Alte Feuerwache (MA) – lesen.hören 14: Nachrichten aus Jemen. Drei Frauen berichten von dort – Reservierungen nur über das Kulturparkett

DO, 27. Februar 2020, 20:00 Uhr

Wo: Alte Feuerwache, Brückenstraße 2, 68167 Mannheim
Wie viele: 2 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Reservierungsschluss: Mittwoch 12. Februar 2020  19 Uhr

Die Verlosung ist am 13.2.20

Kartenwünsche bitte ans Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch unter 0621 44599550 oder besuchen Sie uns in den Sprechstunden)

Abholung der Karten:
Ihre Karte bekommen Sie direkt an der Abendkasse.

Ihre Eintrittskarte holen Sie bitte bis spätestens 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung. Die Abendkasse öffnet 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Es kann zu Wartezeiten kommen. Das Theater behält sich vor bei verspäteter Abholung die Tickets anderweitig zu vergeben.

Bei einigen Veranstaltungen gibt es eine große Nachfrage. Es freut uns Ihnen ein so umfangreiches Veranstaltungsprogramm bieten zu können.

Wir wollen die Tickets gleichmäßiger und gerechter verteilen. Die Reservierungen sind für Sie, als Gast, verbindlich. Alle Reservierungen des Kulturparkett Rhein-Neckar e.V. haben aber einen Verlosungsvorbehalt.

Das heißt: Wir behalten uns vor die Tickets/Reservierungen zu verlosen wenn sich mehr Interessierte melden als Plätze vorhanden sind.

Nur wenn Sie kein(e) Ticket/Reservierung bekommen werden Sie benachrichtigt!

Es gelten unsere Spielregeln / Wichtige Hinweise zur Verbindlichkeit von Reservierungen.

Nachrichten aus Jemen. Drei Frauen berichten von dort

Einlass 19:00
Beginn 20:00

lesen.hören 14

Jenseits der Vorstellungskraft liegt, was im Jemen seit bald fünf Jahren vor sich geht. Keine Menschen scheinen von dort Europa zu erreichen. Kaum Augenzeugen, die am europäischen Aufmerksamkeitshorizont auftauchen. Lautlos spielt sich die archaische Tragödie im Jemen ab. Aber jetzt ist ein Buch da, das der Stille ein Ende setzt: Es stammt von der jemenitischen Autorin Bushra al-Maktari, die 1979 in Sanaa geboren wurde und 2011 die Proteste gegen den Autokraten Ali Abdallah Saleh mit anführte. Trotz einer Fatwa, die über sie verhängt wurde, folgte sie ihrem Vorbild, der Nobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch, und reiste durchs Land, um die Menschen im Jemen zu fragen: „Was hast du hinter dir gelassen?“ Ihr Buch erzählt also nicht nur vom Schrecken der Gegenwart, sondern lässt auch das Land aufscheinen, dass der Jemen auch einmal war: Heimat. Bushra al-Maktari wird nicht selbst da sein können, aber eine Grußbotschaft schicken. Die wunderbare Schauspielerin Julia Koschitz, die letzten Sommer beim Festival des Deutschen Films in Ludwigshafen mit dem Preis für Schauspielkunst geehrt wurde, wird mit Texten aus Bushra al-Maktaris Buch „Was hast Du hinter Dir gelassen? Vergessene Stimmen aus dem Jemen“ (ET März 2020) einen roten Faden durch den Abend legen, der von drei weiteren Gästen bestimmt wird: Jennifer Bose ist Emergency Communications Officer für CARE und war mehrfach im Jemen, um dort vor Ort zu arbeiten. Ebenso Jana Brandt. Sie arbeitete für Ärzte ohne Grenzen u.a. in Guinea und im Kongo, zuletzt auch im Jemen. Die beiden Frauen flankieren Bushra al-Maktaris Erzählungen durch Berichte aus erster Hand. Befragt werden sie von Jörg Armbruster, der lange Jahre Korrespondent der ARD für den Nahen und Mittleren Osten war und uns 2017 mit der Frage konfrontierte: „Was wisst ihr eigentlich vom Jemen?“ Am Ende dieses Abends ganz sicher mehr.

Die Hälfte der Eintrittseinnahmen kommt ÄRZTE OHNE GRENZEN und CARE zu Gute.