TonArt Orchester in der Stadthalle HD – Glinka, Smetana, Vecchis (UA), Tschaikowsky


Do, 1. Februar 2018, 20 Uhr

Wo: Stadthalle Heidelberg, Neckarstaden 24, Heidelberg
Wie viele: 25 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren bis drei Tage vor Veranstaltungsbeginn beim Kulturparkett per Mail info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550 und können Ihre Karte bei der Abendkasse abholen.

PROGRAMM

Michail Glinka – Ouvertüre zu Oper „Ein Leben für den Zaren“
Alfredo de Vecchis – Concertino for Cello and Orchestra (Uraufführung)
Bedrich Smetana – Aus Böhmens Hain und Flur“ (Sinfonische Dichtung aus dem Zyklus „Mein Vaterland“)
Peter Tschaikowsky – Sinfonie Nr. 2 „Kleinrussische“

Domenico Milone – Cello
Knud Jansen – Dirigent

Das TonArt Orchester Heidelberg e.V. spielt Tschaikowskis zweite Sinfonie (genannt die „Kleinrussische“), ein melodienreiches Werk, das in Kleinrussland – der heutigen Ukraine – entstand. Zahlreiche ukrainische Volksweisen finden sich darin wieder. Gleich zu Beginn erklingt als Hornsolo das Volkslied „Drunten bei der Mutter Wolga“. In den folgenden Sätzen finden sich neben dem „Hochzeitszug“ aus Tschaikowskis Oper „Undine“ (die der Komponist nach Kritikerverrissen vernichtet hatte); das Volkslied „Spinn, meine Spinnerin“ ein „ukrainisches Scherzlied“ und Variationen zum Volkslied „Der Kranich“.

Glinka gilt als Vater der russischen Musik. Seine Oper „Ein Leben für den Zar“ war die erste auf russisch gesungene klassische Oper Russlands. Sie erzählt von den Heldentaten des Bauern Iwan Sussanin, der polnische Besatzer in unwegsame Wälder führt, aus denen sie nicht mehr zurückfinden. Ein Musikstück in Glinka’s ganz persönlicher, sehr russisch geprägter Musiksprache, in Russland verehrt und außerhalb wenig bekannt.

„Aus Böhmens Hain und Flur“ von Bedrich Smetana zeigt die böhmische Landschaft musikalisch. „Es erklingen von allen Seiten innig gesungene Lieder, sowohl lustige als auch melancholische, aus Hain und Flur. Die Wälder und die fröhliche, fruchtbare Gegend im Unterland der Elbe, wie auch anderer Gebiete, all das wird besungen“, schrieb Smetana an seinen Verleger

In diesem Programm eingebettet liegt die Uraufführung des „Concertino for Cello and Orchestra“ von Alfredo de Vecchis, Student in der Kompositionsklasse von Sidney Corbett an der Musikhochschule Mannheim.

Das Sinfonieorchester TonArt Heidelberg e.V. wünscht seinen Zuhörern einen spannenden musikalischen Abend.

https://www.tonart-heidelberg.de/