Theater Pfalzbau (LU) – Konzerte: Weihnachtskonzert Beethovenchor


So, 16. Dezember 2018, 18:00 Uhr

Wo: Theater Pfalzbau, Ludwigshafen
Wie viele: 5 Karten

Sie reservieren bis 3 Tage vor der Vorstellung beim Kulturparkett (info@kuturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621-44599550) und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse im Theater Pfalzbau abholen.

Weihnachtskonzert Beethovenchor

Felix Mendelssohn Bartholdy
Der 42. Psalm Wie der Hirsch schreit
Josef Rheinberger
Der Stern von Bethlehem

Hannah Gries, Sopran
Richard Logiewa, Bariton
Musikalische Leitung Tristan Meister
Beethovenchor Ludwigshafen
Kurpfälzisches Kammerorchester

Psalmtexte inspirierten Mendelssohn während seines gesamten Schaffens. Er hinterließ neben A-cappella-Sätzen fünf große Orchesterpsalmen. Eines der schönsten Werke ist zweifellos die Psalmkantate Wie der Hirsch schreit für Soli, gemischten Chor und Orchester aus den Jahren 1837 und 1838. Die Psalmkantate wurde zu Lebzeiten des Komponisten häufig aufgeführt und auch vom selbstkritischen Mendelssohn als eine seiner besten Kirchenkompositionen eingeschätzt. Robert Schumann bewertete 1837 den 42. Psalm als „die höchste Stufe, die er [Mendelssohn] als Kirchenkomponist, ja die neuere Kirchenmusik überhaupt, erreicht hat“. Bei dem Text handelt es sich um den ersten Psalm des zweiten Psalmenbuches in der Übersetzung Martin Luthers, den Mendelssohn fast vollständig vertont. Der zentrale Gedanke der Zuversicht und des Vertrauens auf Gott findet seine musikalische Entsprechung in dem einprägsamen Motiv auf den Text „Preis sei dem Herrn“, das in einer groß angelegten, prachtvollen und gewaltigen Fuge ausgeführt wird. Sie erinnert in ihrer melodischen und architektonischen Macht an ähnliche Sätze des großen Händel: ein musikalischer Ausdruck unerschütterlicher Gotteszuversicht. Rheinbergers Stern von Bethlehem ist ein stimmungsvolles und lyrisches Werk, das sich aufgrund der ähnlichen Besetzung gut mit Mendelssohns Psalmkantate aufführen lässt. In neun Szenen wird das Weihnachtsgeschehen lyrisch untermalt. Liedhafte und pastorale Chöre, eine innige Sopranpartie und nicht zuletzt der exotisch anmutende Zug der Weisen durch die Wüste sichern dem 1890 entstandenen Werk große Beliebtheit.