zeitraumexit – frisch eingetroffen


03. Juli 2015 · 20:00 Uhr

Wo: zeitraumexit, Hafenstraße 68, 68159 Mannheim
Wie viele: 2 Karten
Bitte reservieren Sie rechtzeitig beim zeitraumexit (Telefon: 0621 3709831).
Ihre Karte können Sie dann an der Abendkasse abholen.

frisch eingetroffen
International Young Performance Art

Bereits seit zehn Jahren ist „frisch eingetroffen“ die Bühne für junge, aktuelle und internationale Positionen der darstellenden Kunst außerhalb des Mainstream. Das zweitägige Festival zeigt Performance, Live-Art, zeitgenössischen Tanz sowie medien- und genreübergreifende Positionen. Besonderes Gewicht wird bei der Kuratierung auf Innovationskraft und Originalität gelegt. Künstlerische Positionen, die neue Formate und Ästhetiken ausprobieren, Experimente wagen, das Risiko nicht scheuen und sich mutig der Bühnensituation aussetzen bilden auch in 2015 wieder das Programm.

Die Themen des europäischen Bühnennachwuchses aus Schweden, Serbien und der Schweiz reichen in diesem Jahr von der Reflexion über die eigene Identität und Physikalität des Körpers über die Beziehung zwischen Geste und Wort, Körper und Sprache, Emotion und Intellekt bis hin zu Stereotypen über zeitgenössische darstellende Kunst und Künstler sowie einer Auseinandersetzung mit Humanität.

Programmplan

Freitag, 3.7. ab 20:00 Uhr

STREAMLINED | Igor Koruga (RS) | Performance
Dieser Performance-Mix aus Tanz, Video und Sprache untersucht die unterschiedlichen rhetorischen Mittel und Codes der heutigen Künstlergeneration und ihre Wirkung in der mediatisierten, neoliberalen und kapitalistischen Gesellschaft. 
Konzept, Choreografie, Performance: Igor Koruga; Dramaturgische Assistenz: Ana Dubljević, Design: Jelena Šušnjar; Kostüm: Jovana Dimitrijević, Produktion: Ksenija Durović, Igor Koruga.

FLUID LANDSCAPES | Guido Marko,Katrine Johansen, Louise Dahl (SE) | Tanzperformance
Wie der Titel – Fluid Landscapes – fließen auch die Körper der Performer von einer Bewegung in die andere, von einer Haltung in die nächste. Scheinbar völlig losgelöst von jeglicher körperlichen Statik nehmen die Tänzerinnen sich selbst, ihr Gegenüber und ihre Umwelt immer wieder neu wahr. Die Tanzperformance zieht das Publikum in ein fast hypnotisches Stadium, losgelöst von Zeit und Ort, wo sich Sinneseindrücke und Empfindungen immer mehr steigern und wo das Bewusstsein für die geteilte Erfahrung die eigenen Wahrnehmungsgewohnheiten hinterfragt.
Konzept, Choreografie: Guido Marko; Performance: Katrine Johansen, Louise Dahl; Licht: Jens Sethzman, Komposition: Lisa Steinberg.