Ja, Panik

Wann: 26. April 2024 | 20:00 Uhr

Karlstorbahnhof


Ja, Panik sind zurück! Während das letzte, experimentell-forschende und in viele Richtungen mäandernde Pop-Album „Die Gruppe Ja, Panik“ (2021) ihr überraschendes Comeback nach siebenjähriger Kreativpause markierte, ist Don’t play with the rich kids“ nun so etwas wie ihre Rückkehr als Rock-Band. Als die Gang aus dem Burgenland, die sich spätestens seit „The Angst And The Money“ (2009) in unser aller Herzen gespielt hat.

Andreas Spechtl eröffnet das Album mit einem Monolog der ziellos umher streunenden Einsamkeit, in der die uns allen bekannten Dämonen der Dichter*innen wohnen: „Für einen Moment, war ich verloren der Welt. Lost in Berlin, lost in Vienna, lost in Mexico City…“. Doch es folgt der große Knall, die Band steigt ein und Spechtl stellt fest: „Ja, Panik topfit, top Sound! Top Optik!“ Die Band als strahlende „Supernova“ und die „einzige Droga!“. Was für eine ausgezeichnete Wendung!

Die Musik beamt euch sofort zurück in den Indierock der 90er-Jahre, mit Blur-ish Gitarren und einer Keyboard-Hook, die partywillig in Richtung Euro Dance grüßt! „European Rich Kids“ war lange ein Alias, mit dem die Gruppe Ja, Panik immer wieder gerne gespielt hat. Nun ist also „Don’t play with the rich kids“ draus geworden. Rich Kids worldwide!

Wir sehen Stefan Pabst, Sebastian Janata, Laura Landergott und Andreas Spechtl auf dem Cover-Foto sanft umhüllt von einem Tuch am Strand von Nirgendwo. Es hält die Band nach innen zusammen und weist gleichzeitig eine klare Grenze nach außen: „Wir sind hier, und Du bist da!“ Und es scheint nahezu unmöglich, in diesen inner circle hineinzukommen. Eleganter lässt sich das weltweit grassierende Klassismus-Problem wohl kaum darstellen!

Anmeldung: per E-Mail an info@karlstorbahnhof.de oder per Telefon (06221 978911).
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