Your Stage mit „HIER“ & „Nö, Danke“


28. Juli 2016 · 19:30 Uhr

Wo: Kulturfenster, Kirchstr. 16, Heidelberg
Eintritt frei!

http://www.kulturfenster.de/jugendbuehne/your-stage-mit-hier-noe-danke

Programm:

Wenn Alanis Morisette nach einem mentalen Gangbang mit Tool und QOTSA schwanger geworden wäre, dann wäre dabei wohl genau der gleiche Geist entstanden, wie er heute im Kopf der Sängerin Daniela Fusi spukt. Und hätten John Lennon und The Edge ein gemeinsames Kind zeugen können, dann hätte Angus Young als Mutter nach 9 Monaten wohl Gitarrist Manfred Pachl ausgespuckt. Was passiert, wenn sich zwei solche Produkte addieren, davon zeugt jeder einzelne Song dieses unverwechselbaren Songwritergespanns. Das dynamische Duo wächst über die Jahre vom Akustikprojekt zur fünfköpfigen Indiepop / rock – Formation an. Der erste, der dazustößt, ist Keyboarder Rainer Trapp, der mit seinem Effektarium viel zum moderneren Sound der Kombo beiträgt und im Studio der Mann an den Schwarz / Weisen Tasten ist. Bald gefolgt von dem Mannheimer Basstalent Benedikt Rauch, welcher der Band den richtigen Drive verpasst. Vollendendes Schlusslicht von HIER war die Entdeckung des Nürnberger Ausnahmedrummers Matthias Bäuerlein der mit seinem unverkennbaren Groove der Motor von HIER ist. Zusammen bringen die fünf Vollblutmusiker inzwischen jede Bühne zum Klingen. Dabei ist es vor allem die brachiale Ehrlichkeit und der todernst gemeinte Spaß am Musizieren, der den Funken überspringen lässt. Steinharte Rocker werden im einen Moment an ihren weichen Kern erinnert, und im nächsten Moment von brachialeren Klängen zum Schütteln der Haare animiert. Frei nach dem Bandmotto: „Wir sind alle hier“ ist hier also auch für jeden was dabei. Mit Sicherheit der ein oder andere Ohrwurm. Oder aber ein Satz, dessen Wahrheit sich gnadenlos ins Hirn brennt

„Nö, Danke.“

ist eine neu gegründete, Heidelberger Rock Band, die auch von elektronischer Musik und Ambient beeinflusst wird. Durch atmosphärische Klangteppiche entführt die Gruppe den Zuhörer in eine Welt der Melancholie und der frei schwebenden Seelen und geht dabei gleichermaßen abwechslungsreich und experimentell vor. Die deutschen Texte lassen genug Raum zur eigenen Interpretation.