Christuskirche (MA) – Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem


So, 11. November 2018, 17 Uhr

Wo: Christuskirche Mannheim
Wie viele: 10 Karten

Kartenbestellung bitte direkt bei der Christuskirche. Telefonisch unter 0621 412276 oder per Mail an kantorat.nordbaden@t-online.de
Ihre Karte können Sie dann an der Abendkasse abholen.

Johannes Brahms – EIN DEUTSCHES REQUIEM

Milena Georgieva, Sopran
Matthias Horn, Bass
Bachchor Mannheim
Sinfonietta Mannheim
Leitung: Johannes Michel

Unter einem Requiem versteht man gemeinhin die Liturgie der Totenmesse der katholischen Kirche bzw. kirchenmusikalische Kompositionen zum Totengedenken. Der im evangelisch-lutherischen Hamburg groß gewordene Brahms orientierte sich bei der Auswahl seiner Texte nicht am traditionellen Kanon des Requiems als Totenmesse, sondern wählte aus Texten des Alten und Neuen Testamentes in der Fassung der Lutherbibel vor allem solche aus, in denen der Trost der Hinterbliebenen im Mittelpunkt steht. Brahms zeigte dabei, wie vertraut er mit den Bibeltexten und Psalmen war, und gestaltete sein Deutsches Requiem nicht als Trauermusik, sondern zum Trost derer, „die da Leid tragen“, also als eine von Ernst, Würde und Zuversicht getragene Musik für die Lebenden. Der kirchenmusikalischen Gattung des Requiems kann und soll das Werk deshalb nicht gerecht werden; von der Anlage – vor allem der Besetzung – her kann man es eher als Oratorium bezeichnen, wenn auch die dramatische Komponente fehlt. In der Textabfolge knüpft es am ehesten an die evangelische Motette früherer Zeiten an. Einer genauen Einordnung in eine musikalische Gattung verschließt sich das Werk, ähnlich wie Händels Messiah, mit dem es auch die Textauswahl zur Auferstehung der Toten gemeinsam hat.

(aus https://de.wikipedia.org/wiki/Ein_deutsches_Requiem –  „Creative Commons Attribution/Share Alike“)

https://www.christuskirche.org/