Helmuth Kiesel & Thomas Karlauf

Wann: 1. Februar 2024 | 20:00 Uhr

Deutsch-Amerikanisches Institut (DAI)


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Programm:

Wer schreibt die Geschichte?

Über Literatur im Dritten Reich

Was können wir aus der Literatur über die Geschichte lernen? Sind literarische Werke hinreichende historische Quellen? Darüber diskutieren der Literaturhistoriker Helmuth Kiesel und der Schriftsteller Thomas Karlauf.

Literatur bietet Einblicke in die sozialen, kulturellen, politischen und psychologischen Aspekte einer Epoche oder eines Ortes, die in rein historischen Dokumenten möglicherweise so nicht zum Ausdruck kommen. Allerdings ist Literatur auch eine künstlerische Darstellung und enthält fiktionale Elemente. Können Autoren wie Alfred Döblin Einblicke in die Zeit des Dritten Reiches ermöglichen? Döblins Romane und Essays, wie zum Beispiel Berlin Alexanderplatz (1929), geben die damaligen sozialen und politischen Zustände in Deutschland wieder und veranschau­lichen die Atmosphäre und die Gesellschaft jener Zeit.

Helmuth Kiesel ist Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Heidelberg. Zu seinen Schwerpunkten zählt die Geschichte der literarischen Moderne, vom Naturalismus bis zur Gegenwart.

Thomas Karlauf arbeitete zehn Jahre für die Zeitschrift Castrum Peregrini, war Lektor bei Siedler und Rowohlt und führt eine Agentur für AutorInnen in Berlin. Zu seinen Buchveröffentlichungen zählen u. a. die Biografien von Stefan George und Helmut Schmidt.

In der Reihe History Telling

Fotos: F. Hentschel

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