Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz (LU) – 5. Philharmonisches Meisterkonzert (Verbrüderung)

Sa 16.05.2020 19:30 Uhr

Wo: Ludwigshafen, Pfalzbau, Konzertsaal
Wie viele: 10 Karten

Sie reservieren ab 2 Wochen vor dem jeweiligen Konzert beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) und können Ihre Karte dann im Kulturparkett Laden in Mannheim (S3, 12)  abholen.

Die Eintrittskarten der Staatsphilharmonie beinhalten ein VRN-Kombiticket!
D.h. sie berechtigen am Veranstaltungstag bis zum darauf folgenden Tag 3:00 Uhr zur Fahrt mit allen Bussen, Straßenbahnen und freigegebenen Zügen (DB: RE, RB und S-Bahn jeweils in der 2. Klasse) im VRN.

Falls Sie in Heidelberg, Speyer oder Schwetzingen wohnen, kann Ihnen das Ticket zugeschickt werden. Geben Sie bitte bei der Reservierung Ihre Adresse an.

Bei großer Nachfrage können die Tickets verlost werden.

 

VERBRÜDERUNG

5. PHILHARMONISCHES KONZERT

Mitwirkende

  • Michael Francis Dirigent
  • Julia Borchert Sopran
  • Evelyn Krahe Alt
  • Hans-Georg Wimmer Tenor
  • Wieland Satter Bassbariton
  • Tschechischer Philharmonischer Chor Brünn Chor

Programm

  • Keynote Konzert Live-Hörbeispiele mit Moderation
  • Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 9 d-Moll, op. 125

Beschreibung

Das besondere an den Philharmonischen Konzerten diese Saison sind die Geschichten rund um das Werk, die in der ersten Hälfte eindrücklich gezeigt und erklärt werden. Nach der Pause erklingt dann das Werk als Ganzes und hinterlässt hoffentlich ein unvergessliches Erlebnis.

 

Diesen Kuss der ganzen Welt

Mit der friedlichen Revolution fiel Ende 1989 die Mauer, welche Deutschland 40 Jahre getrennt hatte. Am Weihnachtstag eilte Leonard Bernstein in die deutsche Hauptstadt und dirigierte Beethovens neunte Sinfonie. Legendär ist der textliche Eingriff, den er im Finale der Sinfonie vornahm. Wo es in Schillers Ode „Freude schöner Götterfunken“ heißt, ersetzte er Freude durch Freiheit und spiegelte damit den demokratischen Zeitgeist der berauschenden Ereignisse wider. Kein Werk scheint geeigneter, die Begeisterung eines weltumspannenden Wir-Gefühls zu transportieren. Mit Beethovens neunter Sinfonie haben auch schottische Abgeordnete im Parlament gegen den Brexit gesummt und gepfiffen, und das, obwohl Beethoven sie seinerzeit für die Philharmonische Gesellschaft in London komponierte.

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