit einzufangen, deren aufblühende Sexualität in zerstörerischer Lust ausbricht

Als Richard Strauss im Winter 1902/03 eine Aufführung von Oscar Wildes Einakter in Berlin sah, stand sein Entschluss fest, Salome als Stoff für seine nächste Oper zu wählen. Er selbst richtete Wildes Drama in der Übersetzung von Hedwig Lachmann als Libretto ein. Wie die Vorlage provozierte Strauss‘ Oper bei ihrer Uraufführung 1905 an der Dresdener Hofoper heftigen Widerstand vor allem aufgrund moralischer Bedenken gegen die „Unsittlichkeit“ des Stoffes, aber auch, weil Strauss seine Partitur an die Grenze der Tonalität führte. Trotzdem wurde Salome Richard Strauss‘ erster überragender Erfolg als Opernkomponist und gilt heute als eine der prägnantesten Opern der beginnenden musikalischen Moderne im 20. Jahrhundert.

Musikdrama von Richard Strauss

Text vom Komponisten nach Oscar Wildes gleichnamigem Schauspiel
in der deutschen Übersetzung von Hedwig Lachmann

Musikalische Leitung Uwe Sandner
Inszenierung Urs Häberli
Bühne Thomas Dörfler