Theater im Pfalzbau(LU): Chaos auf Schloss Haversham

Samstag 12.10.2019 19:30 Uhr und Sonntag 13.10.2019 14:30 Uhr

Theater im Pfalzbau(LU):  

 

5 Karten stehen für die Vorstellung im Theater im Pfalzbau zur Verfügung.

Reservieren Sie bis zum 9. Oktober 2019 19 Uhr

Bei Interesse können Kulturpassinhaber Ihren Reservierungswunsch per Mail oder Telefon anmelden:

(info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder 0621-44599550

Das Kulturparkett Rhein-Neckar e.V. behält sich vor die Tickets/Reservierungen zu verlosen wenn sich mehr Interessierte melden als Plätze vorhanden sind.

Die Tickets erhalten Sie an der Abendkasse.

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,Hals- und Beinbruch‘ stellen für diese Theatergruppe noch das geringste Problem dar! Wenn nicht nur Requisiten, sondern auch Darsteller verschwinden und zur Unzeit wieder auftauchen, die Technik versagt und das Bühnenbild nach und nach in sich zusammenfällt, dann handelt es sich um einen Theaterabend der feinsten englischen Komödien-Art. Einfach alles scheint sich gegen die Aufführung von Mord auf Schloss Haversham verschworen zu haben. Dabei hatte die studentische Theatergemeinschaft doch gerade noch angekündigt, erstmals ein Stück genauso aufführen zu können, „wie es sein soll“.

Der im Stück (eigentlich) erzählte Krimistoff um einen Mord auf dem Landsitz der herzoglichen Havershams bildet das Hintergrundszenario für ein immer dichter werdendes Geflecht aus Pannen, Verwirrung und verzweifelten Rettungsversuchen der Mitspieler, die sich trotz aller Widrigkeiten mit bewundernswertem Eifer durch ihre Premiere hangeln – frei nach dem Motto ,The Show must go on‘. Hauptsache, Haltung bewahren! Und dieser Eifer reißt mit: Wer fällt als Erster aus der Rolle? Wie ist dieser Fehler noch auszubügeln? Wer spricht hier eigentlich noch Text, und wer improvisiert gerade nach Leibeskräften? Das Slapstick-Feuerwerk im Stil von Michael Frayns Komödie Der nackte Wahnsinn wurde schon bei seiner Uraufführung in London bejubelt und inzwischen mit verschiedenen bedeutenden Theaterpreisen ausgezeichnet.

Mit dröhnendem und anhaltendem Applaus belohnt das Publikum Ensemble und Regieteam für diese strapaziöse Produktion.
Frankfurter Allgemeine Zeitung